Guide Shopping Guide für die Japanreise

Der Shopping Guide für Tokyo und Japan

 

Shopping in Tokyo

 

Tokyo ist eine Stadt der Gegensätze, die man am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß erkundet. Es lohnt sich, in die belebten Straßen einzutauchen, in denen traditionelle japanische Holzbauten neben modernen Wolkenkratzern stehen und die verschiedenen Stadtviertel zu erkunden, von denen jedes seinen eigenen Charakter hat. Viele Cafés, Restaurants und Geschäfte warten darauf, entdeckt zu werden. Von traditionellen japanischen Textilien bis zu schriller, knallbunter Mode und Accessoires - wer die neuesten Fashiontrends sucht, wird sie in Tokyo finden. Und wer in Tokyo gezielt shoppen gehen möchte, plant lieber etwas mehr Zeit ein: Unzählige Luxusgeschäfte, Souvenirläden und Elektronikgeschäfte im Stadtzentrum freuen sich über den Besuch und die freundlichen Mitarbeiter helfen gerne weiter.

 

Ginza – Tokyos beliebteste Shoppingstraße

 

Ein Besuch der weltberühmten Einkaufstraße Ginza gehört zu einem Aufenthalt und auf jedem Fall zum Shoppingerlebnis in Tokyo einfach dazu. Die größten japanischen Kaufhäuser wie Isetan und Mitsukoshi findet man hier zwischen zahlreichen Boutiquen und Restaurants. Die meisten Geschäfte im Stadtteil Ginza sind jeden Tag der Woche geöffnet. Wir empfehlen den Besuch an Wochenendnachmittagen, wenn die zentrale Chuo Dori-Straße von Mittags bis 17 oder im Sommer bis 18 Uhr für den Autoverkehr gesperrt ist und zu einer großen Fußgängerzone wird. Dann können Shopper nach Herzenslust flanieren. Auch das älteste noch bestehende Kaufhaus Tokyos der Kette, der gigantische Flagshipstore von Mitsukoshi, ist nicht weit entfernt im Stadtteil Nihonbashi.

 

Shopping in Shinjuku

 

Alles, was das Herz begehrt – auf Entdeckungstour durch Shinjuku

 

Auf einer Shoppingtour durch Tokyo sollte man auf jeden Fall Shinjuku besuchen. Der Stadtteil im Westen Tokyos ist bequem mit der Bahn zu erreichen. Von der Shinjuku Station aus sind alle großen Shoppingcenter gut zu Fuß zu erreichen. Zum Beispiel das Isetan, das älteste und größte Einkaufshaus der Stadt. Hier finden Sie japanische und internationale Designermode, Luxusartikel, Delikatessen und traditionelle japanische Souvenirs, alles unter einem Dach. Vom Isetan aus sind es nur wenige Gehminuten zu den großen Elektronik-Outlets wie Bic Camera, Yamada Denki LABI und Yodobashi Camera. Wer auf der Suche nach preiswerten Technikartikeln, Videospielen oder Spielzeug ist, sollte hier shoppen gehen. Preiswerte Luxusartikel lassen sich am besten am Takashimaya Times Square einkaufen, denn hier können die internationalen Besucher Tokyos duty-free shoppen - sofern der gültige Reisepass zur Hand ist. Musikfans sollten unbedingt bei Disk Union vorbeischauen. Auf insgesamt acht Etagen bietet das Musikgeschäft alle Arten von Tonträgern, CDs und Schallplatten. Auch zwei 100 Yen Shops finden sich in Shinjuku, nämlich Can Do Seibu Shinjuku Pepe und Seria Shinjuku Marui Annex Store, beide nur ein paar Minuten vom East Exit von JR Shinjuku Station entfernt.

