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Heiliger Bergtempel, der einst eine Gemeinschaft furchtloser Kriegermönche beherbergte

Der Berg Hiei liegt auf der Grenze zwischen den Präfekturen Kyoto und Shiga. Er ist vor allem für den 788 gegründeten Enryakuji-Tempel , Sitz der Tendai-Schule des Buddhismus, und dessen berühmte Marathonmönche bekannt.

Die Mönche waren für den Shogun Oda Nobunaga eine solch große Bedrohung, dass er im späten 16. Jahrhundert entschied, sie mit ihrem Tempel auszulöschen. Dennoch überlebte die Gemeinschaft und errichtete die noch heute erhaltenen Tempelanlagen Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts.

Wenn Ihnen nach Abenteuer zumute ist, können Sie die Wege des Bergs Hiei entlangwandern, um ein Gefühl für die Landschaft und die Tierwelt zu bekommen, mit der die Mönche konfrontiert waren. Ansonsten können Sie die Seilbahnen zum Gipfel nehmen.

Nicht verpassen

  • Die eindrucksvolle Aussicht auf Kyoto und den Biwa-See
  • Der Enryakuji-Tempel, Sitz der Marathonmönche
  • Fahrt mit der Eizan- und der Sakamoto-Standseilbahn

Anfahrt

Da sich der Berg Hiei an der Grenze der Präfekturen Kyoto und Shiga befindet, kann er von beiden Seiten bezwungen werden.

Die Ostseite liegt in Kyoto, die Westseite in Shiga. Um von Osten anzureisen, nehmen Sie den Keihan-Zug nach Demachiyanagi. Steigen Sie in einen Eizan-Zug nach Yase-Hieizan-guchi um. Von dort aus können Sie mit der Eizan-Seilbahn zum Gipfel fahren.

Bei Anfahrt von Westen nehmen Sie die JR Kosei Line bis zum Bahnhof Hiezan-Sakamoto. Von dort aus laufen Sie in wenigen Minuten zur Sakamoto-Standseilbahn und zum Wanderweg, der auf den Gipfel führt. Den Gipfel des Bergs Hiei können Sie auch mit dem Auto und außerhalb der Wintermonate von Kyoto aus mit einer direkten Busverbindung erreichen.

Die Sakamoto-Standseilbahn auf dem Weg zum Gipfel des Berges Hiei

Mit den Seilbahnen den Berg hinauf

Da die sehenswerten Orte des Berges Hiei recht weit auseinander liegen, planen Sie etwas Zeit ein und erkunden Sie die Gegend mit der Eizan- und der Sakamoto-Standseilbahn. Die Eizan-Standseilbahn ist mit einer Luftseilbahn verbunden, die noch weiter den Berg hinauf führt. Die Sakamoto-Standseilbahn ist Japans längste Standseilbahn – eine Mischung aus Seil- und Straßenbahn, die den Berg erklimmt.

Beachten Sie, dass die Seilbahnen von zwei verschiedenen Unternehmen betrieben werden. Kaufen Sie also kein Ticket für Hin- und Rückfahrt, wenn Sie mit der einen Seilbahn hinauf- und der anderen hinabfahren möchten. Die Sakamoto-Standseilbahn fährt das gesamte Jahr über, die Eizan-Standseilbahn allerdings nicht im Winter.

Einer der spirituellsten Orte Kyotos

Der Berg Hiei an der Grenze der Präfekturen Kyoto und Shiga gilt als Sitz von Shinto-Göttern und Dämonen. Heute begegnen Ihnen wahrscheinlich eher Gärten, Tempel, Schreine und Wanderwege.

Die Geschichte des Enryakuji-Tempels entdecken

Der wichtigste Tempel auf dem Berg Hiei ist der Enryakuji , in dem die Tendai-Schule des Buddhismus im Jahr 788 gegründet wurde. Die Mönche der Tendai-Schule versuchen, die Erleuchtung mithilfe extremer physischer Anstrengung und bis zu 9-tägigem Verzicht auf Nahrung, Wasser und Schlaf zu erreichen.

Die Supermönche des Berges Hiei

Die als Gyoja bekannten Tandaishu-Mönche gehören zu den faszinierendsten spirituellen Figuren Japans. Diese auch als „Marathonmönche‟ bezeichneten Mönche müssen eine besondere Erlaubnis einholen, um einige der weltweit härtesten religiösen und körperlichen Herausforderungen auf sich zu nehmen.

Sie unterziehen sich einer 1000-Tage-Prüfung (Kaihogyo) ihrer Ausdauer, ihres Durchhaltevermögens und der körperlichen und mentalen Stärke. Dazu begeben sich die Mönche über einen Trainingszeitraum von 7 Jahren auf eine Pilgerreise zu über 250 Orten auf dem Berg Hiei und müssen am Ende 100 aufeinanderfolgende Tage bis zu 84 Kilometer weit laufen. Mit Abschluss der Prüfung haben die Mönche die Entfernung zurückgelegt, die einer Erdumrundung entspricht. Viele Mönche überleben diese Suche nach Erleuchtung nicht.

Bergwanderungen

Einer der beliebtesten Trails den Berg Hiei hinauf zum Enryakuji beginnt in der Nähe des Bahnhofs Shugakuin und führt durch einen imposanten Zedernwald. Tragen Sie auf dem unbefestigten und an einigen Stellen steilen Wanderweg gute Wanderschuhe. Sie können den Berg auch aus Richtung Sakamoto besteigen.

Der Yokawa-Trail bietet einen leichteren Abstieg und folgt einem kleinen Fluss den Berg hinab. Auf der Strecke können Ihnen Schwarzbären, Tanuki (Marderhunde), Wildschweine und Makaken begegnen, weshalb erfahrene Wanderer empfehlen, eine Bärenglocke mitzuführen.

Artefakte und Schätze

Wenn Sie einen ganzen Tag zur Verfügung haben, besuchen Sie das Kokuhoden-Museum an der Östlichen Pagode, in der mehrere Nationalschätze wie beispielsweise die Statuen der Fünf Großen Könige der Weisheit und zahlreiche buddhistische Statuen, Gemälde und Dokumente mit Bezug zur Tendai-Schule verwahrt sind. Der Eintritt ist im Kombiticket enthalten, mit dem Sie für 1000 Yen Zugang zu den Tempeln der Region erhalten.

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