Der Fuji: So gelingt die Besteigung von Japans berühmtestem Berg
Mit einer Höhe von 3.776 Metern ist der Fuji Japans bekanntester Berg und heiliges Symbol des Landes. Jährlich wagen über 200.000 Menschen – darunter viele, die zum ersten Mal dabei sind – den Aufstieg. Gute Gesundheit und eine angemessene Vorbereitung für diese beliebte Wanderung sind unerlässlich, da die große Höhe Höhenkrankheit begünstigt und die Temperaturschwankungen extrem sind. Die verschiedenen Wanderwege bestehen aus Vulkanascheablagerungen und können eine Herausforderung darstellen, sodass eine angemessene technische Ausrüstung und Wanderschuhe unbedingt notwendig sind. Machen wir uns nichts vor, den Fuji zu besteigen ist eine echte Leistung.
Neue Vorschriften für den Fuji (2025)
Ab 2025 gelten mehrere neue Vorschriften für alle, die den Fuji besteigen möchten:
Die Klettersaison beginnt Anfang Juli und endet Anfang September
Der Zugang ist für alle Wanderer von 3 Uhr morgens bis 14 Uhr nachmittags gestattet, während der Zugang zwischen 14 Uhr nachmittags und 3 Uhr morgens auf Besucher mit Reservierungen in Berghütten beschränkt ist.
Es wird eine obligatorische Wandergebühr von 4.000 Yen pro Person erhoben.
Bevor Sie eine Besteigung in Betracht ziehen, informieren Sie sich bitte auf der Offiziellen Website zur Fuji-Besteigung über die aktuellen Informationen.

Die Wanderwege auf den Berg Fuji

Yoshida-Route : Die beliebteste und am besten zugängliche Route mit vielen Einrichtungen und einem separaten Abstiegsweg, ideal für Anfänger und Sonnenaufgangswanderungen, jedoch oft überfüllt.
Fujinomiya-Route : Die kürzeste und steilste Route mit einem gemeinsamen Auf- und Abstiegsweg.
Subashiri-Route : Eine ruhigere Route, die in der Nähe des Gipfels in den Yoshida-Weg mündet.
Gotemba-Route : Die längste und am wenigsten erschlossene Route, die auf einer niedrigeren Höhe beginnt und für erfahrene Bergsteiger empfohlen wird, die eine Herausforderung suchen.
Häufig gestellte Fragen zum Besteigen des Fuji
Wann ist die beste Jahreszeit, um den Fuji zu besteigen?
Der Fuji ist von Anfang Juli bis Anfang September für Wanderer geöffnet, wobei die Hauptsaison von Ende Juli bis Ende August dauert. Während der Obon-Feiertage, die normalerweise Mitte August stattfinden, sind die Routen am stärksten frequentiert. Es kommt vor, dass die Wege aufgrund von Regen oder Wind gesperrt werden. Planen Sie Ihre Besteigung daher sorgfältig.
Wann ist die beste Tageszeit, um den Fuji zu besteigen?
Viele Wanderer entscheiden sich für eine zweitägige Tour, bei der sie in einer Hütte auf halber Höhe übernachten, bevor sie in den frühen Morgenstunden zum Gipfel aufbrechen. Auf diese Weise erreichen Sie den Gipfel rechtzeitig, um den malerischen Sonnenaufgang zu erleben.

Wie ist das Wetter auf dem Fuji?
Das Wetter kann sich entlang der Wege drastisch ändern, und häufig gewittert es nachmittags. Selbst im Hochsommer beträgt die Temperatur auf dem Gipfel nur etwa fünf bis acht Grad Celsius. Zwiebelprinzip und warme Kleidung sind daher unerlässlich.

Wie plant man eine Wanderung auf den Fuji?
Die Besteigung des Fuji – insbesondere nachts – erfordert sorgfältige Planung und die richtige Ausrüstung. Da die Berghütten in der Hochsaison schnell ausgebucht sind, empfiehlt sich eine rechtzeitige Buchung im Voraus. Die große Höhe kann Schwindel oder Höhenkrankheit auslösen. Daher ist es wichtig, dass Sie sich Ihr Tempo einteilen, ausreichend trinken und genügend Proviant mitnehmen. Eine Übernachtung hilft bei der Akklimatisierung.
Benötige ich eine Sondergenehmigung, um den Fuji zu besteigen?
Es ist keine Sondergenehmigung erforderlich, jedoch wird eine obligatorische Wandergebühr in Höhe von 4.000 Yen erhoben. Für einige Wanderwege ist während der offiziellen Besteigungssaison möglicherweise eine Voranmeldung erforderlich. Weitere Informationen bietet die offizielle Website zur Fuji-Besteigung .
Was sollte ich zum Besteigen des Fuji mitbringen?
Rüsten Sie sich mit geeigneten Wanderschuhen, einer Mütze, Handschuhen, Regenbekleidung, einer Jacke, schnell trocknender Unterwäsche, einer Stirnlampe, Müllsäcken, einem Wanderstock, Verpflegung und etwas Bargeld aus. Gehen Sie davon aus mindestens zwei Liter Trinkwasser zu benötigen. Im Zweifelsfall überprüfen Sie die offiziellen Richtlinien .
Welche Einrichtungen gibt es vor Ort am Fuji?
Die Berghütten entlang des Wanderwegs sind mit Wasser und anderen Dingen wie Wanderstöcken und Snacks ausgestattet. Wenn Sie in einer dieser Hütten übernachten, beachten Sie bitte, dass es kein fließendes Wasser gibt und die Toiletten nicht an die Kanalisation angeschlossen sind.
Wo kann man in der Nähe des Fuji übernachten?
Der Kawaguchiko See bietet zahlreiche Unterkünfte und ist von der 5. Station des Yoshida-Trails aus leicht zu erreichen. Wenn die Zeit es erlaubt, entspannen Sie sich in der malerischen Region der Fünf Fuji-Seen und genießen Sie nach der Wanderung ein Bad in einer der heißen Quellen. Ansonsten bringen Sie Direktbusse und Limited-Express-Züge schnell und bequem zurück nach Tokio.
Wie kommt man zum Fuji?
Mit dem Bus von Tokio:
Direkt zur 5. Station des Yoshida-Trails (zweieinhalb Stunden, nur im Sommer)
Mit dem Zug von Tokio und anderen Städten:
Der Yoshida-Trail ist am einfachsten über den Bahnhof Kawaguchiko zu erreichen.
Die Wanderwege auf der Shizuokaseite sind am einfachsten über den Bahnhof Shin-Fuji zu erreichen.
Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen homepage .
Brauche ich einen Bergführer, um den Fuji zu besteigen?
Bergführer sind nicht unbedingt erforderlich, aber um eine stressfreie Besteigung sicherzustellen, sollten Sie eine geführte Tour in Betracht ziehen. Reiseveranstalter kümmern sich um Transport, Bergführer, Verpflegung und Hüttenreservierungen, sodass Sie sich ganz auf die Wanderung konzentrieren können.
Kann ich den Fuji an einem Tag besteigen?
Möglich, aber nicht empfehlenswert. Es ist körperlich sehr anstrengend. Die meisten Wanderer bevorzugen daher eine zweitägige Tour mit Übernachtung in einer Hütte, so können sie sich besser an die Höhe gewöhnen und rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel sein.