 

Das Szeneviertel Harajuku – von Streetfood bis Gothic Lolita und Cosplay

 

Rund um den Bahnhof Harajuku liegt eines der vielleicht angesagtesten Viertel von ganz Tokyo. Harajuku ist das Zentrum der Popkultur - der Ort, wo Modetrends gesetzt werden und Lifestyle definiert wird. Die Haupteinkaufsstraße Takeshita Dori ist eine Fußgängerzone und das Herz der Jugendkultur. Hier finden Sie Streetfoodläden, kleine Cafés und einzigartige Boutiquen. Wer auf der Suche nach einem Andenken an die Shoppingreise ist, sollte hier nach trendigen „only in Japan“- Souvenirs Ausschau halten – das geht von T-Shirts mit ausgefallenen Aufdrucken bis zu niedlichen japanischen Zehensocken. Harajuku ist außerdem ein Mittelpunkt der Cosplay- und Gothic Lolita-Szene. In den vielen Läden der Takeshita Dori gibt es eine große Auswahl an Szenekostümen und Accessoires, aber auch viele Läden, die sich speziell auf japanische Independent Musik spezialisiert haben und leckeres Street Food – oft ausgefallen und bunt. Von regenbogenfarbener, ausgefallen geformter Zuckerwatte bis zu der süßen Versuchung der vollgepackten Harajuku Crepes gibt es hier viel zu schlemmen. Ganz in der Nähe, auf der Luxuseinkaufstraße Omotesando, sind die großen Designer und Marken zuhause. Hier findet man Artikel von Gucci oder Louis Vuitton. Besonders beliebt ist auch das Einkaufszentrum Omotesando Hills.

 

Shopping in Harajuku

 

Unser Tipp: Man sollte sich vorher unbedingt nach den Öffnungszeiten der Geschäfte in Harajuku erkundigen, da es sein kann, dass einige erst ab 11:00 Uhr öffnen. Wer Gothic Lolitas sehen will, kommt am besten am Wochenende, wenn auch viele junge Leute aus dem Umland sich hier treffen.

 

Die Mega-Outlets in Shibuya – Shopping der Superlative

 

Nicht weit weg von Harajuku ist Shibuya. Wenn das Wetter vielleicht mal nicht so gut ist, lohnt sich ein Ausflug zum Shoppen nach Shibuya. Denn hier liegen die größten Outlets und Kaufhäuser für Trendfashion, Lifestyle und Konsumgüter nahe beieinander – und das alles angesiedelt um eine der bekanntesten Ansichten von Tokyo: Die berühmte Shibuya Crossing. Egal, ob ausgefallene Modetrends, Luxusartikel oder Unterhaltungselektronik, rund um diese Kreuzung findet man einfach alles. Einzigartig ist das SHIBUYA 109, ein Fashion-Outlet der Superlative: Alles, was ausgefallen und ein wenig verspielt ist, findet man dort. Auf der Fußgängerzone Center Gai bekommt man trendige Accessoires. Ganz in der Nähe befindet sich Tower Records, ein Musikgeschäft, das CDs, Vinyl und andere Tonträger und Unterhaltungselektronik anbietet. Der neueste Shopping-Palast ist Shibuya Scramble Square mit der Aussichtsplattform Shibuya Sky. Von dort hat man einen tollen Blick hinunter auf die berühmte Shibuya Kreuzung. Shibuya ist außerdem ein Mittelpunkt der Cosplay-Szene.

 

Tokyo Street Style in Shimokitazwa

 

Nur eine kurze Zugfahrt von Shibuya entfernt liegen die engen Gassen von Shimokitazawa voller Second-hand-Läden, „Live House“ Musikclubs, trendiger Cafés und modischer Boutiquen. Im Vergleich zu den nahe gelegenen Shibuya und Harajuku ist Shimokitazawa ein entspanntes Zentrum der Subkultur, in dem japanische Jugendliche gebrauchte Kleidung suchen, und Plattenläden und schrullige kleine Läden durchstöbern. Rund um dem Bahnhof in diesem bohemisch geprägten Viertel begegnet man jungen Menschen mit Gitarrenkoffer auf dem Rücken, die sich unter die in origineller Kleidung gestylten Fashionistas mischen. Wer den Tokyo Street Style sehen will, der ist hier richtig

 

Die Ameyoko – buntes Markttreiben

 

Entlang der Gleise der Yamanote-Linie zwischen den Bahnhöfen Okachimachi und Ueno verläuft die Ameyoko, eine belebte Marktstraße. Traditionell wurden dort Süßigkeiten verkauft, daher der Name, der sich von "Ameya Yokocho" (Süßigkeitenladen-Gasse) ableitet. Alternativ steht "Ame" auch für "America" (Amerika), denn in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg gab es dort viele amerikanische Produkte zu kaufen. Damals war die Straße noch ein Schwarzmarkt. Heute werden entlang der Ameyoko verschiedene Produkte wie Kleidung, Taschen, Kosmetik, frischer Fisch, getrocknete Lebensmittel und Gewürze verkauft.

