Jikko-in-Tempel 実光院

Jikko-in Temple
Jikko-in Temple

Eine traumhafte Gartenoase mit Kirschblüten im Herbst

Der versteckt in der ländlichen Ortschaft Ohara in den Bergen nordöstlich von Kyoto liegende Jikko-in-Tempel ist bekannt für seine Gärten, die im Herbst besonders reizvoll sind.

Kurzinfo

Heimat einer sehr seltenen Kirschart, die im Herbst blüht

In den mit Tatami-Matten ausgelegten Räumen werden zur Gesangsbegleitung genutzte Instrumente ausgestellt

Im Eintrittspreis sind Süßigkeiten und eine Tasse gezuckerter Matcha-Tee enthalten

Anfahrt

Zum Jikko-in-Tempel gelangen Sie von der Bushaltestelle aus zu Fuß.

Nehmen Sie am Bahnhof Kyoto die Buslinie 17 Richtung Ohara , und steigen Sie in Ohara aus. Der Bus hält am Bahnhof Demachiyanagi. Sie können daher die Keihan-Linie nach Demachiyanagi nehmen und dort in den Bus steigen. Die Fahrt nach Ohara dauert 40 Minuten.

Von der Bushaltestelle aus sind es 10 Minuten zu Fuß bis zur Hauptstraße des Dorfes, wo sich der Jikko-in-Tempel befindet.

Buddhistische Gesänge

Der Jikko-in-Tempel wurde ursprünglich als Unterbringung für die Mönche des nahegelegenen Shorin-in-Tempels errichtet.

Der Shorin-in-Tempel wurde 1013 von dem buddhistischen Mönch Jakugen zu neuem Leben erweckt. Er brachte die Shomyo-Musik der Tendai-Buddhisten von China nach Japan. Der Jikko-in-Tempel ist demnach auf unauslöschliche Weise von diesem Musikstil geprägt.

Auf eine Tasse Matcha in der Halle

1919 wurde der Jikko-in-Tempel an seinen jetzigen Standort verlegt. Seit dem Umbau im Jahr 1921 werden in der Empfangshalle (Kyakuden) Bilder der berühmten Kano-Schule aus der Edo-Zeit (1603–1867) gezeigt. In den mit Tatami-Matten ausgelegten Räumen befinden sich zur Gesangsbegleitung genutzte Glocken und andere Instrumente.

Machen Sie es sich in der Halle bequem, und genießen Sie japanische Süßigkeiten und eine Tasse Matcha, die im Eintrittspreis inbegriffen sind.

Ein unübersehbares Herz

Der Keishin-en-Garten wurde in den späten 1920er-Jahren angelegt. Die Highlights des Gartens sind der Koi-Teich und der Brunnen, der vom nahegelegenen Ritsu-Fluss gespeist wird und die Form des chinesischen Zeichens für „Herz“ hat.

Jedes natürliche Element im Bereich des Teichs hat eine andere Bedeutung. Die Felsen beim Wasserfall symbolisieren den heiligen Berg von Horai in China, und die Kiefer über dem Wasser stellt einen Kranich dar. Eine kleine Insel mitten im Teich versinnbildlicht eine Schildkröte. In der japanischen Mythologie sind der Kranich und die Schildkröte Synonyme für Glück und langes Leben.

Sakura im Herbst

Unterhalb des Tempels befindet sich ein Garten zum Lustwandeln, der den Keishin-en-Garten nachbildet. Hier finden sich auch ein Teich, Felsen und ein Teehaus. Laternen und kleine Pagoden aus Stein verleihen der ruhigen Atmosphäre künstlerische Akzente.

Dieser Garten ist Heimat für eine seltene Kirschart, die im Herbst – am prächtigsten im November – blüht. Dies ist wahrscheinlich der einzige Ort, an dem die berühmten Kirschblüten Japans und buntes Herbstlaub gleichzeitig zu sehen sind.

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