Kofukuji-Tempel 興福寺

Kofuku-ji Temple Kofuku-ji Temple
Kofuku-ji Temple Kofuku-ji Temple

Ein altertümlicher Tempel mit der besten Sammlung von Buddhastatuen in Japan

Die meisten japanischen Tempel enthalten ein anerkanntes nationales Kulturgut, der Kofukuji jedoch gleich vier: eine fünfstöckige Pagode, eine dreistöckige Pagode, die Hokuendo- und die Tokondo-Halle. Außerdem wurde er von der UNESCO zur Weltkulturerbestätte erklärt.

Nicht verpassen

  • Die zweitgrößte Pagode von Japan
  • Die kulturellen Hinterlassenschaften des Fujiwara-Clans
  • Die Shika-Hirsche, die im Nara-Park frei herumlaufen

Anfahrt

Der Nara-Park liegt nur eine kurze Strecke zu Fuß vom Bahnhof entfernt. Von Osaka, Kyoto und anderen großen Städten fahren regelmäßig Züge nach Nara.

Der Kofukuji-Tempel ist vom Bahnhof Kintetsu Nara in 5 Minuten bequem zu Fuß zu erreichen und vom Bahnhof Nara in 20 Minuten.

Vom JR-Bahnhof fährt auch ein Ringbus, sodass Sie sich den Fußweg zum Park sparen können. Der Bus Nr. 2 sowie alle Busse in Richtung Kasuga Taisha fahren zur Haltestelle Kencho-mae, von der aus Sie nur noch ein kurzes Stück bis zum Tempel gehen müssen.

Langjährige Geschichte

Der Kofukuji-Tempel wurde 669 vom mächtigen Fujiwara-Clan gegründet. Damals hieß er noch Umayasaka-dera und befand sich im nahe gelegenen Asuka. Bei der Gründung der Stadt Nara wurde er dorthin verlegt und umbenannt.

Ein Pagodenparadies

Wenn Sie Pagoden mögen, werden Sie den Kofukuji-Tempel lieben. Mit 50 m Höhe ist seine fünfstöckige Pagode die zweitgrößte von Japan. Die größte befindet sich in der Nachbarstadt Kyoto .

Die Pagode von Kofukuji mag nicht die größte sein, aber das macht sie durch ihr eindrucksvolles Alter wieder wett, denn sie stammt noch aus dem 12. Jahrhundert.

Die achteckigen Hallen

Zwei Besonderheiten der Anlage sind die beiden achteckigen Hallen Hokuendo und Nanendo, die von buddhistischen Mönchen aus Holz errichtet wurden. Stupas haben gewöhnlich eine sanft geschwungene, runde Form. Ihre ungewöhnliche Gestalt macht diese Hallen zu einem besonders zugkräftigen Teil des Tempels.

Die östliche goldene Halle, genannt Tokondo, ist die einzige der drei ursprünglichen goldenen Hallen, die noch heute steht. Die goldene Haupthalle wurde einer umfassenden Restaurierung unterzogen und im Oktober 2018 neu eröffnet.

Die Statuen

Der Kofukuji ist voller unbezahlbarer Relikte aus der Zeit, in der Nara die Hauptstadt Japans war. Viele davon werden im Kokuhokan ausgestellt, dem Museum für nationale Kulturgüter im Kofukuji.

Die Statuen bestehen aus unterschiedlichen Materialien. Beispielsweise befinden sich unter ihnen eine Lackstatue von Ashura, vergoldete hölzerne Bildnisse der Bodhisattvas, der Bronzekopf des Buddhas der Heilung sowie ein goldener Buddha.

Diese altertümlichen Kunstwerke wurden jeweils mit unterschiedlichen Werkzeugen und Techniken geschaffen und geben einen Eindruck davon, wie wichtig die Religion im alten Nara war. Sie sollten für den Besuch des Kofukuji einige Stunden einplanen, um die herrliche Architektur und die vielen Kunstschätze in der Sammlung des Tempels zu bewundern.

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