Eine kaiserliche Villa, vornehme Teehäuser, Moosgärten und ein Schrein für den Schutzgott des Sake

Der Name Rakusei bezeichnet das westliche Kyoto, insbesondere die Stadtteile Arashiyama und Sagano . Während der Heian-Periode (794–1185) war dieses an die Berge geschmiegte Gebiet das Villenviertel des Adels. Heute ist es ein beliebtes Ausflugsziel, um Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Einen Teil der Grenze von Rakusei bildet der Fluss Katsura, der sich sanft um die an seinem Westufer gelegenen alten Tempel windet.

Nicht verpassen

  • Die kaiserliche Villa Katsurarikyu mit dem berühmtesten Garten von Japan
  • Dem beliebten Sake-Gott zuprosten
  • Einen gemütlichen Spaziergang am Katsuragawa

Anfahrt

Rakusei ist von verschiedenen Ausgangspunkten in Kyoto über die private Hankyu-Eisenbahn zu erreichen. Am JR-Bahnhof Kyoto müssen Sie die Keifuku-Straßenbahn, die Keihan Main Line oder die Stadt-U-Bahn von Kyoto nehmen, um zur Hankyo Kyoto Main Line zu gelangen.

Katsurarikyu ist 15 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Katsura an der Hankyu Line entfernt. Andere Sehenswürdigkeiten in Rakusei sind am besten von den Bahnhöfen Matsuo-Taisha und Kami-Katsura an der Hankyu Arashiyama Line zu erreichen.

Kurzinfo

Die meisten Sehenswürdigkeiten in Rakusei sind nur eine kurze Strecke zu Fuß voneinander entfernt

In diesem ruhigen Teil von Kyoto halten sich etwas weniger Touristen auf

Die Hügel über diesen Vierteln leuchten im Herbst in bunten Farben

Von vielen als der schönste Garten Japans bezeichnet

Das wahrscheinlich bekannteste Juwel von Rakusei ist die kaiserliche Villa Katsura-rikyu , die von Architekten und Gärtnern aus aller Welt gerühmt wird. Sie wurde Anfang des 17. Jahrhunderts am Westufer des Flusses Katsuragawa errichtet und diente als Villa der kaiserlichen Familie.

Der Bau von Katsura-rikyu nahm 35 Jahre in Anspruch. Der Hauptkomplex ist ein Shoin (Studierhaus) aus drei Gebäuden, die als Koshoin, Chushoin und Shingoten bezeichnet werden. Diese echten Häuser aus alter Zeit sind von einem Wandelgarten mit sieben Teehäusern umgeben. Die Teehäuser und Gärten sind öffentlich zugänglich, nicht aber die Hauptgebäude des Palastes.

Klassische Teehausarchitektur

Die im Sukiya-zukuri-Stil errichtete Villa ist für ihre schlichte, funktionale Schönheit weltweit bekannt.

Seit die Villa vom kaiserlichen Hofamt verwaltet wird, müssen Sie eine Erlaubnis zur Besichtigung einholen. Um außerhalb von Japan eine Buchung zu tätigen, müssen Sie sich drei Monate im Voraus telefonisch oder online beim Hofamt anmelden. In Katsura selbst können Sie auch einen Antrag für einen Besuch am selben Tag stellen, allerdings werden keine weiteren Besucher mehr zugelassen, sobald die maximale Teilnehmerzahl erreicht ist.

Die Besucher erhalten eine Führung durch die Villa von etwa einer Stunde Dauer. Audioführer in Englisch, Französisch, Spanisch, Chinesisch und Koreanisch sind kostenlos erhältlich.

Der Schutzgott des Sake

Auf dem Gelände der Katsura-rikyu befinden sich viele Schreine und Tempel. Der Matsuo-Taisha-Schrein, der dem Gott des Sake gewidmet ist, zieht viele Anbeter an.

Er wurde im 8. Jahrhundert vom mächtigen Hata-Clan gegründet, der die Kunst des Sakebrauens vom asiatischen Festland herübergebracht hatte. Das berühmteste Merkmal des Schreins ist sein Garten, die letzte Arbeit des renommierten Gartengestalters Mirei Shigemori.

Die Grundsätze des Buddhismus

Der nahegelegene Kegon-ji-Tempel wird im Volksmund auch Suzumushi-dera genannt, also Grillentempel. Das geht auf die Suzumushi oder japanischen Singgrillen zurück, die hier so gehalten werden, dass sie das ganze Jahr über zirpen. Diese Insekten sind normalerweise im Herbst aktiv und haben nur eine kurze Lebensspanne. Ihr Gesang wird hier als buddhistisches Gleichnis genutzt, das die Besucher lehren soll, ihr Leben voll auszuschöpfen. Bei einem Besuch im Tempel erhalten Sie eine kurze buddhistische Predigt und eine erfrischende Schale grünen Tee.

Die stille, nicht überlaufene Gegend von Rakusei bildet einen willkommenen Zufluchtsort für reisemüde Touristen. Planen Sie einen ganzen Morgen oder Nachmittag ein, um dieses Gebiet zu erkunden.

Stichworte

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