Hokusaikan-Museum 一般財団法人 北斎館

Hokusaikan Museum
Hokusaikan Museum

Eine Sammlung der fließenden Welt von Hokusai

Das Hokusaikan-Museum ist eine umfassende Würdigung des berühmten japanischen Künstlers Hokusai Katsushika, der an seinem Lebensabend mehrere Jahre in der reizenden Stadt Obuse, rund 20 Kilometer nordöstlich von Nagano, verbrachte.

Nicht verpassen

  • Die von Hokusai verzierten portablen Schreine des Museums
  • Hokusais Deckengemälde im Ganshoin-Tempel

Anfahrt

Sie können das Hokusaikan-Museum leicht in einer halbstündigen Bahnfahrt von Nagano aus erreichen.

Von Tokyo ist die Stadt Nagano mit einer Direktverbindung des Hokuriku-Shinkansen in 1 Stunde und 20 Minuten zu erreichen. Von Osaka und Kyoto gibt es Shinkansen-Verbindungen nach Nagoya. Von dort kommen Sie mit dem Shinano-Express nach Nagano.

Die Nagano Dentetsu bringt Sie von Nagano nach Obuse. Das Museum ist nur 12 Gehminuten vom Bahnhof Obuse entfernt.

 

Der Meister in Obuse

Hokusai Katsushika war der Meister des Ukiyo-e, einem japanischen Genre der Malerei und der Druckgrafik, das vom Ende des 17. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts seine Blütezeit hatte.

„Ukiyo-e“ bedeutet etwa „Bilder der fließenden Welt“. So wurden die Vergnügungsviertel von Tokyo in der Edo-Periode (1603-1868) genannt. Diese Kunstform favorisierte Alltagsszenen wie Stadtleben, schöne Frauen und Landschaften, wie sie vom Kaufmannsstand bevorzugt wurden. Hokusais berühmte Serie der „36 Ansichten des Berges Fuji“ gehörte dazu. Zu dieser zählt auch das bekannte Gemälde „Große Welle vor Kanagawa“. Diese japanische Ästhetik und insbesondere Hokusais Werk beeinflussten westliche Künstler wie Monet und Van Gogh.

Als Hokusai 1844 auf Bitten eines örtlichen Händlers nach Obuse kam, war er einer der bedeutendsten Künstler Japans. Er verbrachte mehrere sehr produktive Jahre in seinem Studio, in denen er zahlreiche neue Werke schuf. Das Hokusaikan-Museum ist eine Fundgrube seiner Arbeiten aus dieser Zeit. Es wurde 1976 eingerichtet und umfasst Holzschnitte, Rollbilder und zwei kunstvoll verzierte portable Schreine sowie viele andere Arbeiten. Das Museum stellt einige der seltenen dreidimensionalen Arbeiten Hokusais aus.

Hokusais kunstvolle Deckenmalerei im etwa einen Kilometer entfernten Ganshoin-Tempel ist ein Muss. Dieser Soto-Zen-Tempel wurde 1472 gegründet. Hokusais dortige Deckenmalerei war eine seiner letzten großflächigen Arbeiten. Vom Zentrum Obuses kommen Sie in 30 Minuten zu Fuß oder in einer 10-minütigen Busfahrt zum Ganshoin.

Nicht weit entfernt vom Hokusaikan-Museum liegt das Takai-Kozan-Gedenkmuseum. Hier können Sie Hokusai-Skizzen, einige eigene Werke von Takai Kozan und das Studio, „Hekkiken“, bewundern, in dem Hokusai arbeitete.

In der Nähe

Obuse gilt als eine der landschaftlich reizvollsten Kleinstädte Japans. Die mit Blöcken aus Kastanienholz gepflasterten Straßen eignen sich hervorragend für einen gemütlichen Spaziergang, auf dem Sie den zahlreichen renovierten Läden und Cafés der Stadt einen Besuch abstatten können.

Die Stadt ist seit Langem für ihre Kastanien berühmt. In einem der zahlreichen reizenden Cafés von Obuse können Sie alle Arten von Kastanienkonfekt und -kuchen kosten.

Auch der lokale Sake ist beliebt. Einige Sorten werden noch immer in Handarbeit in Zedernholzfässern hergestellt. Schauen Sie in der Masuichi-Ichimura-Brauerei oder bei Matsubaya zu einer Kostprobe vorbei.

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