Chuson-ji Temple-AUT

IWATE Hiraizumi Antike Stadt, deren stille Schönheit einst mit der von Kyoto rivalisierte und die für einen goldenen Tempel berühmt ist

Antike Stadt, deren stille Schönheit einst mit der von Kyoto rivalisierte und die für einen goldenen Tempel berühmt ist

In den Bergen im Süden von Iwate befindet sich Hiraizumi, eine antike Stadt, die einst wegen ihrer schönen und eleganten Umgebung mit Kyoto rivalisierte. Sie war die Hauptstadt der nördlichen Gebiete von Fujiwara, einem unabhängigen Land, das kurz florierte, nach dem Fall des Fujiwara-Clans in den späten 1100er Jahren jedoch unterging. Heute können Sie nur noch die Überreste dieser einst schönen Stadt sehen, wenn Sie in diese Gegend kommen, um die wunderschönen Schluchten und anderen landschaftlichen Höhepunkte im Süden Iwates besuchen.

Nicht verpassen

  • Die vielen Tempel und Ruinen um Hiraizumi, die auf der UNESCO-Liste des Welterbes stehen
  • Als absolutes Highlight den Chusonji-Tempel (Welterbe) mit seiner goldenen Konjikido-Halle

Anfahrt

Nehmen Sie den JR Tohoku Shinkansen zum Bahnhof Ichinoseki.

Je nach Zielort stehen Ihnen vom Bahnhof Ichinoseki verschiedene Busse und Züge zur Verfügung. Der Bahnhof Hiraizumi ist nur acht Minuten mit dem Regionalzug vom Bahnhof Ichinoseki entfernt.

Der Busservice Hiraizumi Junkai Bus Runrun bringt Sie vom Bahnhof Hiraizumi auf einer Rundfahrt zu vielen der wichtigen historischen Stätten in der Gegend. Ein Tagesticket kostet 400 Yen.

Kurzinfo

Über 3000 Artefakte haben aus der goldenen Ära von Hiraizumi überlebt.

Die Felsen im Garten des Reines-Land-Buddhismus von Motsuji sind ähnlich der Küste von Iwate angelegt.

Goldenes Juwel des Buddhismus

Der Chusonji-Tempel wurde im 11. und 12. Jahrhundert durch den nördlichen Zweig des Fujiwara-Clans erbaut und rivalisierte auf seinem Höhepunkt mit dem Ansehen und Glanz des schönsten Tempels in Kyoto. In dem Tempelkomplex befindet sich die Konjikido-Kapelle, die von innen vollständig mit Lack und Gold verziert ist, einschließlich der Wände, Decken und Böden. In dieser Kapelle stehen zahlreiche vergoldete Buddhas, die mit vergoldetem Lack überzogen sind und aufwendige Perlmutteinsätze aufweisen. Die Mumien der ersten drei Herrscher der Region ruhen in den Altären unter den Buddhas in ihrem eigenen vergoldeten Paradies.

Kurzer geschichtlicher Hintergrund

Der erste Herrscher von Hiraizumi hat den nördlichen Teil Japans im Wesentlichen als halbautonome Region regiert. Diese Herrschaft dauerte von rund 1100 bis 1189 an. Die Region war berühmt für ihre Goldproduktion und für Pferde, die beide für die damalige Wirtschaft von großer Bedeutung waren und die Grundlage für den Wohlstand und die Macht der Domäne bildeten. Die Semi-Unabhängigkeit der Region wurde durch die Schaffung des Kamakura-Shogunats (1192-1333) beendet.

Feste und Blumen der verschiedenen Jahreszeiten

Während der Feste im Frühling und Herbst werden im Freien auf der No-Bühne des Tempels Theaterstücke aufgeführt. In Chusonji gibt es zwei weitere Feste: das Fujiwara-Herbstfest und das Chrysanthemenfest. Beim Chrysanthemenfest sind spektakuläre Blumenpräsentationen zu sehen.

An der Gartenparty teilnehmen

Gleich um die Ecke von Chusonji befindet sich der Motsu-ji -Tempelkomplex. Die ursprünglichen Tempel und Pagoden sind zwar vor vielen Jahren niedergebrannt, aber die elegant angelegten Gärten des Reines-Land-Buddhismus und der Teich sind erhalten geblieben. Probieren Sie den Ennen-cha-Tee des Tempels, der das Leben verlängern soll. Diesen Tee können Sie nur an diesem Ort trinken, der zu einem immateriellen Kulturerbe ernannt wurde.

Garten und Teich des Motsu-ji-Tempelkomplexes

Überbleibsel eines Tempelgartens zwischen Reisfeldern

Basierend auf dem Byodoin-Tempel in Kyoto war der Muryokoin ein Tempel mit einem weitläufigen Garten, der zerstört wurde, als seine Unterstützer im Kampf besiegt wurden. Heute können Sie die Tempelruinen besichtigen, die von Reisfeldern umgeben sind, und durch die Überbleibsel des einst wunderschönen Gartens spazieren.

Heimat für Kriegsherren

Ursprünglich wurde Esashi Fujiwara no Sato als Drehort für ein historisches TV-Drama errichtet. Nach Ende der Dreharbeiten wurde daraus ein Themenpark. Heute können Sie hier Repliken von Gebäuden der Heian-Zeit aus Kyoto und Hiraizumi sehen, sich kostenlos wie ein Samurai oder ein Heian-Aristokrat verkleiden und jede Menge Erinnerungsfotos machen.

Bootstour durch die wunderschöne Schlucht

Am besten können Sie die Geibikei-Klamm von einem flachen Boot im venezianischen Stil aus erkunden. Die Schlucht hat auf beiden Seiten steile Klippen, die mehrere einzigartige Felsformationen aufweisen. Auf dem Weg zurück zum Anleger wird der Bootsführer Ihnen eine traditionelle Serenade als Ständchen darbieten.

Füttern oder essen

Während Sie die Aussichten in der Geibikei-Klamm genießen, können Sie Fischfutter erwerben und die sich im Fluss drängenden Fische füttern. Eine andere Fischsorte wird am Eingang zu der Schlucht gekocht und als Snack verkauft.

Zwei spektakuläre Schluchten mit leicht zu verwechselnden Namen

In der Gegend von Hiraizumi befinden sich zwei Schluchten: die Geibikei-Klamm und die Genbikei-Klamm. Wenn Sie eine der Schluchten besuchen möchten, überprüfen Sie nochmal den Namen, damit Sie sich auch zu der richtigen Schlucht begeben, da selbst Japaner die Namen leicht verwechseln.

Geschliffene Steine von Genbikei

Im Laufe der Äonen hat der Fluss Iwai das Vulkangestein auf seinem Weg abgetragen und auf diese Weise die Genbikei-Klamm geformt. Das schnell fließende Wasser hat die Felsen abgeschliffen und eine glatte und gleichzeitig zerklüftete Landschaft gebildet.

Fliegendes Essen fangen

Genbikei ist vor allem für seine fliegenden Dango- bzw. Reisknödel bekannt. Sie bestellen Dango auf der einen Seite des Flusses, indem Sie Ihr Geld in einen Korb legen, der an einem Seil befestigt ist, und den Korb zu einem Laden auf der anderen Seite des Flusses schicken. Ihre Bestellung wird in den Korb gelegt und an Sie zurückgeschickt. Die Dango werden mit süßen Bohnen und Sesamkörnern oder einer süßen Sojasoße serviert.

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