Suwa-Taisha-Schrein 諏訪大社

Suwa-taisha Shrine
Suwa-taisha Shrine

Suwas spirituelles Herz

Die Region Suwa am Fuß der Yatsugatake-Berge ist ein Land der Mythen und Legenden. Vier Komplexe rund um den Suwa-See bilden zusammen den Suwa-Taisha-Schrein, einen Ort, an dem die rituelle Shinto-Überlieferung lebendig gehalten wird und das spirituelle Herz der Gegend schlägt.

Nicht verpassen

  • Die großartige Anlage des Honmiya-Schreins
  • Die Waldesruhe des Harumiya-Schreins
  • Den Ausblick auf die Yatsugatake-Berge vom Maemiya-Schrein
  • Den Hang für den Ritt auf einem Baumstamm beim Onbashira-Fest in Shimo-Suwa

Anfahrt

Die Suwa-Taisha-Schreine sind vom regionalen Verkehrsknotenpunkt Kami-Suwa erreichbar. Nach Kami-Suwa gelangen Sie von Shinjuku aus mit dem JR Azusa in etwa 2 Stunden. 

Der Honmiya-Schrein und der Maemiya-Schrein liegen in fußläufiger Entfernung voneinander. Nehmen Sie von Kami-Suwa einen Nahverkehrszug für die 10-minütige Fahrt zum Bahnhof Chino. Von dort verkehren mehrere Busse täglich, die Sie in etwa 12 Minuten zu den Schreinen bringen. Hotels und Ryokan rund um Kami-Suwa bieten einen Shuttletransport zu den Schreien an. Fragen Sie einfach danach.

Der Akimiya-Schrein und der Harumiya-Schrein liegen relativ nahe beieinander. Nehmen Sie vom Bahnhof Kami-Suwa einen Nahverkehrszug für die 5-minütige Fahrt zum Bahnhof Shimo-Suwa. Beide Scheine sind 15 Gehminuten von dort entfernt.

Alternativ können Sie ein Fahrrad mieten und die Gegend bequem auf dem Radweg am Suwa-See erkunden.

Kurzinfo

Niemand weiß genau, wie alt der Suwa-Taisha-Schrein wirklich ist. Im 7. Jahrhundert wurde er zum ersten Mal in der japanischen Literatur erwähnt

Der Suwa-Taisha-Schrein ist Tateminakata-no-Mikoto geweiht, ursprünglich ein Gott der Jagd und der Landwirtschaft und nun der Beschützer ganz Japans

Betreten Sie das Reich der Götter

Der Suwa-See liegt im geografischen Zentrum der Region, und der Suwa-Taisha-Schrein ist sein schlagendes Herz. Er ist einer der ältesten und bedeutendsten Shinto-Schreine Japans und hat über 10000 Ableger im ganzen Land.

Buddhismus hat in Suwa nie auf dieselbe Weise Fuß gefasst wie im Rest von Japan. So hat sich Suwas einzigartige Kultur mit ihren fantastischen Shinto-Festen entwickelt. Ein Besuch des Suwa-Taisha kann sich anfühlen, als würde man in die Mysterien der japanischen Vergangenheit eintauchen.Die vier Suwa-Taisha-Schreine haben jeweils eine unverwechselbare Anlage und Atmosphäre.

Eintauchen in die alten Mysterien

Der Honmiya-Schrein ist der größte Komplex. Viele Japaner haben dieses Bauwerk vor Augen, wenn sie vom Suwa-Taisha-Schrein sprechen. Dieser Schrein hält im Lauf des Jahres eine Reihe wichtiger Rituale ab. Viele sind geheimnisumwoben und der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Im Vergleich zu den anderen Suwa-Taisha-Schreinen haben Sie jedoch gute Chancen, Shinto-Priester und Miko (Schreinjungfrauen) bei der Ausübung ihrer täglichen Pflichten zu beobachten. Üblich sind auch Zeremonien zugunsten der Schreinpatrone, bei denen Flöten, Trommeln und Gesang zum Einsatz kommen.

Der Honmiya liegt in den Wäldern am Fuß des heiligen Berges Moriya. Nehmen Sie sich Zeit, um die kunstvoll verzierten Schreingebäude sowie die massive Trommel unter einem Pavillon, die nur an Neujahr genutzt wird, und den enormen Pfeiler, der in der Nähe des Eingangs zum inneren Schrein in den Himmel ragt, zu bewundern. Dies ist der größte Onbashira von allen. Während des aufregenden Onbashira-Fests wurde er nur mit Muskelkraft von den Bergen herab transportiert.

Der Maemiya ist wahrscheinlich der älteste der Komplexe. Seine Schreine sind den einheimischen Suwa-Göttern geweiht, die tausende Jahre älter sind als der Suwa-Taisha-Schrein. Seine über den Hang verstreuten Gebäude sehen aus, als wären sie aus dem Boden gewachsen. Von hier aus haben Sie einen herrlichen Blick über den Talkessel zu den Yatsugatake-Bergen.

Jenseits des Sees in Shimo-Suwa können Besucher den Akimiya-Schrein und den Harumiya-Schrein besichtigen. Sie liegen beide an der historischen Nakasendo-Handelsroute, die durch das Kiso-Tal weiter südlich führt. Der Akimiya hat das städtischste Flair von allen vier Schreinen, kann aber dennoch mit einer unglaublichen Schreinarchitektur aufwarten. Der Harumiya ist ein weiterer Waldschrein mit kunstvollen Holzschnitzereien. Er liegt auch am nächsten zum Berghang, der während des Onbashira-Fests genutzt wird.

Der Schauplatz des wildesten Festes von Japan

Alle vier Suwa-Taisha-Schreine sind Ausrichter des Onbashira, des Heiligen Baumstamm-Fests, das alle sechs Jahre abgehalten wird. Während des Festes schleppen die Teilnehmer nur mit Muskelkraft riesige Baumstämme von den Bergen zu den Schreinen hinunter und stellen sie in den vier Ecken als Pfeiler auf. An jedem der Suwa-Schreine können Sie die in den Himmel ragenden Pfeiler entdecken.

Das Onbashira-Fest ist berüchtigt für seine tollkühnen Teilnehmer, die auf einem steilen Abschnitt auf diesen tonnenschweren Pfeilern den Berg hinunterreiten. Dieser Hang ist nur wenige Kilometer vom Harumiya-Schrein entfernt. Wenn Sie Fahrräder gemietet haben, können Sie in etwa 20 Minuten dorthin gelangen, sofern Sie keine Pause am Zen-Tempel Jiunji einlegen oder unterwegs ein Bad in Dokuzawa Onsen nehmen.

Am Hang hängt ein Pfeiler eines vergangenen Onbashira über die Kante des 100-Meter-Abhangs. Werfen Sie einen Blick nach unten und stellen Sie sich vor, wie es wäre, auf einem solchen Pfeiler hinunterzurutschen.

Das Onbashira-Fest ist ein fester Bestandteil der Kultur von Suwa, und die Teilnehmer engagieren sich mit einer Energie, die man selbst erlebt haben muss.

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