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Japan Rundreise 7-Tage Autorundreise durch Honshus Norden Japan selbst bereisen

Tohoku Japan Roadtrip quer durch Aomori und Iwate

 

Die nördlichste Region der der japanischen Hauptinsel Honshu wird Tohoku genannt. Die Tohoku Region umfasst sechs Präfekturen: Aomori, Akita, Iwate, Yamagata, Miyagi und Fukushima. In diesen sechs Präfekturen findet jeder genau das Richtige für eine Japanreise nach seinem Geschmack. Diese Reiseroute verbindet einige der schönsten Orte in den Präfekturen Aomori und Iwate und zeigt wie diese ganz einfach auf einem Roadtrip erkundet werden können.

 

 

Japan Rundreise mit dem Mietwagen

 

Ein Leihwagen kann ganz einfach in Tokyo oder in Aomori – beispielsweise am Flughafen, dem Aomori Airport – gemietet werden. Um in Japan mit dem Auto fahren zu können, wird eine japanische Übersetzung des deutschen Führerscheins benötigt. (Das selbe gilt mit einer Schweizer Fahrerlaubnis. Mit einem in Österreich ausgestellten Internationalen Führerschein kann man dagegen direkt los fahren.) Die Übersetzung bekommt man unter anderem an einem der zahlreichen International Service Counter des japanischen Automobilclubs JAF in Japan, die Bearbeitungszeit beträgt einige Stunden und ist spätestens am nächsten Werktag abholbereit.

 

Tag 1 der Tohoku Reise: Sightseeing in Hirosaki, Aomori Präfektur

 

Die Stadt Aomori kann ab Tokyo entweder innerhalb von etwa vier Stunden (mit Umstieg in Shin-Aomori) mit dem Shinkansen Schnellzug oder in zehn Stunden mit dem Auto erreicht werden. Von Aomori City geht es als Erstes in das circa eine Stunde entfernte Hirosaki, zu dem bekannten gleichnamigen Park, wo zudem die Burg von Hirosaki zu finden ist. Im Frühling zur Kirschblütenzeit ist der Park besonders eindrucksvoll für schöne Spaziergänge oder ausgiebige Hanami.

 

V-Log zu Tag 1 von Hauke ohne Kommentar hier

 

Im Herbst lohnt sich der Besuch des Hirosaki Apfel Parks, der mit dem Auto in ca. 15 Minuten zu erreichen ist. Hier kann man zu richtigen Jahreszeit der Apfelernte beiwohnen, Apfelkuchen essen und in der Apfel-Cider-Brauerei mehr über die Brauvorgänge lernen sowie sich durch die verschiedensten Cider-Sorten testen. Aomori ist für die vielen Apfelsorten berühmt und je nach Saison ein absolutes Muss auf jedem Roadtrip.

 

Wanderweg duch die Wälder von Shirakami Sanchi

 

Tag 2 der Tohoku Reise: UNESCO Weltkulturerbe Shirakami Sanchi

 

Von Aomori geht es mit dem Auto ca. 40 Minuten nach Shirakami Sanchi. Dort kann eine dreistündige – je nach Belieben auch längere oder kürzere – Wanderung durch das UNESCO Weltkulturerbe begonnen werden. Achtung: Die Wanderroute ist nur von Ende November bis Anfang April gesperrt und führt an den drei Anmon-Wasserfällen vorbei. Den ersten und höchsten Wasserfall, Ichi-no-taki, ist nach ca. einer Stunde zu erreichen. Im Anschluss führt der Weg zu Ni-no-taki und zum Schluss zu San-no-taki, den kleinsten der drei Wasserfälle. Die Wanderroute geht über idyllische Brücken mit einzigartigem Panorama. Besonders im Herbst ist der Weg lohnend, da so wunderschöne Herbstblätter und malerische Landschaften bestaunt werden können. Insgesamt sollten mindestens drei Stunden eingeplant werden, um genug Zeit zu haben, um die Natur zu genießen und zu entdecken. Unser Tipp: Nicht den Helm vergessen, den man zum Schutz vor Ort geliehen bekommt.

 

Die Fahrt von Shirakami-Sanchi zu den Sannai Maruyama Ruinen in Aomori City dauert etwa 1,5 Stunden. Die Ruinen stammen aus der Jomon-Zeit und geben einen Einblick über das damalige Leben der Menschen und deren Kultur. Der Ort gehört ebenso zu den UNESCO Weltkulturerbestätten und ein Besuch ist für alle geschichtsliebenden Reisenden lohnend. Wer dann noch Zeit hat, kann dem Nebuta WA Rasse Museum einen Besuch abstatten, wo das ganze Jahr über die Traditionen des Aomori Nebuta Festivals gefeiert werden. Aufgepasst: Jeden vierten Montag im Jahr hat das Museum einen Ruhetag.

 

V-Log zu Tag 2 von Hauke ohne Kommentar hier

 

Am Abend kann in Aomori City ein Erlebnis im Tsuragu Shamisen Live Izakaya gebucht werden. Während dem Abendessen wird traditionelle japanische Musik gespielt, ein umfangreiches Menü mit vielen lokalen Spezialitäten aufgetischt und unvergessliche Einblicke in die japanische Kultur gewährt, ein echtes Highlight auf jeder Japanreise.

