Es war einmal in Edo, im Zentrum des Universums

260 Jahre lang war die Burg Edo der Sitz der mächtigen Tokugawa-Shogune, sodass sie im Mittelpunkt der japanischen Politik und auch so mancher Intrige stand. Heute befinden sich hier der Palast und die Residenz der kaiserlichen Familie sowie idyllische Gärten und zahlreiche Museen, die der Öffentlichkeit zugänglich sind.

Kurzinfo

Das Burggelände erstreckte sich einst bis zum Stadtviertel Marunouchi und dem heutigen Bahnhof Tokyo

Im Jahre 1590 nahm der Kriegsherr Tokugawa Ieyasu die Burg nach seinem Sieg in der Schlacht von Sekigahara in Besitz

Anfahrt

Der Zugang zu bestimmten Bereichen des Burggeländes ist eingeschränkt. Hierfür ist eine Reservierung erforderlich. Die für die Öffentlichkeit zugänglichen Bereiche können durch drei Haupteingangstore betreten werden.

Otemon-Tor: Dieses von den meisten Besuchern genutzte Eingangstor befindet sich nur 5 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Otemachi, 10 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Nijubashi-mae und 15 Minuten zu Fuß vom Nordausgang des Tokyoter Bahnhofs Marunouchi entfernt.

Hirakawamon-Tor: Dieses Tor, das sich im Norden des Geländes befindet, ist 5 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Takebashi entfernt.

Kita-Hanebashimon-Tor: Dieses Tor in unmittelbarer Nähe des Hirakawamon-Tors ist ebenfalls 5 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Takebashi entfernt.

Eine Stadt in der Stadt

Das Hauptgebäude der Burg Edo ist zwar im Jahr 1873 niedergebrannt, trotzdem wird Ihnen durch die Wassergräben, dicken Mauern, Brücken und Verteidigungsanlagen immer noch ein Gefühl der beträchtlichen Größe dieser Festung vermittelt. Eines der ältesten erhaltenen Gebäude ist der Wachturm Fujimi-Yagura, der 1659 zum Schutz der Südseite des Geländes erbaut worden war.

Und obwohl der Palastkomplex auch heute noch groß erscheint, war er doch einst noch erheblich größer. Früher waren sogar der Bahnhof Tokyo und das Stadtviertel Marunouchi Teil des Burggeländes.

Auf dem Höhepunkt der militärischen Macht des Tokugawa-Shogunats wies alleine der innere Bereich der Burganlagen einen Durchmesser von 8 Kilometern und der äußere Bereich sogar einen Durchmesser von 16 Kilometern auf. Sogar die künstlich angelegte Insel Odaiba , heutzutage ein beliebtes Einkaufsviertel, gehörte einst zum Verteidigungssystem der Burg.

Von einer militärischen Festung zu einem friedlichen Park

Der heutige Kaiserliche Palast wurde nicht an derselben Stelle wie der vorherige errichtet. Daher sind die Ruinen der einst größten Burg Japans immer noch zu sehen. Bei der Erkundung des Burggeländes kommen Sie an den beeindruckenden Mauern und Wassergräben der Burg Edo vorbei. Sie umgeben heute den Ostgarten , in welchem Sie auf die Fundamente des Turms der Burg Edo steigen können.

Der Kitanomaru-Park mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten

Neben eleganten Gärten im japanischen Stil befinden sich das Nippon Budokan , das Wissenschaftsmuseum von Tokyo, das Nationalmuseum für moderne Kunst und die Kunsthandwerkgalerie MOMAT im Kitanomaru-Park , der früher zum alten Burggelände gehörte. Spazieren Sie nach Möglichkeit auch über die Wege im Chidorigafuchi-Park.

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