Yakushima-Nationalpark 屋久島国立公園

Jomonsugi
Jomonsugi

Eine fantastische und fast märchenhafte subtropische Insel voller Naturwunder

Der Yakushima-Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet, in dem die Biodiversität und die natürlichen Ressourcen der Gegend geschützt sind und nachhaltiger Tourismus gefordert werden soll.

Die fast kreisrunde Insel ist von zahlreichen Wander- und Spazierwegen durchzogen, vorbei an prachtvollen Wasserfällen und bis auf die höchsten Gipfel im südlichen Japan. Durch den häufigen Regen entsteht in den grünen Wäldern im Inselinneren eine traumähnliche Atmosphäre.

Kurzinfo

Der Park ist Heimat einiger der ältesten Bäume Japans – uralte Zedern, die als „Yakusugi“ bezeichnet werden und zum Teil über 1.000 Jahre alt sind

Die beliebte Shiratani-Unsuikyo-Schlucht inspirierte Szenen des Anime-Films „Prinzessin Mononoke“

Gefährdete Meeresschildkröten kommen während der Sommermonate zur Eiablage an die Strände von Yakushima

Anfahrt

Yakushima ist per Flugzeug und Fähre erreichbar.

Von Tokyo aus verkehren Flüge zwischen dem Flughafen Haneda und dem Flughafen Kagoshima. Für den Transfer nach Yakushima nehmen Sie einen 35-minütigen Flug vom Flughafen Kagoshima oder das Schnellboot vom Hafen Kagoshima nach Miyanoura oder Anbo auf Yakushima. Die Fahrt dauert zwei bis drei Stunden. Es gibt auch eine Autofähre, die einmal täglich verkehrt.

Einmal täglich gibt es Direktflüge von Osaka und Fukuoka nach Yakushima.

Die Kuchinoerabu-Insel ist per Fähre von Yakushima in einer etwa einstündigen Fahrt zu erreichen.

Außergewöhnliche, uralte Wälder

Yakushima ist steil. Hier liegen einige der höchsten Gipfel in Kyushu; sie erreichen über 1.900 Meter. Die Wälder der Insel sind voller uralter Bäume, darunter die legendäre Zeder „Jomon Sugi“, die zwischen 2.000 und 7.000 Jahre alt sein soll. 1993 wurde die Insel als UNESCO-Welterbestätte anerkannt.

Die Erkundung der Insel über die zahlreichen Wanderwege ist die beste Art, um die wunderschönen Bäche, Wasserfälle, Bäume und Moosbehänge in den Wäldern zu sehen.

Vielfältige Tierwelt in fantastischer Natur

Die Insel beherbergt den Yakushima-Makakenaffen und den Yaku-Hirsch, die kleiner sind als ihre Verwandten auf den Hauptinseln. Auf der Insel finden sich verschiedene Arten einheimischer Vögel. Im Sommer kommt die Unechte Karettschildkröte hier zur Eiablage an Land.

Es gibt zahlreiche Gelegenheiten zum Schnorcheln. Auch Seekajaken ist sehr beliebt.

Wenn Sie die Schildkröten bei Nacht am Strand beobachten wollen, buchen Sie vorab eine geführte Tour. Um die Schildkröten so wenig wie möglich zu stören, ist pro Nacht nur eine beschränkte Besucherzahl zulässig.

Zwei Inseln – ein Nationalpark

Nur 12 Kilometer See trennen Yakushima und Kuchinoerabu, aber trotz ihrer geografischen Nähe unterscheiden sich die beiden Inseln merklich.

Kuchinoerabu-Insel

Auf Kuchinoerabu, der größten vulkanischen Insel unter den Satsunan-Inseln, liegt der Furudake, ein aktiver Vulkan. Die Insel ist grob zweigeteilt. Die östliche Hälfte ist extrem vulkanisch. Der westliche Teil ist dagegen etwas sanfter und bietet fantastische Steilküsten und Höhlen. Die Insel ist von reicher Vegetation bedeckt und Heimat einzigartiger Tierarten – so zum Beispiel des Erabu-Flughunds – die auf der Yakushima-Insel nicht zu finden sind.

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