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asuka-dera temple

Japanisches Erbe – Asuka

Entdecken Sie Ruinen und Relikte aus der Frühzeit einer Nation

Ein Besuch in Asuka mit seinen alten Grabhügeln, seinen Ausgrabungsstätten und den mit mehr als 1300 Jahren ältesten Tempeln und Denkmälern Japans, ist eine Reise auf den Spuren der alten Herrscher – viele von ihnen Frauen –, die die moderne japanische Nation geprägt haben. Asuka ist aber nicht nur ein lebendiges Geschichtsbuch, sondern auch ein besonders malerischer Teil des ländlichen Japan, ideal für Fahrrad- und Besichtigungstouren.

Nicht verpassen

  • Die beeindruckenden Monolithen, die überall in Asuka und den angrenzenden Gebieten verstreut liegen
  • Eine Fahrradtour zu den Grabhügeln, den Standorten der alten Paläste und den Überresten des alten Japan
  • Der Kasahara-jingu-Schrein, die alte Handelsstadt Imaicho und andere Sehenswürdigkeiten in der Gegend

Anfahrt

Asuka ist von Osaka und von der Stadt Nara aus leicht mit dem Zug zu erreichen. Je nachdem, welchen Ort Sie besuchen wollen, ist entweder der Bahnhof Okadera oder Kashiharajingu-mae am besten geeignet.

Zum Bahnhof Asuka nehmen Sie die Kintetsu-Line vom Bahnhof Kintetsu-Nara aus (ca. eine Stunde). Von Osaka aus nehmen Sie die Midosuji-Line vom Bahnhof Namba zum Bahnhof Tennoji und dann den Kintetsu Limited Express von Osaka-Abenobashi aus (ca. eine Stunde).

Kurzinfo

Japan als vereinigter Staat wurde in der Asuka-Ära (592–710) gegründet

In der Asuka-Zeit kam der Buddhismus nach Japan

Frauen spielten eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung Japans als Nation

Sie können Asuka mit dem Fahrrad oder mit dem Akakame-Ringbus erkunden

Asuka per Rad

Aufgrund der ruhigen, ebenen Straßen und offenen Felder bietet es sich in Asuka an, Besichtigungstouren mit dem Fahrrad zu unternehmen. Da die einzelnen Sehenswürdigkeiten relativ weit auseinanderliegen, ist das Fahrrad die beste Wahl, um die Distanzen zurückzulegen. Der Asuka-Fahrradverleih betreibt mehrere Zweigstellen in dieser Gegend, Sie können also die Räder an jeder davon zurückgeben.

Sie radeln an Reisfeldern und den ehemaligen Stätten alter Paläste entlang, vorbei an Tempeln, Grabstätten und beeindruckenden Megalithen, die denen in ganz Europa ähneln. Einige, etwa der Ishibutai, sind Grabstätten, während die ursprüngliche Funktion anderer Anlagen im Dunkeln liegt. Letzteres gilt etwa für den Affenstein auf der Burg Takatori, von dem gesagt wird, er wäre von Kaiserin Saimei (594–661) in Auftrag gegeben worden.

Tempel und Kunstschätze

Von den Tempeln in der Gegend sind der Okadera- und der Asukadera-Tempel besonders beeindruckend. Der im Jahre 663 erbaute Okadera-Tempel verfügt über wunderschöne Gärten, eine dreistöckige Pagode und einen fünf Meter hohen tönernen Buddha. Asukadera ist sogar noch älter und zählt zu den ältesten Tempeln in ganz Japan. Er wurde 588 erbaut, kurz nachdem der Buddhismus von China und Korea aus nach Japan gekommen war. Die Haupthalle und viele der darin aufgestellten Statuen wurden unter der Anleitung von Handwerkern aus dem alten koreanischen Königreich von Baekje errichtet und zeigen deutlich koreanische Einflüsse. Unter den Statuen befindet sich auch der älteste große Buddha Japans. Er ist fast drei Meter hoch und geht auf das Jahr 609 zurück.

Ruinen und Relikte

Zwischen 592 und 710 beherbergte die Gegend von Asuka zahlreiche Kaiser und Kaiserinnen und deren Paläste. Obwohl keiner dieser Paläste heute noch zu sehen ist, sind die Orte, an denen sie einst erbaut wurden, besonders geschützt. Am Standort des Fujiwara-Palastes markieren mehrere rote Säulen den ursprünglichen Grundriss, um Ihnen eine Vorstellung von der Größe der einst kaiserlichen Residenz zu geben.

Das Gelände des Itabuki-Palastes zwischen Asukadera und Okadera ist heute eine Ausgrabungsstätte. Bis jetzt wurden an dieser Stelle ein gepflasterter Platz und ein großer Brunnen entdeckt. Besucher können die ausgegrabenen Ruinen erkunden.

Ebenfalls in dieser Gegend befinden sich die Ruinen von Sakafune-ishi, die wegen ihrer eigentümlich bearbeiteten Steine einen Besuch wert sind. Es handelt sich dabei um einen riesigen Granitbrocken mit Rillen und kreisrunden Vertiefungen sowie um ein schildkrötenförmiges Objekt, das sehr wahrscheinlich dazu diente, Wasser zu sammeln und auch wieder auszugießen. Es wird angenommen, dass Kaiserin Saimei hier Fruchtbarkeitsrituale und andere Zeremonien abhielt.

Frauen der Asuka-Ära

Aufgrund von historischen Aufzeichnungen sowie in Grabhügeln gefundenen Kunstwerke ist anzunehmen, dass die Asuka-Zeit von starken, entschlossenen Frauen beherrscht wurde. Von der Kaiserin Suiko (554–628), die den Buddhismus offiziell anerkannte, über Kaiserin Saimei, die ihre ganze Kraft öffentlichen Projekten widmete, bis zu Kaiserin Jito (645–702), die den Fujiwara-Palast bauen ließ, können Sie bei einem Besuch in Asuka die Schlüsselfiguren und deren Beitrag zur Gestaltung der japanischen Nation kennenlernen.

Etwas weiter weg

Nach einem Besuch in Asuka sollten Sie sich den Kashihara-jingu-Schrein und die malerische Handelsstadt Imaicho ansehen, die beide in der Nähe liegen. Um die weitere Umgebung zu erkunden, nehmen Sie den Zug nach Nara, um die heiligen Hirsche und andere berühmte Sehenswürdigkeiten, wie den Großen Buddha im Todaiji-Tempel zu sehen. Alternativ können Sie sich auch zum Lichtermeer von Osaka aufmachen, das nur eine Stunde entfernt liegt.

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