 

Die Ameyoko hat alles was der Shopper im Tokyo Urlaub sucht

 

Auch hier empfiehlt sich, sich vor einem Besuch nach den Öffnungszeiten zu erkundigen, die diese individuell je nach Geschäft abweichen können.

 

Akihabara & Ikebukuro - Shopping-Viertel für Manga-Fans

 

Akihabara ist ein Zentrum der „Otaku-Kultur“. Diese japanische Bezeichnung für einen eingefleischten Fan wird besonders für Fans von Anime, Manga und Videospielen verwendet. Neben vielen Elektronikgeschäften findet man in Akihabara auch zahlreiche Comicläden. Auch sehr viele Spielhallen sind vorhanden, mit SEGA, - gelegen an der Akihabara Station - eine der größten Spielhallen Tokyos. Für Manga-Fans empfiehlt sich außerdem der Besuch in einem Themen-Café wie dem Gundam Café oder einem „Maid-Cafe“ wie den „Maidreamin“ – hier wird man von Kellnerinnen, die als Maids gekleidet sind, begrüßt und bedient. Für Damen gibt es übrigens auch das „Butler Cafe“ mit männlichen Kellnern.

 

Eine weiterer Tipp für Manga-Anhänger (grade die eher weiblichen) ist Ikebukuro in der Nähe von Shibuya und Shinjuku. Die Menschen kommen hier her auf der Suche nach Anime- und Manga-Waren oder auch, um an Cosplay-Veranstaltungen teilzunehmen. Hier befindet sich auch die Hauptfiliale von Animate, der größten Anime-Filialkette Tokyos, in der man auf neun Etagen Bücher, CDs, DVDs, Charakterwaren, Videospiele etc. kaufen kann. Des Weiteren bietet Ikebukuro viele Geschäfte mit hochmoderner Elektronik, Kinos und den Sunshine City-Komplex, wo es neben tollen Shopping Möglichkeiten, ein Aquarium, ein Planetarium und eine Aussichtsplattform gibt.

Zwischen Tradition und Moderne - Shopping in Kyoto

 

Kyoto war über 1000 Jahre lang die Hauptstadt Japans und fasziniert Besucher mit ihren einzigartigen Kulturdenkmälern und Tempelanlagen. Aber auch für Shoppingbegeisterte lohnt sich ein Besuch, denn Kyoto bietet eine einzigartige Mischung für das Shopping-Erlebnis. Zwischen modernen High-End-Modegeschäften liegen Geschäften mit jahrhundertealter Geschichte, die echtes japanisches Handwerk, traditionelle Kimonos und Spezialitäten wie Grünen Tee oder japanische Süßigkeiten verkaufen. Ein Highlight ist der Nishiki Market, der auch „Kyotos Küche“ genannt wird, eine große Markthalle in der Nähe des Shijo Bahnhofs, nur einige Stationen entfernt von Kyoto Station. Dort gibt es nicht nur Feinkost und Delikatessen auf die Hand, sondern auch traditionelle japanische Keramik und Stoffe sowie Matcha in allen Variationen. Besuchen sollte man auf der Shoppingtour den Laden von Fukujuen: Hier werden seit über 200 Jahren Teesorten von höchster Qualität angeboten. Außerdem gibt es in Kyoto viele traditionelle Geschäfte, in denen man Gewürze, Weihrauch und andere Räucherwerke erwerben kann. Die große Vielfalt und der Facettenreichtum der Einkaufsmöglichkeiten machen eine Shoppingtour durch Kyoto zu einem ganz besonderen Erlebnis.

 

Tee Shop in Kyoto

 

Vielfalt und Atmosphäre – Shopping sowie Streetfood in Osaka

 

