Myoshinji-Tempel 妙心寺

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Zen-Buddhismus, Unterkunft und Meditation im Herzen von Kyoto

Der Myoshinji-Tempel umfasst 46 Untertempel, die über ein weitläufiges Gelände verteilt liegen und durch Steinpfade miteinander verbunden sind. An dieser Stelle stand ehemals eine kaiserliche Villa, bis der Kaiser diese im Jahr 1337 in einen Zen-Tempel umbauen ließ.

Anfahrt

Zu Myoshinjis nördlichem Tor gelangen Sie am besten mit der Keifuku-Dentetsu-Kitano-Linie von den Bahnhöfen Katabiranotsuji oder Hakubaicho aus in Richtung des Bahnhofs Myoshinji.

Das südliche Tor erreichen Sie mit dem Nahverkehrszug über die JR-Sagano-Linie, die zum Bahnhof JR Hanazono führt. Der Tempel liegt fünf Gehminuten in Richtung Nordosten entfernt.

Kurzinfo

Auf Japanisch bekannt als „Tempel des Erleuchteten Geistes“

Übernachtungsmöglichkeiten im Tempel und morgendliche Meditationsrunden stehen zur Verfügung

Die Untertempel Taizoin, Keishunin und Daishinin sind ganzjährig geöffnet

Wichtige Kulturgüter Japans

Der Großteil der ursprünglichen Gebäude wurde im Zuge des Onin-Kriegs von 1467–1477 zerstört. Die Gebäude, die heute zu sehen sind, stammen aus dem 15. bis 17. Jahrhundert. Das Sanmon-Tor und die Butsuden-Halle wurden als Wichtige Kulturgüter Japans eingestuft und sind für Besucher nicht zugänglich.

Im Rahmen einer geführten Tour ist es jedoch möglich, die Hatto-Halle zu besichtigen. An der Decke dieser großen Halle ist das Gemälde eines Drachen zu sehen, dessen Blick stets auf den Betrachter gerichtet ist, egal, wo man sich gerade in der Halle befindet.

Japanischer Steingarten

Taizo-in, einer der zahlreichen Untertempel, wurde vermutlich in den 1400ern errichtet und umfasst eine Kombination aus Gartensteinen,die dynamisch arrangiert sind und die zusammen einen eindrucksvollen, an ein Landschaftsgemälde erinnernden Steingarten bilden. Ein Spaziergang durch den Steingarten führt vorbei an einem trockenen Wasserfall, einer Insel in Form einer Schildkröte sowie einer Steinbrücke.

Der benachbarte Teichgarten entstand in den 1960er Jahren und gilt als einer der schönsten Gärten Japans aus der Showa-Zeit.

Garten-Teehaus

Der 1558 gegründete Untertempel Keishunin umfasst zwei verschiedene Gartentypen unterschiedlicher Art und Größe. Von dem an den Tempel angegliederten Teehaus aus haben Besucher einen wunderschönen Blick auf die Gärten.

Pfingstrosengarten

Daishinin ist der kleinste der vier Untertempel, zu dem der sogenannte Pfingstrosengarten gehört. Im Zentrum des Gartens ist ein hübsches Blumenbeet angelegt, das von Steinblöcken umgeben ist.

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