Okinawa (Stadt) 沖縄中心部

Central Okinawa
Central Okinawa

Okinawanische Kultur mit amerikanischem Einschlag, asiatischer Reggae, Sonne und Sand

Die Stadt Okinawa unterscheidet sich sehr stark vom bewaldeten, bergigen Norden und den sanften Hügeln und Zuckerrohrfeldern des Südens. Aufgrund der Konzentration von US-Stützpunkten in diesem Gebiet finden Sie hier eine starke Vermischung der okinawanischen und japanischen Kultur mit amerikanischen Einflüssen. Schauen Sie sich unbedingt die Läden an, die gebrauchte Militärartikel verkaufen.

Trotz allem aber befinden Sie sich hier immer noch auf Okinawa und deshalb gibt es Burgruinen zu besichtigen und sonnenverwöhnte Strände zu genießen.

Nicht verpassen

  • Die faszinierende Mischung aus okinawanischer und amerikanischer Kultur
  • Okinawanische Musik auf den Straßen und in den Bars
  • Die Ruinen von Burg Nakagusuku

Anfahrt

Die Stadt ist mit dem Auto und mit dem Bus zu erreichen.

Nehmen Sie am Busbahnhof von Naha den Bus Nr. 27 der Yakena Linie und steigen Sie in Goya aus. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde.

Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, folgen Sie einfach der Route 58 etwa eine Stunde lang nach Norden.

Um Burg Nakagusuku zu besichtigen, nehmen Sie am Busbahnhof von Naha den Bus Nr. 30 nach Nakagusuku Shogakko-mae. Diese Fahrt dauert nur eine Stunde. Danach sind Sie noch 30 Minuten lang zu Fuß bergauf zur Burg unterwegs.

Mit dem Auto nehmen Sie den Okinawa Expressway bis zur Abfahrt Kita-Nakagusuku und folgen dann den Schildern zur Burg. Wenn wenig Verkehr herrscht, nimmt die Fahrt etwa 30 Minuten in Anspruch.

Heimat des asiatischen Reggae

Die Stadt Okinawa ist die zweitgrößte auf der gleichnamigen Insel, entstand aber erst 1974 durch die Verschmelzung der Städte Koza und Misato.

Das US-Militär ist immer noch stark vertreten. Auf dem nahe gelegenen Luftwaffenstützpunkt Kadena leben mehr als 20.000 amerikanische Truppenangehörige, Familienangehörige und japanische Angestellte.

Während der Besatzungszeit war Koza ein aufregender, exotischer Ort mit Bars, Restaurants und Clubs für die Truppenangehörigen. Viel von dieser turbulenten Stimmung ist geblieben.

Okinawanische Musik

Die Musik von Okinawa unterscheidet sich sehr deutlich von der japanischen. Sie wird zuweilen als asiatischer Reggae beschrieben. Der ideale Ort, um dieser Musik zu lauschen, ist die Stadt Okinawa.

Sie ist auch die Heimat des legendären Musikers Shoukichi Kina. Seine Mischung aus okinawanischer und westlicher Musik ist auch heute noch in den Clubs und auf den Straßen der Stadt zu hören, manchmal sogar von ihm selbst gespielt.

Weitere Attraktionen

Besuchen Sie unbedingt die Park Avenue Street, die Palmyra Street und die Gate 2 Street. An der Palmyra Street gibt es eine Touristeninformation, die sich inbesonders um die Bedürfnisse ausländischer Besucher kümmert.

Schatten der Vergangenheit

In der Stadtmitte von Okinawa gibt es viele historisch bedeutsame Stätten. Eine der eindrucksvollsten ist die Burg Nakagusuku aus dem 15. Jahrhundert, die seit 2000 eine UNESCO Weltkulturerbestätte ist.

Die dicken Mauern, von denen viele noch stehen, veranlassten Commodore Perry bei seinem Besuch im Jahr 1853 zu der Äußerung, dass sie ihm stark genug erschienen, um selbst dem Beschuss aus Kanonen zu widerstehen.

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