Feste & Veranstaltungen

Kurama-Feuerfest 鞍馬の火祭

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Das feurige Bergfest von Kyoto

Das Kurama-Feuerfest im Bergdorf Kurama zu Ehren des Yuki-jinja-Schreins und seiner Geister erhellt jedes Jahr am 22. Oktober die Nacht. Es ist eines der beliebtesten Feuerfeste in Kyoto. Bei einer Parade mit Hunderten von Menschen, die gleißende Fackeln tragen, entsteht ein geradezu majestätischer Anblick.

Anfahrt

Der Veranstaltungsort ist mit dem Zug vom Bahnhof Kyoto aus leicht erreichbar.

Vom Bahnhof Kyoto fahren Sie mit der JR Nara Line bis zum Bahnhof Tofukuji. Dort steigen Sie in die Keihan Line zum Bahnhof Demachiyanagi um. Steigen Sie dort in die Eizan Kurama Line um und dann am Bahnhof Kurama aus. Das Festival findet auf den Straßen des Dorfes direkt vor dem Bahnhof statt.

Es wird empfohlen, frühzeitig dort zu sein, um sich einen Platz mit guter Sicht zu sichern.

Die Vergangenheit ehren

Der Yuki-jinja-Schrein wurde während eines Krieges in der frühen Heian-Zeit (794–1185) nach Kurama verlegt. Die Parade spielt die Zeremonie nach, die von den Dorfbewohnern abgehalten wurde, um die Kami-Geister des Schreins im Dorf willkommen zu heißen.

Eine Familienangelegenheit und ein Übergangsritus

Dieses energiegeladene und heiße Festival ist die mit Abstand theatralischste Parade Kyotos. Die Prozession beginnt in der Abenddämmerung, wenn vor jedem Haus kleine Fackeln entzündet werden. Viele Familien stellen Erbstücke wie z.B. Samurai-Rüstungen in den Fenstern ihrer Häuser aus.

Die Parade gilt auch als Übergangsritual für die Jugend. Ursprünglich war sie nur für Jungen gedacht, aber mittlerweile nehmen auch Mädchen teil, da die Bevölkerung des Dorfes zurückgeht. Die Kinder halten kleine Fackeln und sind die ersten in der Prozession, gefolgt von Teenagern. Im Mittelpunkt der Parade stehen die Männer des Dorfes, die riesige Fackeln mit einem Gewicht von bis zu 80 Kilogramm tragen.

Traditionelles Gewand

Alle Teilnehmer tragen Trachten, die naturgemäß minimalistisch sind, da man das Wetter und die Umgebungsbedingungen berücksichtigen muss: Sandalen, Lendenschurze, geflochtene Seilröcke, die um die Taille gebunden sind, und ein gepolstertes Tuch über einer Schulter, um den Druck der Fackel zu verringern.

Eine kleine Anzahl von Dorfbewohnern trägt Mikoshi, kleine tragbare Schreine, den Weg zum großen Schrein hinauf. Die zeugt von großer Muskelkraft, da die Mikoshi unglaublich schwer sind.

Ein riesiges Lagerfeuer

Die Parade endet am Yuki-jinja-Schrein , wo die Fackeln übereinander gestapelt werden, um ein riesiges Lagerfeuer zu entfachen. Die Feierlichkeiten beginnen bei Sonnenuntergang und dauern bis Mitternacht.

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