Gastbeitrag Von der Vogelbeobachtung bis hin zu Teeplantagen – 6 Gründe für eine Reise nach Kakegawa Der Japan-Reisetipp von Japan-Fan Jasmin Fatschild

Jasmin Fatschild bloggt bereits seit 10 Jahren auf my-berlin-fashion.com. Der ehemalige Modeblog ist in den letzten 6 Jahren zu einem Reise- und Lifestyle Blog geworden. Seit ihrer ersten Japanreise im Jahr 2017, während ihrer Weltreise, lässt sie das Land nicht mehr los. Jedes Jahr verbringt sie mindestens einen Monat in Japan und hat bereits mehr als 30 Präfekturen besucht. Sogar mit dem Lernen der japanischen Sprache hat sie begonnen. Obwohl ihre liebste Region in Japan Kansai ist und sie Osaka als ihre Lieblingsstadt weltweit auserkoren hat, stellt sie euch heute etwas anderes, abseits der Großstädte Tokyo, Kyoto und Osaka vor. Drei Gründe für eine Reise nach Kakegawa findet ihr in diesem Artikel; drei weitere könnt ihr auf Jasmins Blog nachlesen, denn die gut erreichbare Stadt Kakegawa hat viel zu bieten – egal ob Japankenner oder Erstreisende.

 

Eindrücke aus Kakegawa. // Bild: Jasmin Fatschild

 

Kakegawa ist bekannt für “tea everything“. In der Kiwi Fruit Farm, der größten Kiwi Farm Japans, könnt ihr hier in ein Teekostüm schlüpfen und euren eignen Tee pflücken, trocknen und mit nach Hause nehmen. Es gibt aber noch mehr teebezogene Fakten über Kakegawa. Kakegawa ist besonders bekannt für seinen „deep steamed green tea“. In Kakegawa sind die Teeblätter dicker, durch zusätzliche Sonnenstunden, was für einen einzigartigen Geschmack sorgt. Der Tea-Room Kimikura bietet einen ganz besonderen Ort Tee zu kaufen und zu genießen. Hier gibt es sogar Tee Bier und köstliche Süßspeisen, die mit Tee zubereitet werden. Kakegawa hat zudem einige Stopps auf der berühmten Tōkaidō Straße. Einer dieser Stopps ist das Kawazakaya Teehaus, das einen besonderen Einblick in die Edozeit bietet.

 

Tea Everything in Kakegawa. // Bild: Jasmin Fatschild

 

Der Kachouen Vogelpark ist unter drei Kilometer von der JR Station Kakegawa entfernt und war einer der Orte, die ich als erstes während meines ersten Trips nach Kakegawa besucht habe. In einem In- und Outdoorbereich findet man unzählige Pflanzen und Vogelarten. Nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsende ist der Besuch ein echtes Highlight. Für ein wenig Kleingeld kann man vor Ort Vogelfutter kaufen und die Vögel füttern, die dann auch zutraulich auf den Arm fliegen. Es gibt auch wunderschöne Wasserstellen und Sitzmöglichkeiten in der Outdoorarea. Umgeben von Wasserlilien kann man so zum Beispiel einen Onigiri genießen oder das Buffet unter Blumen, die von der Decke hängen.

 

 

 

Ein ganz besonderer Ort in Kakegawa ist wohl Honjin Dori. Honjin Dori ist eine Gasse, die sich keine 10 Minuten von dem Bahnhof Kakegawa befindet. In der Gasse finden sich viele kleine Restaurants und Bars, die dazu einladen die Küche Japans kennen zu lernen. Mit seinen bunten Lampen, wird man praktisch in das Geschehen hineingezogen. Ganz besonders sind auch Ramen aus schwarzem Sesam.

 

Jasmin in Kakegawa. // Bild: Jasmin Fatschild

 

Zum anderen Teil meines Blogposts kommt ihr hier. Natürlich gibt es aber noch viel mehr in Kakegawa zu entdecken. Neben glamourösen italienischen Restaurants, Onsen, der Yamaha Kakegawa Factory, mit angeschlossenem Resort und Golfkurs, einem Stopp auf der Tōkaidō Straße, verschiedenen Möglichkeiten für Fruit Picking, einem Kinderkunstmuseum und einer Light Illumination, könnten hier sicher noch dreißig weitere Punkte aufgelistet werden. Fakt ist, dass Kakegawa überraschend abwechslungsreich und dabei keine zwei Stunden von Tokyo entfernt ist.

 

Weitere Eindrücke zu Kakegawa und anderen Ecken Japans findet ihr auf meinem Blog:


Juni 2020