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Museum für Kulturgeschichte der Präfektur Kanagawa 神奈川県立歴史博物館

Kanagawa Kenritsu Rekishi Hakubutsukan Prefectural Historical Museum
Kanagawa Kenritsu Rekishi Hakubutsukan Prefectural Historical Museum

Ein Blick in die Vergangenheit von Kanagawa, um die Gegenwart besser zu verstehen

Reisende, die in Yokohama als Kontrast zu dem modernen Stadtbild nach traditioneller Kunst und historischen Artefakten Ausschau halten, sollten sich das Museum für Kulturgeschichte der Präfektur Kanagawa ansehen. Es befindet sich gleich neben dem Viertel Minato Mirai 21 und nahe bei zahlreichen anderen Sehenswürdigkeiten, unter anderem der Chinatown Yokohama .

Nicht verpassen

  • Kunstwerke aus den berühmten Kofun, also den alten japanischen Grabhügeln
  • Einblicke in die Ursprünge der modernen japanischen Lebensart

Anfahrt

Das Museum befindet sich gleich an der Straße, die vom Bahnhof Bashamichi an der Minatomirai Line ausgeht.

Bashamichi wiederum ist vom Bahnhof Yokohama aus mit der U-Bahn innerhalb von 5 Minuten zu erreichen. Von Shinjuku aus sind Sie mit der JR Shonan Line etwa 50 Minuten unterwegs.

Ein Geschichtsmuseum mit seiner eigenen Geschichte

Das Gebäude, in dem das Präfekturmuseum von Kanagawa untergebracht ist, wurde 1904 als Hauptsitz der Yokohama Specie Bank errichtet, die eine bedeutende Rolle bei der Förderung des Handels zwischen Japan und China spielte.

Seit 1967 können Besucher hier etwas über die Kultur und Geschichte der Präfektur Kanagawa lernen, deren Hauptstadt Yokohama ist. Wenn Sie das Museum betreten, bekommen Sie das Gefühl, eine Zeitreise zurück zum Anfang des 20. Jahrhundert zu machen.

Die markante Kuppel des Gebäudes wurde 1923 im großen Kanto-Erdbeben zerstört, aber die Präfekturverwaltung ließ sie als Symbol des frühmodernen Yokohama 1964 wiedererrichten.

Eine Zeitreise in die Geschichte von Kanagawa

Die Dauerausstellung des Museums über die Geschichte und Kultur von Kanagawa ist chronologisch in fünf Perioden gegliedert.

Der erste Teil ist dem alten Volk von Sagami gewidmet, das heute ein Teil der Präfektur Kanagawa ist. Die Ausstellungsstücke stammen aus einem Zeitraum bis vor etwa 1000 Jahren. Darunter befinden sich Töpferwaren, Masken und andere Gegenstände.

Hochgestellte Persönlichkeiten aus dieser Periode wurden manchmal in schlüssellochförmigen Grabhügeln bestattet, die als Kofun bezeichnet werden. Eine der in einem solchen Grabhügel mitbestatteten Haniwa-Figuren, ein Terrakotta-Pferd, können Sie sich hier ansehen.

Die zweite Abteilung behandelt das Mittelalter, in dem sich in Kanagawa größere Städte bildeten. Dies war eine sehr turbulente Zeit, in der neue Regierungen aufstiegen und zu Fall kamen. Das Kamakura-Shogunat, das Japan von 1185 bis 1333 beherrschte, hatte seinen Sitz in dieser Gegend.

In dem Museum haben Sie die Gelegenheit, Kunstwerke aus dieser Zeit zu studieren, darunter buddhistische Statuen, Tuschezeichnungen, Töpferwaren und Lackarbeiten. Auch Gegenstände des täglichen Gebrauchs, die in Kamakura ausgegraben wurden, sind hier ausgestellt.

Im dritten Bereich geht es um die Fernstraßen, die Edo (das heutige Tokyo) während des Tokugawa-Shogunats von 1603 bis 1867 mit Kyoto, Osaka und den dahinter liegenden Gebieten verbanden. Händler und Reisende beeinflussten die Entwicklung von Kanagawa stark und machten die Region reich. Die Kunstwerke und Dokumente schildern diese Zeit des Wohlstands.

Die vierte Periode, die Sie hier kennenlernen werden, umfasst die Modernisierung Japans, die dramatischen Änderungen durch den Sturz des Tokugawa-Shogunats im Jahr 1867 und das Ende der Isolation Japans vom Rest der Welt.

Ukiyo-e-Holzschnitte, Zeitungen, Fotos und andere Ausstellungsstücke dokumentieren, wie die industrielle Kultur während dieser Zeit Besitz von Japan ergriff. Das war die Zeit, in der das Museumsgebäude selbst errichtet wurde, und einige der Ausstellungsstücke erzählen auch seine Geschichte.

Der letzte Abschnitt des Rundgangs behandelt das heutige Kanagawa und die Spuren der traditionellen Kultur, die noch fortbestehen. Hier erfahren Sie, wie die Umbrüche des 20. Jahrhunderts, etwa das große Kanto-Erdbeben von 1923 und der Zweite Weltkrieg, Yokohama und den Rest der Präfektur zu dem gemacht haben, was sie heute sind. Die Ausstellungsstücke sollen die Besucher anregen, darüber nachzudenken, wie sich die moderne japanische Lebensart von der früherer Zeiten unterscheidet.

Im ersten Stock werden Sonderausstellungen zu Themen wie der Entwicklung der Stadtbäder gezeigt. Außerdem gibt es einen Bereich mit freiem Eintritt, in dem ausgewählte Stücke aus der Sammlung des Museums ausgestellt werden und in dem sich eine Bibliothek, ein Café und ein Andenkenladen befinden.

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