 

Tag 3 der Tohoku Reise: Berg Hakkoda

 

Nach einer circa 45-minütigen Autofahrt von Aomori City erreicht man die Hakkoda Gondelstation. Von dort kann man eine Gondel auf den Berg Hakkoda nehmen. Im Winter kann man dort Skifahren und fantastische Schneelandschaften bestaunen, im Sommer laden dort spannende Wanderwege zu einem Besuch ein. Einige Wanderwege sind nur für erfahrene Wanderer geeignet, jedoch werden auch für Anfänger einige Route angeboten. An der Gondelstation befindet sich ein Besucherzentrum, welches Informationsmaterial für Ankommende bietet.

 

V-Log zu Tag 3 von Hauke ohne Kommentar hier.

 

Für die Übernachtung lohnt sich eine Unterkunft in der Nähe des Towada Hachimantai Nationalparks, da es den perfekten Ausgangspunkt für Wanderungen zum See Towada, dem Suirennima-Teich und zu Sukayu Onsen bietet.

 

Der Oirase Fluß im Towada National Park

 

Tag 4 der Tohoku Reise: Towada National Park

 

Der Tag startet mit einer Wanderung zu der Oirase Schlucht sowie zu dem See Towada. Hier sollten einige Stunden eingeplant werden, um die Umgebung und die Schönheit der beiden Orte in Ruhe entdecken zu können.

 

Nach der morgendlichen Wanderung geht es mit dem Auto ca. 1,5 Stunden nach Hachinohe. Dort lohnt sich der Besuch des Hachimangu Schreins. Am Abend können in dem Yatai Village Mirokuyokoche die unterschiedlichsten japanischen Speisen probiert werden.

 

Tag 5 der Tohoku Reise: Hachinohe und Roadtrip nach Miyako City

 

Der Morgen beginnt an der Küste von Hachinohe. Dort kann der Kabushima Schrein besichtigt und ein Spaziergang entlang der Küste bis zu dem Ashigezaki Observatorium gemacht werden. Hierfür sollte mindestens eine Stunde eingeplant werden. Im Anschluss sollte keiner den küstennahen Fisch-Markt verpassen. Viele verschiedene Stände mit fangfrischem Fisch laden zum Verweilen ein und wer möchte, kann dort ein leckeres Mittagessen zu sich nehmen.

 

V-Log von Hauke ohne Kommentar zu Tag 4 hier und zu Tag 5 hier

 

Nach dem Sightseeing in Hachinohe beginnt der malerische Roadtrip entlang der Küste bis nach Miyako City. Ohne anzuhalten ist Miyako innerhalb von 2,5 Stunden zu erreichen, jedoch laden einzigartige Stopps zu sehenswerten Erkundungen ein. Nach nur 1,5 Stunden gelangt man zu dem Anmoura Observatorium, welches einen atemberaubenden Ausblick über die Küste und das Meer bietet. Auch eine Kitayamazaki Cliff Cruise ist einen Stopp wert. Etwa eine Stunde später erreicht man Miyako City. Dort kann man mit etwas Glück am Sakiyama Luftloch spektakuläre, natürliche Wasserfontänen in die Luft schießen sehen. Wer möchte kann sich den Sonnenuntergang bei den Sannoiwa Felsen anschauen und dort einen einzigartigen Ausblick auf Küste und Meer genießen.

 

Tag 6 der Tohoku Reise: Miyako City und Morioka

 

Der nächste Tag beginnt mit einer Wanderung entlang des Jodogahama Strandes. Hier empfiehlt sich der Jodogahama Natural Pathway, für den etwa ein bis zwei Stunden eingeplant werden sollten. Der Weg führt entlang des Meeres und der Küste und bietet abseits der Hauptsaison nicht nur für Naturliebhaber einen wunderbaren Platz der Ruhe und zum Durchatmen.

 

Anschließend geht es mit dem Auto los in Richtung Morioka. Es lohnt ein Zwischenstopp am östlichsten Punkt der Hauptinsel Honshu, der nach circa einer Stunde erreicht werden kann. Der Punkt ist mit einem Monument gekennzeichnet. Von dort gelangt man nach ungefähr zwei Stunden nach Morioka. Am Ziel angekommen, sollte sich keiner den zentral gelegenen Hoonji Tempel entgehen lassen. Zudem lohnt sich ein Spaziergang durch die Stadt, bei dem noch mehr Schreine und das bunte Treiben dieser Stadt entdeckt werden können.

 

Eine der zahlreichen Unterkünfte im Zentrum sind empfehlenswert, um den bestmöglichen Ausgangspunkt für einen spannenden letzten Tag in der Stadt genießen zu können.

 

Tag 7 der Tohoku Reise: Sightseeing in Morioka und Abreise

 

Der letzte Tag der Japanreise beginnt mit dem Besichtigen von Morioka. Auf dem Plan stehen Sehenswürdigkeiten wie die Burg, der Hachimangu Schrein und der Rocksplitting Cherry Tree. Für alle geschichtsliebende Reisende lohnt sich eine Tour mit einem ortsansässigen Guide, um alles über Morioka zu erfahren.

 

Am Mittag geht es entweder mit dem Auto innerhalb einer siebenstündigen Autofahrt zurück nach Tokyo oder in ca. zweieinhalb Stunden nach Aomori, um den Mietwagen zurückzubringen. Von Aomori fährt man circa vier Stunden mit dem Zug nach Tokyo und die einzigartige Japanreise kommt zu ihrem Ende.

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