Reisetipp Tokyo Gotoku-ji — Japanischer Buddhismus inmitten der Hauptstadt

Tausende Maneki neko im Katzentempel Tokyos

Rund um den Gotoku-ji offenbart sich Besuchern eine ruhige Oase inmitten der geschäftigen japanischen Hauptstadt. Neben seiner architektonischen Besonderheit als Zen Buddhismus Tempel und seiner beeindruckenden Geschichte geprägt von Edo-Fürsten, begeistert der Tempel auch Katzen Fans, denn er ist aufgrund seiner Vielzahl an glücksbringenden Maneki neko auch als Katzentempel bekannt.

 

 

Von der Entstehung des Gotoku-ji bis zum Ursprung der Maneki neko

 

Der Gotoku-ji blickt auf eine äußerst lange Geschichte zurück. Im 15. Jahrhundert ließ ihn der Fürst Kira Masatada als buddhistischer Tempel errichten. Zudem erklärte Naotaka Li, Fürst von Hikone, den Tempel im 17. Jahrhundert, der frühen Edo Zeit, zu seinem Familientempel und ließ nahe diesem ein Familiengrab anlegen. Tatsächlich basiert der heutige Name des Gotoku-ji auf Lis posthumem buddhistischen Namen „Kyushoin-den Gotokuten ei-daikoji“.

 

 

Rund um den Tempel und seinen Patron rankt sich neben der historischen Entstehungsgeschichte aber auch eine Legende, laut der die glücksbringende Maneki neko hier ihren Ursprungsort haben soll. So soll die Katze Tama Naotaka Li mit einer winkenden Bewegung in einen alten Tempel gelockt und ihn so vor einem tödlichen Blitzeinschlag gerettet haben. Der Fürst soll sich dankbar gezeigt haben, indem er den Tempel restaurierte und zum Familientempel umwandelte. Seiner Lebensretterin Tama widmete er der Legende zufolge einen eigenen kleinen Schrein, an dem noch heute hunderte Winkekatzen zu finden sind.

 

 

Sehenswertes rund um den Katzentempel

 

Wer auf der Suche nach einem entspannten Ausflug in Tokyo ist, liegt mit dem Gotoku-ji genau richtig. Aufgrund seiner Lage mitten im Wohnviertel Setagaya ist das Tempelgelände zumeist nicht überlaufen und bietet seinen Besuchern daher die Gelegenheit, den buddhistischen Tempel und seine Umgebung ganz in Ruhe zu erkunden. Da das Tempelareal sehr weitläufig ist, bietet es sich zudem perfekt für einen Spaziergang an, bei dem sich inmitten von Azaleen, Kirschbäumen und Ahorn unzählige Sehenswürdigkeiten rund um den japanischen Zen Buddhismus und die Edo Zeit entdecken lassen. Ein besonderes historisches Relikt aus der frühen Edo Zeit, der letzten traditionellen Epoche und großen historischen Blütezeit Japans, sind der Glockenturm aus dem 17. Jahrhundert und das begehbare Familiengrab der Familie Li. Es zeigt Besuchern eindrücklich, wie Grabstätten fürstlicher Familien in der Edo-Zeit gestaltet wurden. Wer außerdem auf der Suche nach Maneki nekos und anderen Katzen ist, muss nicht lange suchen, denn neben einem Meer aus großen und kleinen Winkekatzen am Tama-Schrein finden sich auf dem gesamten Gelände des Gotoku-ji Katzenfiguren. Ob in Form von Skulpturen oder Schnitzereien - Katzen sind hier überall!

 

Den Katzentempel besuchen

 

Der Gotoku-ji lässt sich mit einer Verweildauer von ein bis zwei Stunden wunderbar ins Tokyo Sightseeing Programm einbinden. Dafür spricht auch, dass er mit der Bahn vom Zentrum Tokyos aus leicht und schnell erreichbar ist. Direkt nach dem Aussteigen am Bahnhof Gotokuji begrüßt eine Maneki neko Statur Reisende und weist ihnen den Weg in Richtung der fünf Gehminuten entfernten Tempelanlage. Der Tokyo Tempel ist barrierefrei und für alle Besucher bestens geeignet. Der barrierefreie Zugang zur Anlage des Katzentempels befindet sich rechts vom Haupttor. Der Eintritt ist frei, und die Tempelanlage hat täglich von 6:00 bis 18:00 Uhr, der Souvenir-Laden von 8:00 bis 16:30 Uhr geöffnet.

 

Souvenirs rund um die Winkekatze kaufen

 

Im Souvenirladen direkt neben der Haupthalle können sich Besucher eine Maneki neko direkt mit nach Hause nehmen oder diese am Schrein aufstellen. Neben der Winkekatze in verschiedensten Größen werden dort viele andere Talismane und Andenken verkauft und versprechen auch nach der Japan Reise Glück.

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