Entdecken Sie auf diesem historischen Handelsweg das Japan einer vergangenen Zeit

Der am besten erhaltene Teil des Nakasendo-Handelswegs, der Tokyo und Kyoto während der Edo-Zeit (1603–1867) verbunden hatte, ist ein malerischer Pfad durch die Berge, der durch das Kiso-Tal im Südwesten der Präfektur Nagano führt. Wenn Sie dort wandern, machen Sie Rast in einer der „Poststädte“, Raststätten für müde Reisende, um das Japan der Vergangenheit zu sehen.

Nicht verpassen

  • Besuchen Sie den historischen Joshoji-Tempel in Suhara
  • Erkunden Sie die Kontrollstellen in Kiso Fukushima
  • Wandern Sie über den Torii-Toge-Pass nach Narai, der einst wohlhabendsten Poststadt am Nakasendo-Handelsweg

Anfahrt

Der Nakasendo-Handelsweg ist mit dem Zug oder mit dem Bus zu erreichen.

Mit dem Shinkansen fahren Sie nach Nagoya und steigen dann in die Züge der JR Shinano Limited Express Line um.

Zu den Alternativverbindungen aus Tokyo gehört die Fahrt mit Limited Express-Zügen, wie dem JR Asuza über den Bahnhof Shiojiri, bevor weitere Umsteigeverbindungen entlang der Kiso-Tal-Route folgen.

Die berühmte Poststadt Magome in der Präfektur Gifu ist der häufigste Ausgangspunkt für Wanderungen auf dem Nakasendo-Handelsweg. Sie erreichen Magome mit dem Bus über den Bahnhof Nakatsugawa.

Für Abenteuerlustige eignet sich eine Wanderung von Magome nach Tsumago (Dauer: 2–2,5 Stunden).

Die Beschilderung erfolgt in Englisch und Japanisch. Sie können sich Ihr Gepäck transportieren lassen.

Kurzinfo

Die Straße, die zum Nakasendo-Handelsweg wurde, stammt aus dem 7. Jahrhundert

Sie wurde ursprünglich als Kisokaido bezeichnet, bevor sie Anfang des 16. Jahrhunderts den Namen Nakasendo bekam

Die Einheimischen bezeichnen diesen Handelsweg mit Kisoji

Wandern Sie auf dem Nakasendo-Handelsweg, um das alte Japan kennenzulernen

Von Anfang des 16. bis Ende des 19. Jahrhunderts war der Nakasendo eine wichtige Handelsroute, die die japanische Hauptstadt Kyoto mit dem Tokyo der Edo-Periode verband.

Entlang dieser Handelsroute lagen 69 Poststädte. Diese etwa alle 10 Kilometer anzutreffenden Raststätten boten Unterkunft und Unterhaltung für Händler, Samurai, wandernde Mönche und andere müde Reisende.

Wo die Zeit stillstand

Während ein Großteil des Nakasendo-Handelswegs und seine Poststädte längst der modernen Entwicklung weichen mussten, sind einige Teile des Kisoji-Gebiets nahezu unberührt geblieben. Ob umgestaltet oder urtümlich geblieben, die Gegend ermöglicht einen genauen Einblick in das Leben im ländlichen Nagano .

Den Nakasendo bezwingen

Sie können den gesamten Handelsweg in vier bis fünf Tagen zurücklegen. Hochmotivierte Wanderer schaffen dies auch in drei Tagen. Obwohl Sie ihn in beide Richtungen gehen können, ziehen es viele Wanderer vor, in Magome am Südeingang des Tals zu beginnen und nach Norden zu gehen, da der Weg dann meist bergab verläuft. Entlang des Wegs treffen Sie auf eine Reihe von Bahnhöfen. Wenn Ihnen der Fußweg zu lang wird, können Sie von dort mit dem Zug in die nächste Stadt fahren.

In Kiso treffen Sie auf viele Jizo-Statuen

Als buddhistische Bodhisattva oder Straßenwächter finden sich auf diesem Weg häufig Jizo-Statuen sowie Dosojin, eine Shinto-Ikone in Form eines Menschenpaares, von der man annimmt, dass sie die Reisenden beschützt.

Auf dem Weg von Magome nach Tsumago

Diese beiden Poststädte sind zwei der am besten erhaltenen Stationen auf dem gesamten Nakasendo-Handelsweg. Ihre Hauptstraßen sind von schönen Holzhäusern gesäumt. Die malerische dreistündige, neun Kilometer lange Wanderung zwischen den beiden Städten führt Sie von der Präfektur Gifu zur Präfektur Nagano und in das Kiso-Tal.

Es lohnt sich, eine Nacht in einem der lokalen Gasthäuser von Tsumago zu verbringen, um die Atmosphäre zu genießen, sobald die Menschenmassen verschwunden sind. Machen Sie einen abendlichen Spaziergang durch die alten Gebäude mit ihren leuchtenden Laternen. Sie werden in eine andere Zeit versetzt.

Von der Zeder zum Bambus

Die Etappe zwischen Tsumago und Suhara des Nakasendo-Handelswegs führt durch eine Vielzahl von schönen, japanischen Landschaften, darunter Wälder mit japanischen Zedern und hoch aufragenden Bambushainen. Die Wanderung ist mit insgesamt 23 Kilometer ziemlich lang, aber die Mühe lohnt sich. Sie führt durch die Poststädte Midono und Nojiri bevor Sie Suhara erreichen. Dort können Sie entscheiden, ob Sie die Wanderung beenden und einen Zug nach Kiso Fukushima nehmen. In Suhara angekommen, sollten Sie unbedingt den friedlichen Joshoji-Tempel besuchen, der im 14. Jahrhundert errichtet wurde.

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