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TOYAMA Gokayama Spuren vergangener Zeiten im Herzen des ländlichen Toyama

Spuren vergangener Zeiten im Herzen des ländlichen Toyama

In der UNESCO-Welterbestätte Gokayama ist Geschichte noch lebendig.

Nicht verpassen

  • Die sorgfältig erhaltenen Gebäude von Ainokura und Suganuma
  • Eine Übernachtung in einem von Ainokuras Gasthäusern im Gassho-zukuri-Baustil
  • Illuminationen in Suganuma (freitags und samstags im März)

Anfahrt

Gokayama erreicht man mit einer Kombination aus Zug und Bus.

Wenn Sie sich schon in Toyama befinden, sind die Bahnhöfe Takaoka und Shin-Takaoka Ihre zentralen Verkehrsknotenpunkte. Nehmen Sie am Bahnhof Shin-Takaoka den World Heritage Bus. Er bringt Sie in 1 Stunde direkt nach Gokayama. Am Bahnhof Takaoka nehmen Sie die Johana Train Line zum Bahnhof Johana (50 Minuten) und steigen dort in den Bus nach Gokayama um (weitere 25 Minuten).

Das alte Japan erleben

Mit ihren gut erhaltenen Gassho-Zukuri-Häusern zeichnen sich die Dörfer von Gokayama durch Charme und Einfachheit aus. Im Sommer können Sie sich hier vom Trubel der Stadt erholen, im Winter fühlen Sie sich wie in einem alten japanischen Farbholzschnitt mit verschneiten Dächern in einer schönen ländlichen Umgebung.

Falten Sie die Hände zum Gebet

Ainokura und Suganuma sind die modernen Namen der historischen Dörfer Taira und Kamitaira. Ihre berühmten Gebäude im Baustil von „betenden Händen“ – benannt nach den grasgedeckten Dächern, die an zum Gebet gefaltete Hände erinnern – sind zwischen einhundert und vierhundert Jahren alt.

Heutzutage sieht man Dörfer im Gassho-Stil nur noch in Toyama und dessen Nachbarpräfektur Gifu, wo Shirakawa-go zusammen mit Gokayama auf der UNESCO-Liste steht. Ainokura und Suganuma bieten Ihnen die seltene und wertvolle Gelegenheit, eine andere Seite japanischer Kultur zu erleben.

Natur und Kultur im Gleichklang

Der Reiz von Gokayama liegt in seiner außergewöhnlichen Verbindung von Natur und Kultur. Anders als an vielen anderen UNESCO-Erbestätten in Japan müssen hier die traditionellen Gebäude nicht mit einer modernen städtischen Umgebung konkurrieren. Stattdessen verstärkt die ländliche Szenerie die natürliche Harmonie zwischen der Landschaft und den grasgedeckten Gebäuden, die fast aus der Erde gewachsen zu sein scheinen.

Das Bild beschwört eine einfachere Zeit herauf, die man in Gokayama noch in Form von rustikalen Gebäuden und beschaulichen Spaziergängen erleben kann, die ansonsten aber nur noch im kulturellen Gedächtnis Japans existiert.

Beurteilen Sie ein Gassho-zukuri nicht nach seinem Äußeren

Die Gassho-zukuri können durchaus auch „innere Werte“ haben. Einige der Gebäude beherbergen anheimelnde Restaurants und Unterkünfte und werden so ihrer historischen Rolle als traditionelle Minka-Häuser gerecht. Übernachten Sie in Gokayama und lassen Sie sich vom Charme der Vergangenheit bezaubern.

Wenn man hier durch die Straßen schlendert, fühlt man sich bereits wie in einem Freilichtmuseum. Doch in einem traditionellen Minka zu wohnen und dort die örtlichen Spezialitäten zu kosten, versetzt einen noch tiefer in diese alte Welt hinein.

Spüren Sie die Wärme

Selbst wenn Sie nicht in einem solchen Gebäude übernachten, sollten Sie unbedingt in eines hineinschauen. In ihrem Inneren enthüllen die Gassho-zukuri eine Reihe cleverer Details, wie etwa der offene Speicher, der als Raum für die Zucht von Seidenraupen genutzt wurde. Außerdem vermitteln die alten Innenräume aus Holz ein spürbares Gefühl von Wärme, das man am besten am eigenen Leib erlebt.

Ideale Reisezeit

Ainokura und Suganuma sind das ganze Jahr über von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Freitags und samstags im März wird Suganuma nachts illuminiert. Ähnliche Veranstaltungen gibt es im Januar und Februar.

Ainokura wird mehrmals im Jahr festlich beleuchtet.

Referenzlink

In der Nähe Gokayama

gokayama Kultur
Toyama Gokayama
Ainokura Geschichte
Toyama Ainokura (Dorf) Toyama-ken
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Toyama Suganuma (Dorf) Toyama-ken

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