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REISEFÜHRER Winter in Japan Cold weather and warm spirits

Kaltes Wetter und heiße Quellen

Mit der Ankunft des Winters versinkt ganz Japan in der Kälte, und auch wenn es in den meisten Metropolregionen des Landes selten schneit, so sind doch die umliegenden Berge und die Regionen im Norden regelmäßig von einer frischen Schneeschicht überzogen.

Bringen Sie jede Menge warme Kleidung mit, packen Sie sich warm ein und besuchen Sie Schneefeste, fahren Sie Ski oder Snowboard und genießen Sie entspannende Bäder in den Onsen-Resorts.

Tipps

  • Auch wenn der Winter je nach Region unterschiedlich hart ausfällt, ist eine Winterjacke in jedem Fall ein Muss
  • Während der Neujahrsfeiertage bleiben die meisten Restaurants und Attraktionen geschlossen. Planen Sie entsprechend, um Enttäuschungen zu vermeiden
  • Genießen Sie die saisonale Winterküche mit extravaganten Nabemono-Eintöpfen, leckeren Ramen-Suppen und anderen wärmenden Gerichten

Skifahren in Japan

Das bergreiche Land Japan kann mit zahlreichen Gipfeln aufwarten, die perfekt für Wintersportaktivitäten geeignet sind. Egal, wohin Sie in Japan reisen: Der Winter sorgt auf den Bergen in der Nähe für reichlich Schnee und zieht damit viele Ski- und Snowboard-Fans an.

Viele Besucher, die sich in Tokyo aufhalten, zieht es ins nahegelegene Nagano , wo tolle und gut erreichbare Skigebiete warten. Die Ski-Resorts Happo One und Hakuba gehören unter den zahlreichen Skigebieten der Region zu den beliebtesten.

Den frischsten Schnee und die größten Skigebiete gibt es auf der nördlichen Insel Hokkaido zu entdecken, das mit viel weitem Land und Berglandschaften lockt. Die beliebtesten Ziele für Ski-Touristen und Winterreisende sind Niseko und Rusutsu .

Besucher der Region Kansai (Osaka, Kyoto, Nara, Kobe) können einen unkomplizierten Tagesausflug nach Shiga Kogen in die Berge nördlich des Biwa-Sees unternehmen. Der Park bietet mit 51 Liften passende Angebote für jedes Niveau.

Zu Neujahr einen Tempel oder Schrein besuchen

Ende Dezember nimmt die japanische Bevölkerung einen wohlverdienten Urlaub und kehrt in ihre Heimatstädte zurück, um mit den Verwandten das neue Jahr zu begrüßen. Am Neujahrstag suchen viele Einheimische einen Tempel oder Schrein auf, um für Glück und Erfolg im neuen Jahr zu beten. Dieses Hatsumode genannte Ritual ist eine tolle Möglichkeit, das Fest zu begehen, an dem die meisten anderen Attraktionen geschlossen bleiben.

Der riesige Heian-jingu-Schrein in der nordöstlichen Ecke vom Zentrum Kyotos zieht jedes Neujahr unzählige Besucher an. Die offizielle Neujahrszeremonie findet am 1. Januar um 6 Uhr statt. Weiter südlich am Fushimi Inari Taisha wandeln die Menschen durch tausende orangefarbene Torii und beten in der Haupthalle des Schreins für Erfolg.

In Tokyo ist der Meiji-jingu-Schrein eindeutig das beliebteste Ziel für das Hatsumode-Ritual. Der beschauliche bewaldete Spazierweg füllt sich mit Besuchern, die still zur zentralen Haupthalle gehen.

In Osaka besuchen jedes Jahr über zwei Millionen Menschen den Sumiyoshi-Taisha-Schrein , um das neue Jahr zu begrüßen. Dieser herrliche Schrein wartet mit einer berühmten Bogenbrücke in unberührter Natur auf, was einen Besuch hier noch reizvoller macht.

Winterfeste

Das kalte Wetter lässt die Menschen näher zusammenrücken. Trotz der Kälte finden im Winter viele traditionelle Feste und Veranstaltungen statt, die die rauen Wintertage und dunklen Nächte in ein freudiges und warmes Miteinander verwandeln.

Beim wahrscheinlich beliebtesten Winterfest in Japan, dem Schneefest Sapporo , bei dem hunderte von Skulpturen aus Eis und Schnee zu sehen sind, werden bis zu zwei Millionen Menschen begrüßt. Das Fest findet in der ersten Februarwoche statt, wobei kunstvolle Skulpturen im Odori-Park , in Susukino und Tsudome ausgestellt werden.

Weiter im Norden in der Präfektur Yamagata verwandeln sich die schneebedeckten Bäume am Zao Onsen in faszinierende Gestalten. Die mit mehreren Schneeschichten bedeckten Bäume nehmen beinahe menschliche Formen an, die dem Berg einen seltsamen und gespenstischen Anblick verleihen. Diese einzigartige, „Schneemonster‟ genannte schneeweiße Landschaft verspricht einen eindrucksvollen Besuch.

Ein wahrlich faszinierendes Schauspiel können Sie beim Fest der Nackten in der Präfektur Okayama verfolgen. Bei diesem Fest, das in Japan als Hadaka Matsuri bekannt ist, treten tausende, nur mit einem Lendenschurz bekleidete Männer in rituellen Spielen gegeneinander an, bevor sie zum Saidaiji-Kannonin-Tempel eilen und dort um Glück beten.

Im Onsen aufwärmen

Entfliehen Sie der eisigen Kälte mit einem entspannenden Bad im mineralreichen Wasser einer der vielen natürlichen Thermalquellen Japans. Viele Städte und Dörfer zapfen das frische, reine Wasser aus der vulkanischen Erde schon seit Jahrhunderten an, woraus sich eine reiche öffentliche Bäder- und Erholungskultur entwickelt hat. Entfliehen Sie für ein oder zwei Tage der Stadt, um zu entspannen. An manchen Orten gibt es Außenbäder, die ein wundervolles Erlebnis im heißen Wasser inmitten der verschneiten Landschaft ermöglichen.

Ginzan Onsen in einer reizenden, abgeschiedenen ehemaligen Silberminenstadt in den Bergen der Präfektur Yamagata verfügt mittlerweile über einige der besten Onsen-Thermalbäder des Landes. Die gesamte Stadt ist nur für Fußgänger zugänglich und die Gebäude aus der Edo-Zeit versetzen Sie in eine vergangene Epoche. Genießen Sie die bezaubernde Atmosphäre bei einem erholsamen Bad in einem traditionellen Gasthaus (Ryokan).

Einige Stunden nordöstlich von Tokyo finden Sie in der Präfektur Gunma die beliebte Thermalbad-Stadt Kusatsu Onsen mit 13 öffentlichen Bädern. Sie gilt als eine der drei besten Onsen-Gegenden des Landes, in der die heißen Quellen durch die fröhliche Atmosphäre und die spektakuläre Aussicht zusätzlich an Reiz gewinnen.

Reisenden in Kyushu sei ein Besuch des Kurokawa Onsen empfohlen, das nur eine kurze Fahrt vom berühmten Vulkan Aso entfernt ist. Die reizende Stadt zeichnet sich durch gut erhaltene traditionelle Architektur und großartige Außenbäder aus.

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