Adachi-Kunstmuseum 足立美術館

Berühmt für seine Gärten und seine Kunst

Das Adachi-Kunstmuseum ist das geistige Kind eines einheimischen Unternehmers, der glaubte, ein japanischer Garten müsse als lebendes Gemälde betrachtet werden. Das Museum hat dieses Konzept umgesetzt, indem es die Gemälde moderner japanischer Meister im Inneren kunstvoll mit dem weitläufigen Garten draußen kontrastiert.

Nicht verpassen

  • Beeindruckende Kunstwerke von den Pionieren japanischer Kunststile
  • Die Ruhe wunderschöner japanischer Gärten
  • Die Ruinen einer Burg, die einst als die wehrhafteste Festung Japans galt

Anfahrt

Das Adachi-Kunstmuseum ist vom Bahnhof Yasugi aus mit dem Bus erreichbar.

Das Museum liegt im Grünen außerhalb von Matsue, bietet aber einen kostenlosen Shuttlebus zu und vom Bahnhof Yasugi an, der wiederum 15 Minuten mit dem Expresszug oder 24 Minuten mit dem Nahverkehrszug von Matsue entfernt ist.

Sechs lebende Gemälde

Der 165000 Quadratmeter große Museumsgarten besteht aus sechs kleineren Gärten, die alle in einem eigenen Stil angelegt wurden und nur vom Inneren des Museums aus zu sehen sind. Der größte und ausdrucksstärkste dieser Gärten ist der „Garten mit weißem Kies und Kiefern“, eine makellose Landschaft mit einem Wasserfall in der Ferne hinter dem fast abstrakten Kontrast von Grün und Weiß.

Es gibt auch einen Moosgarten, einen Teichgarten und einen Trockengarten. Aussehen und Charakter der Gärten ändern sich drastisch mit jeder der vier Jahreszeiten. Die Fenster, von denen manche sehr groß, andere kleiner sind, geben perfekte Rahmen für diese lebenden Gemälde ab.

Zeit für eine Erfrischung

Zwei traditionelle Teehäuser bieten die Teezeremonie an, wovon eines ein Nachbau des Teehauses an der Kaiserlichen Villa Katsura bei Kyoto ist. Außerdem gibt es zwei Cafés, wo man eine Pause einlegen und bei Essen und Trinken die Aussicht genießen kann. Vom Cafe Midori sieht man hinaus auf den Trockengarten, vom Cafe Taikan blickt man auf den Teichgarten.

Die Kunst an den Wänden

Auch die Ausstellungsstücke wechseln mit den Jahreszeiten: Sie werden aus der Sammlung des Museums ausgewählt, die über 1500 Stücke von modernen Meistern der traditionellen japanischen Kunst umfasst.

Die Werke von Yokoyama Taikan (1868–1958), der als einer der Begründer des Nihonga-Malstils gilt, sind sehr stark vertreten. Darüber hinaus gibt es Werke von Takeuchi Seiho, Hashimoto Kansetsu, Sakakibara Shiho und Dutzenden anderer bekannter Nihonga-Maler zu sehen.

Volkskunst von großen Künstlern

Ein eigener Saal wurde für Keramiken eingerichtet. Die ausgestellten Werke stammen von Kitaoji Rosanjin (1883–1959), einem Maler sowie Keramik-, Gravur- und Kalligrafiekünstler, und von Kawai Kanjiro (1890–1966), der im nahegelegenen Yasugi geboren wurde und eine wichtige Rolle in der japanischen Volkskunstbewegung Mingei spielte.

In einem neuen Anbau sind etwa 200 Werke jüngerer, weniger bekannter japanischer Künstler untergebracht, von denen viele mit dem Adachi Museum of Art Award ausgezeichnet wurden, der seit 1995 an Nachwuchstalente verliehen wird.

Die Ruinen einer einst uneinnehmbaren Festung

Nur zwei Kilometer vom Museum entfernt liegen die Ruinen der Burg Gassantoda, eine der fünf bedeutendsten Bergburgen in Japan. Die Burg wurde abgerissen, als Horio Yoshiharu beschloss, umzuziehen und als Mittelpunkt seines Gebiets die Burg Matsue zu erbauen.

Wandern Sie hinauf, vorbei an befestigten Tempeln und den großen Steinwänden der Wehrgänge, zum hoch über dem Tal thronenden Gipfel. Hier werden Sie verstehen, warum die Festung als die uneinnehmbarste ihrer Zeit galt.

Ein Tempel mit berühmtem Namen, aber Jahrhunderte älter als sein Namensgeber

Nicht weit von Yasugi, wo der Shuttlebus zum und vom Adachi-Museum hält, befindet sich der Kiyomizu-Tempel. Dieser Bergtempel trägt denselben Namen wie der berühmte Tempel in Kyoto, ist aber Jahrhunderte älter und besitzt die einzige dreistöckige Holzpagode der Region. Von ihr kann man die Aussicht auf die Wälder der Umgebung genießen.

Der Tempel bietet auf Reservierung verschiedene Erlebnisse an, die auf Englisch durchgeführt werden. Ein Restaurant auf dem Tempelgelände serviert Shojin Ryori, die traditionelle vegetarische Küche der buddhistischen Mönche, und man kann sich in Zen-Meditation oder im Abschreiben von Sutren versuchen.

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