Unberührte Flusstäler, Naturlehrpfade und Radtouren sowie kuriose Museen und Feste

Mit 194 Kilometern ist der Gonokawa der längste Fluss im westlichen Honshu, mit einem Einzugsgebiet von fast 4000 Quadratkilometern, in dem es keinerlei Industrie gibt.

Das unberührte Wasser dieses Flusses fließt durch einige der am dünnsten besiedelten Gegenden Japans. Hier haben sich Lebensweisen, Traditionen und Bräuche erhalten, von denen viele Japaner glauben, dass sie bereits verschwunden seien.

Kurzinfo

Es werden zahlreiche traditionelle Feste gefeiert

Entlang der Wanderwege trifft man auf zahlreiche Wasserfälle

Der Fluss ist der Lebensraum von Riesensalamandern bis zu einem Meter Länge

Anfahrt

Die Sanko Line windet sich vom Bahnhof Gotsu aus den Fluss hinauf nach Miyoshi in den Bergen von Hiroshima. Sie soll geschlossen werden, wird aber durch einen Bus-Service ersetzt.

Das Flusstal des Gonokawa ist meist eben und ermöglicht dadurch wunderbare Radtouren.

Unternehmungen, die Sie nicht im Reiseführer finden

Wer bereit ist, sich über die Beschreibungen der Reiseführer hinaus in die Natur zu wagen, erlebt in dieser Region eine unglaubliche natürliche Schönheit. Besuchen Sie am Natur-Wanderweg Chugoku die Dangyokei-Schlucht mit ihren steilen, 200 Meter hohen Klippen oder die Senjyokei-Schlucht, wo der Weg in weniger als einer Stunde an einem Dutzend Wasserfällen vorbeiführt.

Es gibt auch eine überraschend große Anzahl von Museen wie das Imai-Kunstmuseum, ein kleines, aber modernes Gebäude, in dem traditionelle japanische Kunst ausgestellt ist, oder das fabelhafte Mizunokuni, vollgepackt mit moderner kinetischer Kunst und Installationen zum Thema Wasser.

Nicht weit von hier präsentiert Ihnen das Hanzake-Museum einen der ungewöhnlichsten Bewohner der Gegend, den einen Meter langen Riesensalamander.

Farbenprächtige und lebendige Feste

Ohne Einkaufszentren, Kinos, Pachinko-Salons oder viele andere Ablenkungen der heutigen Gesellschaft sind traditionelle Feste, die die Zyklen des Jahres markieren, für die Menschen hier noch immer ein wesentlicher Bestandteil ihres Lebens.

Tauebayashi ist eine farbenprächtige Zeremonie, bei der Dutzende junger Mädchen in traditionellen Kostümen Reis pflanzen, begleitet von Trommeln, Gesang und Flötenspiel.

Während der Reis wächst, werden mit Gesang und Tanz und einer Strohpuppe des berühmten Samurai Saito Sanemori Mushiokuriodori abgehalten, um Insekten zu vertreiben.

Daneben gibt es auch das Suijin Matsuri, ein Bootsfest, mit dem die Gottheiten des Flusses günstig gestimmt werden sollen, und Jinohi Matsuri, bei dem die Dorfbewohner mit fünf Meter hohen und 50 Kilogramm schweren Schirmen die Straße hinunterlaufen.

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