Daikakuji-Tempel 大覚寺

Daikaku-ji Temple Daikaku-ji Temple
Daikaku-ji Temple Daikaku-ji Temple

Früher kaiserliche Villa, heute Tempel

Daikaku-ji, ein Tempel im Stadtteil Ukyo von Kyoto , war ursprünglich eine kaiserliche Villa, wurde aber im Jahr 876 in einen Tempel der buddhistischen Shingon-Schule umgewandelt. Nach einem Feuer in der Edo-Zeit wurden einige Gebäude aus dem 16. Jahrhundert aus dem Kaiserlichen Palast hierhin verlegt.

Nicht verpassen

  • Die Mondschau am ersten Septemberwochenende jedes Jahres
  • Der sehenswerte, vom Dongting-See in China inspirierte Garten
  • Ein Besuch zum Höhepunkt der Kirschblütensaison

Kurzinfo

Daikaku-ji wurde ursprünglich für Kaiser Saga erbaut, dessen Fleischverzehrverbot Japans Ernährung für Jahrhunderte prägte.

Im Tempel wurden während der Bürgerkriege der Namboku-chō-Zeit Friedensgespräche abgehalten.

Anfahrt

Der Tempel lässt sich per Zug und anschließend zu Fuß oder mit dem Taxi erreichen.

Daikaku-ji ist 15 Gehminuten vom JR-Bahnhof Saga-Arashiyama bzw. mit der Keifuku-Linie 20 Gehminuten vom Bahnhof Arashiyama entfernt.

Mitglieder der kaiserlichen Familie als Tempelvorsteher

Mehrere Generationen von Mitgliedern der kaiserlichen Familie hatten das Amt des Tempelvorstehers inne, so dass der Tempel auch als Wohnsitz der kaiserlichen Familie, als Kaiserlicher Palast von Saga, galt.

Der Hauptraum oder „Shinden“ (Palast für den Alltagsgebrauch des Kaisers) wurde von der japanischen Regierung zum Wichtigen Kulturgut ernannt und die Tempelanlagen als Historische Stätte klassifiziert.

Garten am See

Der Osawa-Garten des Tempels wurde im chinesischen Chisen-shuyu-Stil gestaltet,. dies deutet darauf hin, dass er von einem Boot aus betrachtet werden sollte. Der große See neben dem Garten ist Japans ältester künstlicher See.

Kalligraphie als Weg zur Erleuchtung

Heute zieht der Daikaku-ji als Seminar zum Studium des Han'nya-Shingyo (Herz-Sutra), eines wichtigen buddhistischen Sutras, viele Gläubige an.

Die Praxis des Sutra-Kopierens wird Shakyo genannt und wurde von Kobo Daishi als Weg zur Erlangung spirituellen Verdienstes eingeführt. Einer der Tempelschätze ist eine Kopie des Sutra, von dem es heißt, dass es von Kaiser Saga höchstselbst geschrieben wurde.

Blumenkunst

Daikaku-ji dient der Saga-Schule für Blumenanordnung als Hauptsitz. Die Schule bewahrt ihren historischen Status und ihre Traditionen, nimmt aber gleichzeitig moderne Aspekte auf, wodurch sie Jahr für Jahr an Popularität gewinnt. Jedes Jahr wird im Tempel ein Blumenfest abgehalten.

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