Interview03 Mike Basich

PROFIL

MIKE BASICH

Beruf: Pro-Snowboarder, Apparel Executive, Filmemacher, Abenteurer, Lifestyle-Begründer
Errungenschaften: Ehemaliger Snowboarder im American Snowboarding Team (Freestyle)

Mike Basich ist ein Pionier im Bereich des Freestyle-Snowboardings. Er begann seine Karriere in den 1980er Jahren und machte sich in den 1990er Jahren einen Namen durch seine Leistungen beim Weltcup und bei den X-Games. Neben Wettbewerben fällt er auch regelmäßig durch waghalsige Stunts wie einen 36-Meter-Sprung aus einem Helikopter zu Beginn einer Abfahrt auf, die das Wort „Freestyle“ neu definieren. Er beschränkt sich nicht aufs Snowboarding, sondern führt auch ein Bekleidungsunternehmen und ist in der DIY-Community aktiv.

Ort: Hakuba Village, Nagano, Japan
[Interview] The North Face “GRAVITY” Hakuba
[Foto im Schnee] Hakuba Goryu Ski Area Iimori Slope

Wie war die Anreise?

Die war ein Klacks! Japan ist ein fantastischer Ort. In Kalifornien oder an jedem anderen Ort in den USA kannst du um 10 Uhr in ein Flugzeug steigen und hier gegen 15 oder 16 Uhr ankommen. Und dann hast du den Rest des Tages, um einen Zug zu nehmen oder in deinem Hotel einzuchecken. Es ist wirklich einfach.
Und es ist enorm gastfreundlich, alle Menschen sind sehr herzlich. Es gibt jede Menge Geschichte ... Das ist der Eindruck, den man bei der Ankunft hier bekommt. Mein Abendessen war sehr traditionell, etwas, das man nirgendwo sonst erleben kann. Es ist wirklich toll, gleich nach der Landung schon die ersten Eindrücke von der Kultur zu bekommen. Was Geld angeht, kann man viel häufiger mit Kreditkarte zahlen als in anderen Ländern. Es ist also leicht, einfach anzukommen und mit Karte zu bezahlen, was natürlich sehr hilfreich ist.

Was gefällt Ihnen an Hakuba?

Das Reisen. Ich bin seit 30 Jahren überall auf der Welt unterwegs, auf der Suche nach Schnee. Was an Japan so einzigartig ist, sind die ganz unterschiedlichen Erlebnisse in den einzelnen Skigebieten. Hier in Hakuba ist man relativ schnell. Es gibt heiße Quellen, die einen faszinierenden Einblick in die Kultur bieten, und Ausländer kommen hier sehr gut zurecht, weil viele Menschen Englisch sprechen.
Ich denke, die Menschen kommen nach Hakuba, weil die Möglichkeiten so vielfältig sind.
Die Berge sind einfach fantastisch, und es gibt viele Gelegenheiten, gleich von den Liften aus eine Entdeckungsreise in den Tiefschnee zu machen. Die heißen Quellen, um noch mal darauf zurückzukommen, gehören auch zu den Highlights einer Japanreise.

Wie sieht Ihre ideale Reise nach Japan aus?

Es wäre eine Kombination: Zuerst würde es mich in die Berge ziehen. Hier in Hakuba kann man die Japanischen Alpen von ihrer besten Seite kennenlernen, es ist ein wirklich alpines Erlebnis. Wenn Sie noch nie in den Bergen waren, würde ich mir dafür einen ortskundigen Führer suchen. Dann würde ich vielleicht nach Tokyo gehen, um in die Modekultur Japans einzutauchen. Die Mode hier ist wirklich einzigartig, und die Trends ändern sich schnell. Ich würde sowohl das teuerste Restaurantessen als auch günstiges Streetfood probieren. Das Essen hier wird allgemein sehr aufwändig zubereitet und ist wirklich einzigartig.

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