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REISEFÜHRER Frühling in Japan A time of rebirth, with verdant greenery and perfect weather

Frühling in Japan: sattes Grün, Kirschblüte und ideales Wetter

Wenn die Schneeschmelze in den Bergen einsetzt und die kahlen Bäume anfangen zu grünen, erwachen auch die Städte im ganzen Land aus dem Winterschlaf. Ende März zieht es die japanische Bevölkerung in Scharen ins Freie, um die Jahreszeit mit der beginnenden Kirschblüte zu begrüßen.

In dieser Zeit liegen die Temperaturen in den meisten Teilen Japans bei angenehmen 12 Grad, so dass Sie mit leichter Jacke und Pullover auskommen. In den Bergen und auf der nördlichen Insel Hokkaido ist es kühler und viele Ski-Gebiete Hokkaidos bleiben auch noch über den Monat März hinaus geöffnet.

Tipps

  • Auch wenn es insgesamt wärmer wird, können die Temperaturen kurzzeitig wieder stark sinken. Bringen Sie ein paar Extraschichten Kleidung mit, für den Fall, dass Ihnen kalt wird
  • Ende April beginnt Japans „Goldene Woche‟ mit einer Reihe von aufeinanderfolgenden Feiertagen, während derer der größte Teil des Landes in den Urlaub fährt. Vermeiden Sie bei der Planung Ihrer Reise eventuell die Hauptreisezeiten
  • Die blühenden Pflanzen sorgen für eine starke Pollenbelastung, die viele Arten von Heuschnupfen auslösen kann. Stellen Sie sich bei entsprechenden Allergien darauf ein

Skifahren in Hokkaido

Während es im größten Teil Japans zum Frühlingsanfang wärmer wird, bleibt es auf der nördlichsten Insel Hokkaido relativ kalt. Ski- und Snowboard-Fahrer auf der Suche nach frischen Pisten sollten sich in den Norden nach Niseko , Furano oder Rusutsu begeben.

In Niseko finden Sie die mit vier verbundenen Skigebieten beliebteste Skiregion Japans. Die leicht zu erreichenden Resorts sind eine zweistündige Fahrt vom Flughafen Neu-Chitose entfernt und damit perfekt für Kurztrips oder längere Aufenthalte geeignet.

Nur 30 Minuten von Niseko entfernt befindet sich das ausgedehnte Resort Rusutsu mit Skipisten, einem Freizeitpark und Onsen.

Weiter im Inland von Hokkaido liegen Furano und Rusutsu in einer Region, in der jedes Jahr rund neun Meter Schnee fallen. Hier können Sie nicht nur Ski fahren, sondern auch andere spannende Aktivitäten wie Snow-Rafting und Schneemobilfahrten ausprobieren.

Kirschblüte

Die Kirschblüte beginnt Ende März an der Südspitze Kyushus und erreicht im April schrittweise die nördlicheren Gebiete Honshu und Hokkaido. Dann sind Städte, Parks und Berge in ein Meer von Rosa und Weiß getaucht und laden zum Schwelgen und Spaß im Freien ein. Die Einheimischen treffen sich in Parks, um mit Bier und Essen gemeinsam zu feiern. Packen Sie eine Picknickdecke (oder wie in Japan üblich eine blaue Plane) ein und schließen Sie sich an.

Die Kirschblüte setzt zuerst in südlichen Städten wie Fukuoka ein. Wenn Sie die Region Ende März oder Anfang April bereisen, statten Sie dem Nishi-Park , dem Botanischen Garten Shiranoe oder dem Katsuyama-Park einen Besuch ab.

In der Region Kansai bieten Kyoto und Nara einige der eindrucksvollsten Orte zur Kirschblütenbetrachtung. Uralte Tempel auf den Hügeln bieten vor einer Kulisse aus weißen und rosafarbenen Kirschbäumen einen tollen Blick auf die Stadt.

In Tokyo lässt sich die Kirschblüte in Parks wie dem Nationalgarten Shinjuku Gyoen und dem Ueno-Park oder auch in städtischer Umgebung am Fluss Meguro in Nakameguro und in Chidorigafuchi in der Nähe des Kaiserlichen Palastes genießen.

Egal, wo Sie in Japan weilen: Die Kirschblütensaison bietet spektakuläre Ansichten voller natürlicher Schönheit.

Andere Blumen

Neben der Kirschblüte als Japans berühmtester Blüte bietet das Land dank einer jahrhundertelangen Botanik- und Blumenkunsttradition, z. B. Ikebana, eine große Blumenvielfalt. Eine sorgfältige Auswahl an Blumen und Pflanzen können Sie beim Besuch eines beliebigen japanischen Gartens oder einer Tempelanlage bestaunen.

Die jährliche Glyzinienblüte im Blumenpark von Ashikaga in Tochigi sowie im Blauregengarten Kawachi Fujien in Fukuoka zählt zu den schönsten botanischen Attraktionen im Frühling des Landes. Auch die Hainblumen in Ibaraki und die Azaleen in Nara gehören zu den besten Adressen des Landes zur Blütenbetrachtung.

Die Tateyama-Kurobe-Alpinroute

Auch wenn viele Reisende bei den besten Bergansichten an die Schweiz oder Italien denken, hat Japan doch seine eigenen Alpen. Im Zentrum der Insel Honshu finden Wanderer und Bergsteiger beeindruckende Aussichten, schneebedeckte Gipfel, reizende Dörfer und malerische Seen und Flüsse.

Einer der beliebtesten Trails ist die 90 Kilometer lange Tateyama-Kurobe-Alpinroute, die über die Berge Tateyama und Azakawadake in den Präfekturen Toyama und Nagano führt. Der Trail öffnet Mitte April.

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