Eine lebendige Stadt mit zeitgenössischer Kunst, bunten Azaleen und lokalem Kunsthandwerk

Kurume ist eine Stadt im Südwesten der Präfektur Fukuoka am Ufer des Chikugo-Flusses. Es handelt sich um eine ehemalige Burgstadt, die von der Minou-Bergkette umgeben ist. Es gibt viele bemerkenswerte Tempel und Schreine in Kurume, zum Beispiel den Suitengu-Schrein, den Bairinji-Tempel und den Daihonzan-Naritasan-Kurume-Tempel . Japanisches Kunsthandwerk floriert ebenfalls in dieser Gegend. Unter anderem gibt es Webereien für Kurume-Kasuri-Stoffe und Hersteller von Rantai-Lackwaren.

Nicht verpassen

  • Daihonzan Naritasan: Die 62 Meter hohe Statue der Mutter-Göttin Kannon im Tempel ist weithin sichtbar
  • Essen und Trinken: Das Jojima-Gebiet hat die dritthöchste Konzentration an Sake-Brauereien in Japan. Kurume verfügt über die höchste Anzahl an Yakitori-Läden pro Kopf
  • Azaleen: Die Azalee ist das Symbol der Stadt Kurume und blüht ab Ende April im Überfluss

Anfahrt

Kurume ist mit dem Zug von Fukuoka aus gut erreichbar.

Nehmen Sie die Nishitetsu Line vom Bahnhof Nishitetsu Fukuoka zum Bahnhof Nishitetsu Kurume. Die Fahrt dauert ca. 40 Minuten. Oder nehmen Sie die JR Line vom Bahnhof Hakata zum Bahnhof Kurume (Fahrtdauer unter 35 Minuten).

Schreine und Tempel

Es gibt viele bemerkenswerte Schreine und Tempel in Kurume. Im Suiten-gu-Schrein beten die Besucher zum Gott des Wassers und der einfachen Geburt. Der Bairin-ji-Tempel wird wegen seiner Vielzahl von Pflaumenbäumen und seiner besonders asketischen Form der Zen-Meditation besucht.

Etwas außerhalb von Kurume befindet sich der Daihonzan-Naritasan-Kurume-Tempel . Sein Hauptmerkmal, eine 62 Meter hohe Statue der Mutter-Göttin Kannon, ist von weitem sichtbar und ein Orientierungspunkt auf der Zugfahrt von Fukuoka nach Kurume. In ihrem Inneren befindet sich eine Wendeltreppe, auf der man zur Spitze der Statue gelangt. Die Fenster sind geöffnet, um einen Blick auf den Süden der Präfektur Fukuoka zu ermöglichen.

Azaleen überall

Die Kurume-Azalee ist das Wahrzeichen der Stadt und wird von Einheimischen und Besuchern gleichermaßen geliebt. Sie blüht von Ende April bis Mitte Mai und ist in der ganzen Stadt im Überfluss zu sehen. Besonders gute Orte, um die Blüte zu sehen, sind der Azaleenpark im Kurume-Wald und das Kurume World Tsutsuji Center.

Hausgemachte Kunst

Im Ishibashi-Kunstmuseum befindet sich eine ausgezeichnete Sammlung japanischer Gegenwartskunst, darunter Werke von Aoki Shigeru, Sakamoto Hanjiro und Koga Harue, die alle zu den bekanntesten zeitgenössischen Malern Japans gehörten und Bewohner der Stadt Kurume waren.

Lokales Handwerk

Kurume ist bekannt für Kurume-Kasuri, einen indigogefärbten Baumwollstoff, der zum nationalen Kulturgut ernannt wurde. Die Technik des Kurume-Kasuri entstand in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der Stoff wurde in ganz Japan zur Herstellung von Freizeitkleidung verwendet. In vielen Webereien wird der Stoff noch immer nach traditionellen Methoden hergestellt, ein Prozess, der monatelange Arbeit erfordert. Andere Webereien haben den Prozess mechanisiert, um neue Muster und Kleidungsstile zu kreieren.

Rantai-Lackwaren sind ein weiteres in Kurume vertretenes Produkt. Diese traditionelle Bambusware wird aus lokal angebautem Bambus hergestellt, der gespalten, gewebt und dann wiederholt mit Lack beschichtet wird. Rantai-Lackwaren gibt es in vielen Formen, z.B. sind Essstäbchen oder Stühle erhältlich.

Essen und Trinken

Kurume ist für zahlreiche Spezialitäten bekannt. Eine lokale Legende besagt, die auf Schweinebrühe basierende Suppe Tonkotsu Ramen, für die heute Fukuoka bekannt ist, sei eigentlich in Kurume erfunden worden. Restaurants, die dieses Gericht servieren, gibt es in der ganzen Stadt.

Kurume hat die höchste Anzahl von Yakitori-Läden pro Kopf, mit acht Restaurants pro 10.000 Einwohnern. Das Fleisch vom Holzkohlegrill ist eine Spezialität der Stadt, weshalb regelmäßig Veranstaltungen stattfinden, die dieser Zubereitungsart gewidmet sind.

In der Region Jojima nutzen zahlreiche Sake-Brauereien das reine Wasser des Flusses Chikugo, um hochwertigen Sake herzustellen. Das Gebiet hat mit seinen 18 Brauereien, die sich an den Ufern des Flusses drängen, die dritthöchste Dichte von Sake-Brauereien in Japan.

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