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takayama & around

Historische Dörfer von Shirakawa-go & Gokayama (UNESCO) Traditional houses in picturesque villages

Erkunden Sie die historischen Dörfer Shirakawa-go und Gokayama

In den Präfekturen Gifu und Toyama befinden sich historische Dörfer, deren perfekt erhaltene Wohnhäuser mit ihren steilen Dächern an eine vergangene Ära Japans erinnern.

Höhepunkte

  • Wandern durch die historischen Dörfer in wunderschöner Natur, die in den schönsten Farben der Jahreszeiten leuchtet.
  • Eines der Häuser im Gassho-Stil besichtigen
  • Vom Observatorium in Ogimachi aus das Dorf von oben betrachten

Ein japanisches Märchen erleben

Die abgelegenen Bergdörfer mit ihren Häusern im Gassho-Stil in Shirakawa-go und in Gokayama im Hida-Hochland wurden 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Der Anblick der Bergdörfer mit ihren dicht beieinanderstehenden traditionellen Häusern wirkt wie aus einem Märchen.

Zweckmäßige und praktische Architektur

Häuser im Gassho-Stil sind gekennzeichnet von einem Dach in Form eines Dreiecks, die wie zum Gebet aneinandergelegte Hände anmuten. An den mehrstöckigen Gebäuden ist die Existenz einer dritten und vierten Etage besonders charakteristisch, da sie das Wissen der Bauern demonstrieren. Mit dieser Art von Architektur konnten die Bauern auch in strengen Wintern Seidenraupen züchten. Die Wärme aus dem ersten Stock zog in die Dachgeschosse und konnte zur Aufzucht der Seidenraupen genutzt werden. Die Dächer haben eine beeindruckende Neigung von 60 Grad, damit der starke Schnee (manchmal bis zu vier Meter) leichter abrutschen kann.

Ein Blick aufs Dorf

Besuchen Sie die Sternwarte bei der Burg Ogimachi. Von dort aus können Sie das gesamte Dorf Shirakawa-go Ogimachi, eine Gruppe von 59 Häusern, überblicken. Dieser hoch gelegene Aussichtspunkt ist perfekt für einen Panoramablick auf das Gassho-Dorf im Frühlingsgrün, vor bunten Herbstblättern oder tief verschneit im Winter. Sie können das Wada-Haus und das Nagase-Haus im Dorf Ogimachi besichtigen, um einen Eindruck zu bekommen, wie die Menschen vor langer Zeit gelebt haben. Anfang November können Sie Zeuge einer besonders „nassen‟ Tradition werden ‒ zur Vorbeugung von Winterbränden werden die Reetdächer gleichzeitig mithilfe zahlreicher Feuerwehrschläuchen gewässert.

Besichtigung der Häuser

Wenn Sie Ihre Reise nach Gokayama planen, sollten Sie auch das Dorf Ainokura besuchen, wo 24 Häuser vor einer imposanten Bergkulisse stehen. Oder besuchen Sie das Dorf Suganuma , von dessen neun Häusern zwei aus der Edo-Zeit (1603-1867) stammen. Besichtigen Sie unbedingt die drei wichtigsten als Kulturgut ausgewiesenen Häuser: Das Murakami-Haus, wo das Familienoberhaupt persönlich den um die offene Feuerstelle sitzenden Besuchern die Geschichte von Gokayama nahebringt. Das Haba-Haus, das die am besten erhaltene Gassho-Bauweise zeigt, an der nur sehr wenig renoviert wurde. Und das Iwase-Haus, das mit fünf Stockwerken und einem aus Zelkoven-Holz (japanische Ulme) gefertigten Innenraum das größte Haus im Gassho-Stil in Gokayama ist.

Anfahrt

Sie können Shirakawa-go mit dem Schnellbus vom Bahnhof Takayama aus erreichen (Fahrtdauer 50 Minuten). Der Bus ist reservierungspflichtig. Vom Bahnhof Nagoya aus dauert es mit dem Schnellzug JR Hida etwa 2 Stunden und 20 Minuten bis zum Bahnhof Takayama. Alternativ können Sie auch vom Bahnhof Takaoka den Kaetsunou-Bus nach Ogimachi nehmen (Fahrtdauer 150 Minuten).

In ca. 1 Stunde 45 Minuten kommen Sie mit dem Kaetsunou-Bus nach Gokayama , steigen Sie dann an der Bushaltestelle Ainokuraguchi aus. Vom Flughafen Toyama aus sind es mit dem Shuttlebus ca. 40 Minuten bis zum JR-Bahnhof Takaoka.

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