Ouchi-juku 大内宿

Ouchi-juku
Ouchi-juku

Ein traditionelles Städtchen aus der Edo-Zeit, das für seine Nudeln bekannt ist

Während der Edo-Zeit (1603–1868) war Ouchi-juku eine Poststation, die Reisenden als Rastplatz diente. Aus dieser Zeit sind viele Gebäude erhalten geblieben, und Besucher können sich hier in eine der kulturell reichsten Zeiten Japans zurückversetzen.

Nicht verpassen

  • Den Bummelzug mit Tatamimatten und Bodentischen
  • Köstliche Negi-Soba-Nudeln

Anfahrt

Sie erreichen Ouchi-juku am besten vom Bahnhof Yonokami Onsen aus mit dem Bus oder dem Taxi.

Von Tokyo aus dauert die Fahrt mit dem Shinkansen bis zum Bahnhof Aizu Wakamatsu rund 2,5 Stunden. Nehmen Sie von dort aus einen Zug bis zum Bahnhof Yonokami Onsen und anschließend ein Taxi oder einen Bus, der allerdings nur von April bis November nach Ouchi-juku fährt. Der Bus fährt etwa einmal pro Stunde ab und die Fahrt dauert 20 Minuten, nur etwas länger als mit dem Taxi.

Wie ein Sprung in eine Postkarte

Ouchi-juku präsentiert sich mit über 300 Jahre alten Gebäuden mit traditionellen Reetdächern und Straßen mit Bachläufen zu beiden Seiten. Am Ende der Hauptstraße befinden sich einige wenige steile Stufen, die zu einem Tempel führen. Von diesem Tempel aus haben Sie einen herrlichen Panoramablick auf Ouchi-juku inmitten der wundervollen Bergkulisse.

Feudalherren kamen auf ihren regelmäßigen Reisen ins alte Edo durch Ouchi-juku, das an der Shimotsuke-Kaido-Route lag. Diese war die beliebteste Route für Reisen in die Stadt Edo bis zur Meiji-Zeit (1868–1912), als eine neue Nationalstraße eröffnet wurde.

Eines Prinzen würdig

Einer hiesigen Legende nach lebte Prinz Mochihito in Ouchi-juku, wo er sich nach einer verlorenen Schlacht während der Heian-Zeit (794–1185) versteckt hielt. Daher befindet sich in der Stadt ein Schrein, der Prinz Mochihito gewidmet ist.

Schön zu jeder Jahreszeit

In Ouchi-juku finden mehrere jährliche Feste statt, unter anderem das Ouchi-juku-Schneefest am zweiten Wochenende im Februar und das Hange-Mittsommerfest im Juli.

Wenn Sie Einheimische nach der besten Reisezeit für Ouchi-juku fragen, werden diese sich nur schwer zwischen der wunderschönen Winterlandschaft, der Kirschblüte im Frühling und dem erholsamen Sommer entscheiden können.

Essen wie ein Einheimischer zur Edo-Zeit

Ouchi-juku ist berühmt für seine handgemachten Soba-Nudeln. Hier erhalten Sie allerdings statt Stäbchen eine Lauchzwiebel als Besteck. Sie werden häufig auf offene Feuerstellen treffen, über denen Saiblinge gebraten werden, eine weitere beliebte Spezialität der Region.

Für eine nähere Betrachtung des Lebens in der Edo-Zeit lohnt sich ein Besuch im Machinami Tenjikan Town Exhibition Pavilion. Dieses Gebäude befindet sich in der Mitte der Hauptstraße und war einst ein Gasthof für Adlige, die auf ihrem Weg nach Edo waren. Hier können Sie Werkzeuge aus der Edo-Zeit, eine authentische Innenausstattung sowie verschiedene historische Artefakte besichtigen.

In jedem der schönen reetgedeckten Häuser befindet sich ein Souvenirladen, ein Restaurant oder eine Übernachtungsgelegenheit. Zu besonderen Andenken aus Ouchi-Juku zählen regional hergestellter Sake, Baumwolle, volkstümliche Kunst und Töpferware.

Ganz in der Nähe

Auf dem Weg nach Ouchi-juku liegt Yonokami Onsen, in dem Sie japanische heiße Quellen und ein Freiluftfußbad genießen können.

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