Schneeaffenpark Jigokudani 地獄谷野猿公苑

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Badende Japanmakaken im Jigokudani Affenpark

 

 

Im Onsen badende Schneeaffen

In einem ruhigen Tal südlich der Stadt Nagano liegt eine weltweit einmalige Attraktion. Der Schneeaffenpark ist die Heimat von Horden von Japanmakaken, die aus den Bergen herunterkommen, um sich in den heißen Quellen aufzuwärmen. Genau wie die Menschen lieben die Affen das warme Onsen Wasser, und der Park bietet Besuchern die Möglichkeit, die normalerweise scheuen Tiere ganz aus der Nähe in natürlicher Verhaltensweise zu erleben.

Die Japanmakaken, die auch als Schneeaffen bezeichnet werden, leben von allen nicht-menschlichen Primaten am weitesten nördlich. Der Park ist auch als Jigokudani Affenpark oder Jigokudani Yaen Koen bekannt

Nicht verpassen auf der Japanreise

  • Den Spaziergang durch den friedlichen Wald hinauf zum Affenpark
  • Jeder Art von äffischem Unfug rund um die Pools Aufmerksamkeit schenken
  • Die für ihr Alter schon recht frechen Babys der Japanmakaken beobachten

Anfahrt zum Jigokudani Affenpark

Die Schneeaffen leben tief in den Bergen, weshalb die Anreise etwas dauert.

Die gute Nachricht ist, dass von vielen beliebten Destinationen der Präfektur, darunter Nagano (40 Minuten), Nozawa Onsen (30 Minuten), Shiga Kogen (30 Minuten) sowie Yudanaka Onsen und Shiba Onsen (10 Minuten), Busse nach Kanbayashi Onsen in der Nähe des Parkzugangs fahren.

Von Kanbayashi Onsen gelangt man in 25 bis 40 Minuten auf einem ganzjährig begehbaren Waldweg zum Affenpark der Japanmakaken.

 

 

Der Schneeaffe erobert das Onsen Bad

In den Shiga Kogen-Ausläufern entlang des Flusses Yokuyu liegt Jigokudani, das Tal der Hölle. Ein Drittel des Jahres ist es dick von Schnee bedeckt. Die zerklüftete Landschaft mit ihrer geothermischen Aktivität beschwört einen Vergleich mit dem Hades herauf. Im umliegenden Wald leben mehrere Schneeaffen Familien mit hunderten von Individuen.

Der Thermalquellengasthof Korakukan Ryokan ist seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in Betrieb. Im Laufe der Jahre kamen immer wieder Affenhorden von den Bergen herab und wurden gelegentlich von den Gästen in den Outdoor Onsen gefüttert. Die Affen haben dies sehr schnell begriffen und wurden schon nach kurzer Zeit etwas zu zutraulich. Niemand weiß, wann ein Affe zum ersten Mal ein Bad genommen hat, aber in der Affengemeinde sprach es sich schnell herum, dass die Menschen in den heißen Onsen da eine tolle Sache entdeckt hatten.

Der Affenpark wurde 1964 eingerichtet, um den wärmesuchenden Tieren ihren eigenen Bereich des Onsen Himmels zu geben und gleichzeitig den Menschen am Gasthof wieder Platz zu verschaffen. Noch dazu können Besucher hier etwas über das Verhalten der Japanmakaken lernen.

Der Park hat auch zum Ziel, die Schneeaffen in der Gegend zu halten, um sie so von ihrer anderen großen Leidenschaft, nämlich der Plünderung der benachbarten Landwirtschaftsflächen, abzuhalten. Seit der Eröffnung des Parks füttert das Personal die Schneeaffen täglich. Die Japanmakaken leben in den umliegenden Bergen, kommen jedoch gerne für die angebotenen Mahlzeiten herunter.

Sie besuchen die Bäder das ganze Jahr über, verbringen aber vorwiegend in der kälteren Jahreszeit viel Zeit darin. Daher sind die Monate von Dezember bis März gewöhnlich die beste Reisezeit Japan und seine Makaken zu besuchen.

 

 

Tierisch gut: Der Weg zu den Japanmakaken

Der zwei Kilometer lange Pfad von Kanbayashi Onsen verläuft durch einen stillen Wald. Im Winter ist der Weg besonders schön. Der Spaziergang wird Ihnen genauso gut gefallen wie das Treffen mit den Schneeaffen. Die Beschilderung entlang des Wegs durch den Wald zu den Bädern informiert die Besucher über die soziale Hierarchie, das Verhalten und die Kindererziehung der Japanmakaken.

Kommt man der heißen Quelle näher, sind allmählich die ersten Affen zusehen. Es werden mehr, je näher man dem Onsen kommt. Diese entspannten Baumkletterer haben ihr eigenes Leben und baden, wann sie Lust dazu haben. Die Schneeaffen sind gut an Menschen um sie herum gewöhnt. Das ein oder andere Erinnerungsfoto zu machen ist also kein Problem, da Menschen in der Regel einfach ignoriert werden.

 

 

Verhaltensregeln im Affenpark der Japanmakaken

Die Schneeaffen dürfen nicht gefüttert, berührt oder gestreichelt werden. Des Weiteren ist es untersagt, Schneebälle nach ihnen zu werfen oder sie anderweitig zu stören oder zu reizen. Schneeaffen gegenüber dürfen nicht die Zähne gebleckt werden, insbesondere den großen Männchen gegenüber, da es eine aktive Drohgebärde darstellt. Zudem ist das gemeinschaftliche Baden mit den Schneeaffen strengstens untersagt.

Im Anschluss an den Affenpark

Nach dem Besuch der Schneeaffen ist ein kurzer Abstecher nach Yudanaka oder Shibu Onsen empfehlenswert, um selbst ein Onsen Bad zu nehmen. Noch besser ist natürlich direkt eine Übernachtung in einem der örtlichen Gasthöfe, um ein affenfreies Onsen ganz in Ruhe und ohne Zeitdruck zu genießen.

Wem der Sinn eher nach ein bisschen Action und Outdoorsport steht, fährt am besten nach Shiga Kogen und Nozawa Onsen. Die Orte sind beide mit dem Bus nur eine halbe Stunde entfernt.

 

 

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