Die Heimat des Soma Nomaoi, des Samurai-Reitsportfestes

Im Soma-Gebiet der Präfektur Fukushima werden spektakuläre Pferderennen in voller Samurai-Ausrüstung abgehalten. Die Region ist berühmt für ihre Pferdezucht, deren tiefe Verwurzelung in der lokalen Kunst und Kultur ihren Ausdruck findet.

Kurzinfo

Der Soma Nomaoi soll seinen Ursprung im frühen 10. Jahrhundert haben, als Samurai-Krieger hier heimlich militärisch trainierten

Obori-soma-Ware ist eine einzigartige Kombination aus Keramik und Porzellan, die sich durch feine bläuliche Oberflächenrisse und hervorragende Isolationseigenschaften auszeichnet. Sie können diese Tassen auch noch anfassen, wenn sie mit kochend heißem Wasser gefüllt sind

Anfahrt

Soma ist mit Zug und Bus von Tokyo und Sendai aus erreichbar.

Das Schienennetz wurde nach dem Erdbeben 2011 noch nicht vollständig wiederhergestellt. Die beste Zugverbindung ist die JR Tohoku Shinkansen-Linie nach Sendai mit Umsteigen in die JR Joban-Linie nach Soma. Die Fahrt dauert dreieinhalb Stunden. Es fährt auch ein Autobus von Sendai nach Soma, der etwas mehr als drei Stunden braucht.

Pferderennen in Kostümen

Das Soma-Gebiet ist bekannt für sein dreitägiges Soma Nomaoi Fest Ende Juli. Seit fast tausend Jahren wird dieses traditionelle Fest mit einer Vielzahl von Aktivitäten gefeiert; die aufregendsten sind die Pferderennen und -Wettkämpfe. Im Rennen galoppieren ein Dutzend Reiter in voller Samurai-Ausstattung mit fliegenden Fahnen und den Wappen ihrer Vorfahren in voller Geschwindigkeit über eine 1000 Meter lange Strecke. Im Wettkampf konkurrieren mehrere hundert Reiter darum, eine der 40 Flaggen zu erbeuten, die mit einem Feuerwerk in die Luft geschossen werden.

Traditionen pflegen

Bis vor kurzem pflegte Soma noch den unverwechselbaren Keramikstil Obori-soma, der sich durch seine Rissglasur und die künstlerische Darstellung von Pferden auszeichnet. Viele der traditionellen Töpfereikünstler mussten nach dem großen Erdbeben von 2011 im Osten Japans die zum Nuklear-Sperrgebiet erklärte Region verlassen, doch sie pflegen ihre überlieferten Traditionen in anderen Städten weiter.

Weitere Attraktionen

Der Soma-Nakamura-Schrein aus dem 17. Jahrhundert befindet sich in Soma bei der Burg Nakamura. Hier wird Myoken, der Schutzgott des Soma-Klans, verehrt. Die Architektur ist beeindruckend mit einem Durchgang, der die Haupthalle mit der Kultstätte verbindet. Die Bedeutung der Pferde für die Geschichte und Kultur der Region spiegelt sich auch hier wider. Pferde kommen in der Kunst des Schreins häufig vor.

Das Nomakake-Ritual findet am Odaka-Schrein während des Soma-Nomaoi-Festes statt. Hier werden Pferde mit bloßen Händen von Reitern eingefangen und als Opfergaben für den Schrein präsentiert. Der große weinende Kirschbaum macht diesen Ort auch zu einem beliebten Ort während der Kirschblütenzeit.

Weiter draußen erhebt sich der Hyakushaku Kannon aus der Seite eines Hügels. Auch wenn die Statue sehr alt wirkt, so nahm sie doch erst 1931 Gestalt an, aus dem Fels gehauen von einem Einheimischen, der sein Werk an die vierte Generation weitergegeben hat.

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