Kokusaidori-Straße 国際通り

KOKUSAI DORI
KOKUSAI DORI

Löwenhunde, starker Schlangenschnaps, Shopping, Speisen und Spaß bis in die Morgenstunden

Spazieren Sie durch das Zentrum Nahas und entdecken Sie die Kokusai-dori, die sich zwei Kilometer durch das Stadtzentrum zieht.

Diese geschäftige Straße bietet für jeden Geschmack das passende Angebot. Egal, ob Ihnen nach Sightseeing, Shopping, Essen, Trinken oder sogar Tanzen zumute ist: Hier auf der Kokusai-dori werden Sie fündig.

Nicht verpassen

  • Traditionelle Okinawan-Straßenaufführungen mit Musik und Tanz
  • Habushu, ein Getränk mit einer konservierten Otter
  • Heiwa-dori, eine überdachte Einkaufsstraße, die die Kokusai-dori kreuzt
  • Der Bauernmarkt am Ende der Ichiba-hondori

Anfahrt

Die Kokusai-dori-Straße befindet sich im Zentrum Nahas in der Nähe des Naha-Busterminals und ist auch gut mit der Einschienenbahn zu erreichen.

Nehmen Sie die Okinawa Monorail ab Flughafen Naha bis zum Bahnhof Asahibashi bzw. bis zum Bahnhof Makishi, wenn Sie die Kokusai-dori-Straße vom anderen Ende aus erkunden wollen.

Kurzinfo

Viele Geschäfte sind bis 23.00 Uhr geöffnet.

Das Nachtleben auf der Kokusai-dori dauert bis in die frühen Morgenstunden.

Die Straße ist sonntags für den Verkehr gesperrt.

Vom Sumpf zur Hauptstraße

Wenn Sie die belebte und farbenfrohe Kokusai-dori-Straße entlang spazieren, lässt sich kaum erahnen, dass diese Straße vor dem Zweiten Weltkrieg kaum mehr als ein sumpfiger Pfad war. Die Verwandlung begann mit der Besetzung Okinawas durch die USA, die bis zur Rückgabe der Inseln an Japan im Jahr 1972 andauerte.

Der Name der Straße, der wörtlich übersetzt Internationale Straße bedeutet, geht auf das Ernie Pyle International Theater zurück, ein Kino für die vielen US-amerikanischen Soldaten, die hier nach dem Krieg stationiert waren.

Durchgehend geöffnet

Kokusai-dori ist die Straße, die tatsächlich niemals schläft, es sei denn, Sie weilen hier zufällig zwischen 5 Uhr, wenn die letzte Bar schließt, und 10 Uhr, wenn der neue Tag beginnt. Zu jeder anderen Zeit ist die Straße ein zwei Kilometer langer Hort geschäftigen Treibens.

Zwar finden sich auf der Kokusai-dori auch die üblichen Markengeschäfte, Filialen, Telefongeschäfte und Verbrauchermärkte, aber es sind die vielen kleinen Geschäfte, Lokale, Straßenhändler, überdachten Märkte und Straßenkünstler, die die eigentliche Atmosphäre der Straße ausmachen.

Die Straßenkünstler treffen Sie am ehesten an Samstagabenden an, wenn der Trubel der Kokusai-dori seinen Höhepunkt erreicht. Auch die Sonntage eignen sich für einen Besuch, da die Straße dann für den Verkehr gesperrt ist. Von Feuerschluckern und Folkloretänzern bis hin zu aufstrebenden Popstars: Hier dürfte für jeden Geschmack die passende Unterhaltung dabei sein.

Getränk mit Biss

Dank der vielen Cafés, Restaurants, Bars und Stände auf der Kokusai-dori-Straße bietet sich genügend Gelegenheit, eine der Spezialitäten Okinawas – Awamori – auszuprobieren.

Dieser Schnaps wird aus Reis gebrannt und ähnelt dem japanischem Branntwein Shochu. Die meisten Marken haben einen Alkoholgehalt von 25 bis 30 %, aber es gibt auch entflammbare Sorten mit bis zu 60 %.

Für den Extrakick können Sie das Getränk Habushu mit einer in Awamori eingelegten Habu-Schlange (eine mit der Klapperschlange verwandte Otter Okinawans) ausprobieren. Dadurch erhält das Getränk einen ganz eigenen Geschmack und, wie es heißt, eine spezielle positive Wirkung. Die Habu-Schlange kann sich bis zu 26 Stunden am Stück paaren und es heißt, dass Habushu einen ähnlichen Effekt auf Menschen haben kann.

Arkade mit freundlichen Geistern

Verpassen Sie bei all dem Trubel in der Kokusai-dori-Straße nicht die überdachte Einkaufsstraße Heiwa-dori, die etwa auf halber Strecke nach rechts abgeht. Die Preise sind auf der Heiwa-dori etwas niedriger als auf der Hauptstraße und in einigen Geschäften können Sie möglicherweise sogar etwas feilschen. Hier finden Sie viele kleine Geschäfte und Stände, die traditionelle Kleidung, Töpferwaren, frisches Fleisch und frischen Fisch sowie Shisa-Statuen jeder Größe verkaufen.

Shisa sind mythische Wesen, die – halb Hund, halb Löwe – im Zentrum der Tradition Okinawans stehen. Auch wenn ihre verzerrten Gesichter denen von Gargoyles ähneln, handelt es sich dabei um freundliche Geister, die das Böse vertreiben. Sie werden meisten zwei Shisa entdecken, die Seite an Seite stehen: eine Statue mit geöffnetem und eine mit geschlossenem Maul. Mit dem offenen Maul werden böse Geister vertrieben, während das geschlossene Maul die guten Geister festhalten soll.

Halten Sie neben der Heiwa-dori nach der engen Einkaufsstraße Ichiban-hondori Ausschau, wo Sie einen Bauernmarkt mit lokalen Produkten finden. Auch die Mutsumi-dori ist einen Besuch wert.

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