Osaka ist seit jeher ein Zentrum des Handels und der Warenvielfalt. Kein Wunder, dass die Millionenstadt am Yodo-Fluss heute Kaufhäuser der Superlative beheimatet. Viele der großen japanischen Kaufhausketten haben eine Niederlassung in Osaka. Aber auch die Shopping Malls im Stadtzentrum laden zum Bummeln und Verweilen ein. Hier findet man Mode und Accessoires, Luxusartikel und Elektronik. Eine Besonderheit in Osaka sind die zahlreichen Shopping-Arkaden. In diesen überdachten Einkaufsstraßen gibt es neben Souvenirs auch zahlreiche Streetfood- und Delikatessengeschäfte zu entdecken. Die größte dieser Arkaden ist die Shinsaibashi-suji. Sie ist etwa zwei Kilometer lang und öffnete zum ersten Mal vor rund 150 Jahren ihre Tore. Die Shinsaibashi-suji führt übrigens teils durch das Viertel Dotonbori, DIE Fressmeile Osakas. Eine ereignisreiche Shoppingtour lässt man am besten in der Nähe des Hafens ausklingen. Hier können Sie abends auf der Promenade spazieren und mit einem Cocktail in der Hand den Sonnenuntergang über der Bucht von Osaka genießen.

 

Fashion, Design und Nachtleben - Shopping in Nagoya

 

Die Shoppinglandschaft von Nagoya ist bunt, schrill und einzigartig. Hier findet jeder, wonach er sucht. Wer etwas Besonderes sucht, sollte einen der vielen Vintage-Stores und Second-Hand-Shops besuchen. Trendige Fashion und neue Design-Ideen entdeckt man in der Gegend von Sakae, im Zentrum von Nagoya. Hier steht zwischen großen Einkaufszentren und Souvenirshops auch Japans ältester Fernsehturm. Tagsüber das Zentrum von Shopping und Einkaufen, wird die Umgebung von Sakae bei Nacht zum Mittelpunkt der Clubkultur Nagoyas. Ein besonderes Highlight auf einer Shoppingreise durch Nagoya ist der Flohmarkt, der zweimal im Monat in der Nähe des buddhistischen Tempels Osu Kannon stattfindet.

 

Weitere Tipps zu Shopping Vierteln, lokalen Märkten, Einkaufzentren und lokalen Hanwerkserzeugnissen haben wir auf dieser Seite gesammelt - für das ultimative Shopping Erlebnis in Japan.

 

Shopping in Japan – Q&A

 

Achtung: Japan ist ein Bargeldland. Nich alle Geschäfte akzeptieren Kreditkarten. Gerade die größeren Kaufhäuser- und Handelsketten akzeptieren jedoch auch ausländische Kreditkarten. Trotzdem empfiehlt es sich für das beste Shopping-Erlebnis immer etwas Bares in der Tasche zu haben, da viele kleinere Geschäfte oder Restaurants nur Bargeld annehmen.

 

Wo bekomme ich auf der Reise Bargeld?

 

Für Reisende aus Europa ist es am einfachsten und günstigsten direkt vor Ort in Japan mit der EC-Karte oder gängigen Kreditkarten abzuheben. Die Geldautomaten der Japan Post Bank, der Aeon Bank oder der 24-Stundenläden Seven Eleven, Lawson und Familymart akzeptieren europäische EC-Karten, die mit einem Maestro-Zeichen versehen sind. Gerade die 24-Stunden Märkte findet man leicht auch in jedem Shopping-Viertel.

 

Wenn man Geld tauschen möchte, dass man noch aus Europa im Portemonnaie hat, tut man dies am besten in einer Bank. Achtung bei den Öffnungszeiten! Die meisten Bankfilialen schließen um 15 Uhr und sind auch samstags und sonntags nicht geöffnet. Wechselkurse sollte man vor Ort vergleichen. Auch in manchen Hotels ist Geldwechsel möglich. Hier sind die Gebühren jedoch generell höher als in Banken und Wechselstuben.

 

Ist steuerfreies Shopping in Japan möglich?

 

Ab einem Einkauf von über 5.000 Yen bekommen Japanreisende auf viele Artikel und Konsumgüter Steuern erstattet. Die Steuern werden direkt vor Ort abgezogen, dafür muss man nur den Reisepass und die Rechnung vorzeigen. Es lohnt sich, nach Geschäften mit dem „Tax Free Shop“-Logo ausschauzuhalten - oder Mitarbeiter um Auskunft zu bitten.

 

Was ist beim Zoll zu beachten?

 

Artikel im Wert von bis zu 200.000 Yen dürfen bei der Rückreise zollfrei nach Deutschland eingeführt werden. Wer viel shoppen will, sollte Belege sammeln, um später nachvollziehen zu können, welchen Wert die mitgeführten Waren haben.

 

Mehr zum Geldabheben, Steuerfreiem Einkaufen und genauen Zoll-Bestimmungen gibt es hier.

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