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KYOTO Kurama Der Geburtsort des Reiki – von den Beschützern der Natur bewacht

Der Geburtsort des Reiki – von den Beschützern der Natur bewacht

Der Berg Kurama ist sicher eines der besten Ziele für einen Tagesausflug außerhalb von Kyoto. Magische Tempel, eine mystische Geschichte, üppige Zedernwälder, ein Onsen unter freiem Himmel und eine leichte Tageswanderung – alles an einem Ort.

Nicht verpassen

  • Abtauchen im Kurama Onsen
  • Den in den Bergen gelegene Kuramadera-Tempel
  • Hinauf und über den Berg auf dem Pfad von Kurama nach Kibune

Anfahrt

Der Berg Kurama ist vom Bahnhof Kyoto aus mit dem Zug zu erreichen.

Nehmen Sie die private Keihan Line zum Bahnhof Demachiyanagi und steigen Sie dort in die Eizan Dentetsu Line um. Steigen Sie am Bahnhof Kurama aus.

Ein mystisches Land

Der Berg Kurama ist als Geburtsort des Reiki bekannt, einer ganzheitlichen Heilkunst, die in den frühen 1900er-Jahren entwickelt wurde und noch heute vielerorts praktiziert wird. Aber die Geschichte vom Berg Kurama ist tief von mystischem Glauben durchdrungen.

Von Tengu beschützt

Man glaubt, dass die Tengu, mythische Wesen aus dem japanischen Volksglauben, noch heute die Gegend bevölkern. Früher galten sie als böse, heute betrachtet man sie als Beschützer der Natur. Tengu sind Mischwesen aus Kami und Yokai – göttlichem Geist und Ungeheuer – und werden mit Merkmalen von Menschen und von Vögeln dargestellt.

Vor dem Bahnhof Kurama begrüßt den Besucher eine gigantische Statue von Sojobo, dem König der Tengu, der aus Kurama stammen soll. Sein langer Schnabel wurde als eine seltsame lange, rote Nase neu interpretiert.

Das beste Onsen in Kyoto

Eine Viertelstunde Gehzeit vom Fuß des Tempels liegt das Kurama Onsen, angeblich die beste natürliche heiße Quelle in der Region Kyoto. Es verfügt über je ein Rotenburo, ein Außenbecken, für die beiden Geschlechter, sowie verschiedene Innenbecken. Der Komplex beherbergt auch ein preisgünstiges Restaurant mit japanischer Küche. Vom Bahnhof aus fährt ein kostenloser Shuttle-Bus hin.

Die esoterische Geschichte des Kuramadera-Tempels

Kuramadera, an der einen Seite des Berges Kurama gelegen, ist der bedeutendste Tempel der Region.

Der Tempel wurde im 8. Jahrhundert gegründet, aber seine Ursprünge sind geheimnisvoll. Man sagt, ein Mönch sei nach Kurama gekommen, nachdem er im Traum von den mystischen Kräften des Ortes erfahren habe. Er baute Kuramadera , um die einzigartige spirituelle Kraft des Ortes zu nutzen. Obwohl der Tempel im Laufe der Jahrhunderte verschiedenen buddhistischen Sekten angehörte, ist er heute esoterischen Glaubensrichtungen und der Verehrung der Berge geweiht.

Zu einem großartigen Ausblick hinauffahren oder -wandern

Man kann für 200 Yen eine kurze Seilbahnfahrt hinauf zum Hauptgebäude machen. Wer sich den Komplex genauer ansehen möchte, wandert den Bergpfad hinauf.

Oben flacht der Berg zu einem großen Innenhof ab, in dem das Hauptgebäude steht. Die Aussicht auf die Berge und Täler dahinter ist fantastisch.

Der Wanderpfad von Kurama nach Kibune

Hinter der Haupthalle führt ein Pfad weiter hinauf und über den Berg zu dem Dorf Kibune auf der anderen Seite des Berges. Die Wanderung ist wunderschön und führt an ein paar kleineren Tempeln vorbei, die zum Kuramadera gehören.

Freiliegende Wurzeln

Auf halbem Weg stößt man auf ein Wäldchen mit ganz besonderen Bäumen. Ihre Wurzeln schaffen es nicht, den harten Boden zu durchdringen, und haben sich in einem faszinierenden Muster ineinander verwoben.

Die Reise lohnt sich

Den Weg vom Fuß des Tempels mit eingeschlossen, ist die Wanderung nach Kibune 3,9 km lang und dauert etwa zwei bis drei Stunden. Sie ist nicht besonders anspruchsvoll, und an den schwierigeren Stellen bergauf und bergab gibt es Holztreppen und Geländer. Kommen Sie im August, wenn es hier kühler ist als in der Stadt, oder im Herbst, wenn die Bäume in voller Pracht stehen.

Der Kifune-jinja-Schrein und das Dorf Kibune

In Kibune angekommen, sollte man die Pilgerwanderung fortsetzen und den Kifune-jinja-Schrein besuchen. Der Eingang ist nicht zu verfehlen: eine lange, mit roten Laternen gesäumte Steintreppe. Der Anblick ist zu jeder Jahreszeit überwältigend.

Der Schrein ist dem Gott des Wassers geweiht und sagt einem das Schicksal auf besondere Weise auf einem Blatt Papier voraus. Leben Sie ein unbeschriebenes Blatt Papier in den Brunnen des Schreins, wird Ihr Schicksal auf magische Weise sichtbar.

Auf einem Kawadoko dinieren

Kibune ist ein malerisches Dorf und lohnt einen genaueren Blick. Die Einwohner von Kyoto kommen nach Kibune, um der Hitze der Stadt zu entfliehen. Das Dorf ist für seine Kawadokos bekannt, das sind Holzroste über den Fluss Kibune, die als eine Art natürliche Klimaanlage dienen. Im Sommer kann man hier ein traditionelles japanisches Essen auf einem Kawadoko genießen – ein wirklich einmaliges Erlebnis.

Das Kurama-Feuerfest

Falls Sie zufällig im späten Oktober in Kurama sind, verpassen Sie nicht das Kurama-no-Himatsuri, oder Kurama-Feuerfest , das jedes Jahr am 22. Oktober stattfindet. Es ist zweifellos das aufregendste Fest in ganz Kyoto. Vor jedem Haus werden Feuer entzündet und die Einheimischen ziehen in einer dramatischen Parade mit Kieferfackeln durch die Straßen.

Die Region Kurama hat noch viele andere schöne Orte und Veranstaltungen zu bieten. Man kann die Gegend gut in einem Tagesausflug von Kyoto aus besuchen. Wer sich aber im Onsen entspannen und eine Wanderung unternehmen möchte, sollte vielleicht eine Übernachtung einplanen.

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