Eine bunte Mischung aus Kunst, Tieren und bodenständigem Charme

Da es in Tokyo so viele berühmte und wunderbare Sehenswürdigkeiten gibt, wird das Ueno-Viertel manchmal übersehen. Aber mit Ameyoko , dem Ueno-Park und einer Vielzahl von Galerien und Museen hat Ueno einen Platz in Ihrem Reiseprogramm für Tokyo verdient.

Nicht verpassen

  • Pandas im Zoo von Ueno
  • Eine Museumstour rund um den Ueno-Park
  • Die versteckten Straßen von Ameyoko und Ueno

Anfahrt

Ueno ist einer der großen Bahnhöfe an der JR Yamanote Line. Er liegt vier Haltestellen vom Bahnhof Tokyo entfernt und wird auch von den U-Bahn-Linien Ginza und Hibiya bedient. Die Shinkansen-Züge in Richtung Nordosten und zu den Städten am Japanischen Meer halten ebenfalls in Ueno.

Ihr erster Anlaufpunkt

Den Mittelpunkt von Ueno bildet der Ueno-Park oder Ueno Onshi Koen, wie er offiziell heißt. Er liegt gleich neben dem Bahnhof und ist damit Ihr erster Anlaufpunkt. Der Park und seine Umgebung beherbergen den Zoo von Ueno, sechs eindrucksvolle Museen, den Kaneiji-Tempel und den Nezu-jinja-Schrein.

Pandamanie

Das Wahrzeichen von Ueno ist der Panda. Die Tiere laufen zwar nicht frei im Park herum, sind aber im Zoo von Ueno zu sehen. Die ersten Pandas kamen 1972 als Geschenk von China hierher. Seitdem ist der Zoo von Ueno bei der bekanntermaßen sehr schwierigen Pandazucht erfolgreich.

Tiere groß und klein

Im Zoo sind auch viele andere Tiere zuhause. Es ist erstaunlich, wie gut die Lebensräume der Tiere deren natürlicher Umgebung nachempfunden sind, obwohl der Zoo mitten im äußerst geschäftigen Tokyo liegt.

Kunst und Kultur

Viele Menschen besuchen Ueno wegen der Museen und Galerien von Weltklasse, die sich innerhalb des Parks befinden. Das Nationalmuseum für westliche Kunst , das städtische Kunstmuseum, das Nationalmuseum Tokyo , das nationale Wissenschaftsmuseum und der Tokyo Bunka Kaikan (Kultursaal) gehören zu den bekanntesten. Einzigartig und besonders interessant für Besucher aus dem Ausland ist jedoch das Shitamachi-Museum, das einen Eindruck vom Leben in Tokyo vor 100 Jahren vermittelt.

Außerhalb des Parks

Wenn Sie vom Park aus in Richtung des Bahnhofs Nippori gehen, kommen Sie nach Yanesen . Der Name dieses Stadtteils setzt sich aus den Anfangssilben der Viertel Yanaka, Nezu und Sendagi zusammen. Mit seinem bodenständigen Charme bildet Yanesen einen starken Kontrast zu den Wolkenkratzergegenden von Tokyo. Erkunden Sie die Cafés und Läden, die gleichzeitig traditionell und hip sind.

Südlich des Parks, in entgegengesetzter Richtung zu Yanesen, liegt Ameya Yokocho oder kurz Ameyoko, ein Paradies für Schnäppchenjäger. Mit seinen Marktständen, Imbissbuden und großen Menschenmengen strahlt dieses Viertel eine „Zooatmosphäre“ der etwas anderen Art aus.

Weiter nach Akihabara oder Asakusa

Sie können sich zu Fuß in zwei nahegelegene Gegenden aufmachen, Akihabara in der einen Richtung und Asakusa in der anderen. Diese beiden Gegenden sind einander nicht nur geografisch entgegengesetzt: Akihabara ist ein Mekka für die Freunde von Animes, Mangas, Videospielen und Popmusik sowie für Cosplayer. Asakusa dagegen, in dem sich der Sensoji-Tempel befindet, ist ein Zentrum für traditionelles Handwerk und die traditionelle Kultur von Japan.

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