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Das ehemalige Zentrum der Samurai-Schwertschmiedekunst stellt nun Klingen für den Hausgebrauch her

Der bekannte Schwertschmiedemeister Kaneshige (auch Kinju genannt) zog irgendwann im 14. Jahrhundert ins Seki-Gebiet und begründete gemeinsam mit Kaneuji die Mino-Tradition der Schwertschmiedekunst. Ihre Schwerter waren bei Herrschern und Samurai in ganz Japan begehrt.

Die Tradition lebt weiter, obwohl die Klingen heute für eine konventionellere Verwendung produziert werden und gekauft werden können.

Anfahrt

Seki ist mit den Zügen der Japanese Rail gut erreichbar.

Vom Bahnhof Gifu nimmt man die JR Takayama oder die Taita Line bis Mino-Ota, wo man auf die Bahnstrecke Nagaragawa umsteigt. Seki ist die siebte Haltestelle an der Linie.

Klingen der Extraklasse

Da die Mino-Tradition im Seki-Gebiet begründet wurde, gilt die Gegend als Inbegriff der Schwertschmiedekunst. Als in Japan in der frühen Meiji-Zeit (1868–1912) die Moderne einsetzte, wurde es den Samurai verboten, Schwerter zu tragen, und der Absatz brach ein. Die Schmiede stellten daher auf Messer, Scheren, Besteck und anderes Werkzeug um, wofür Seki noch heute berühmt ist.

Museum für Schwertschmiedekunst

Einen Einblick in eine der angesehensten Künste Japans bekommt man im Museum für Schwertschmiedekunst in Seki, nur wenige Minuten zu Fuß vom Bahnhof Hamono-Kaikanmae, an der Nagaragawa Bahnstrecke, entfernt.

Hier gibt es nicht nur Ausstellungsstücke zu allen Aspekten des Schwertschmiedens, man kann auch an bestimmten Tagen den Schmieden bei der Arbeit zusehen, wenn Sie das Stahl bearbeiten und die Funken fliegen lassen. Am 2. Januar lohnt sich ein Besuch besonders, wenn der erste Schmiedetag des Jahres von feierlichen Ritualen und anderen Festlichkeiten umrahmt wird.

Messerscharf kalkulierte Preise

Zwischen Museum und Bahnhof liegt ein gut sortiertes Geschäft mit allen nur erdenklichen Klingenarten, vom Nagelknipser über Replika-Schwerter und Küchenmesser bis hin zur Gartenschere. Bei Besuchern besonders beliebt sind die Samuraischwert-Scheren. Einige Mitarbeiter sprechen Englisch.

Der Seki-Zenkoji-Tempel

Der Seki-Zenkoji-Tempel liegt einen kurzen Spaziergang vom Museum entfernt. Er wurde nach dem wesentlich größeren und berühmteren Zenkoji-Tempel in Nagano benannt. Genau wie Naganos Zenkoji-Tempel besitzt auch der Seki Zenkoji einen stockfinsteren unterirdischen Gang. Wenn man hindurchgeht, berührt man mit den Händen rechts und links die Wand und versucht, die Metallklinke zu ertasten, die angeblich zum Reich der Toten führt.

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