Fünf einzigartige Japanerlebnisse

Diese Erlebnisse gibt es nur in Japan

 

Japan zählt für viele Touristen zu der exotischsten Destination der Welt. Das Land der aufgehenden Sonne bietet zahlreiche Orte und Erlebnisse, die außergewöhnlich und einzigartig sind. Zum einen besitzt das Land eine reichhaltige Natur und Landschaft mit ungewöhnlicher Flora und Fauna, zum anderen kleine Dörfer sowie Millionen-Metropolen, eine florierende Wirtschaft und eine vielfältige Kultur. Zu dieser Kultur gehören beispielsweise beeindruckende Tempelanlagen, typisch japanische Gärten und die Tee-Zeremonie. Dass Japan aber auch etwas verrückt und skurril ist, zeigt sich unter anderem bei einmaligen Erlebnissen wie einem Besuch im Robot Restaurant, während einer Übernachtung in einem alten Kloster und beim Genuss der Amezaiku, künstlerisch gestalteter Süßigkeiten.

 

Fünf einzigartige Erlebnisse, die es nur in Japan gibt

 

1. Die japanische Kultur bei einer Tee-Zeremonie erleben

Die Tee-Zeremonie in Japan blickt auf eine lange Geschichte zurück und ist etwas sehr Traditionelles. Dabei lernt man eine ganz besondere Kultur der Japaner kennen. Das Ritual der Zubereitung wird in Japan als Chado oder Sado bezeichnet, was wörtlich Weg des Tees bedeutet. Eine solche Zeremonie unterliegt in ihrem Ablauf bestimmten Regeln und wirkt sehr formell. Von buddhistischen Mönchen aus China nach Japan gebracht, wurde Tee anfangs als Heilpflanze genutzt. Die traditionelle Tee-Zeremonie entwickelte sich erst im Laufe der Jahrhunderte. Urbegründer des modernen Rituals ist Sen no Rikyu, der die Abläufe der Zeremonie in ihrer klassischen Form im 16. Jahrhundert festhielt. Heutzutage gibt es vielfältige Arten der Tee-Zeremonie welche den verschiedenen Schulen zugrunde liegen.

Eine besondere Tee-Zeremonie außerhalb von Tokyo und Kyoto wird beispielsweise an der Nordwestseite des Biwa-Sees gefeiert. In ihrer zugrunde liegenden Philosophie ist die Tee-Zeremonie dem Zen sehr nahe, daher ist eine ruhige Atmosphäre elementar. Die charmante Tee-Zeremonie-Meisterin Frau Sato bietet für alle Interessierten eine traditionelle Tee-Zeremonie in ihrem eigenen Wohnhaus. Das ist speziell, denn eigentlich wird das Ritual in einem Teehaus im Garten abgehalten. Entsprechend einer authentischen Zeremonie reicht die Meisterin den Gästen Tee und leichte Speisen. So kann beispielsweise Matcha-Grüntee im japanischen Stil erlebt und dabei die Essenz der Tee-Zeremonie kennen gelernt werden. Denn durch eine Tee-Zeremonie werden Gäste nicht nur willkommen geheißen, sondern können auch die spirituellen Elemente und besondere Ästhetik erleben, die mit diesem Ritual verbunden sind.

 

 

2. Übernachten in einem Koyasan Tempel

In einem Koyasan Tempel kann man Spiritualität in einem 1200 Jahre alten klösterlichen Zentrum erleben. Koyasan ist eines der größten und beeindruckendsten buddhistischen Zentren in Japan und gehört zu den Heiligen Stätten und Pilgerrouten der UNESCO, gelegen in der Kii-Bergkette. Für Pilger und Wanderer bietet die Tempelanlage aktuell 52 Shukubo-Unterkünfte. Die Übernachtung in einem solchen Koyasan-Shukubo ist eine einmalige Erfahrung, die das Klosterleben zusammen mit der Teilnahme an bestimmten buddhistischen Praktiken und Aktivitäten erlebbar macht. So können Gäste beispielsweise an einer Unterweisung in Ajikan, eine Kunst der visualisierten Mediation aus dem Shingon-Buddhismus, teilnehmen, durch Gehmeditation in säuberlich gepflegten Hallen und Gärten die innere Balance wiedergewinnen oder sich in der therapeutischen Kalligrafie „Shakyo“ ausprobieren, bei der uralte buddhistische Sutren durch Überschreiben schwach gedruckter chinesischer Schriftzeichen kopiert werden. Ein weiteres besonderes Erlebnis ist zudem die Otsutome-Andacht um 6.00 Uhr morgens, bei der die Mönche heilige Texte in hypnotischen Gesängen durch Schwaden aus Weihrauch intonieren. Einzigartig ist im Koyasan auch die vegetarische buddhistische Küche. In der sogenannten „Shojin ryori“ wird jede Mahlzeit nach dem „Prinzip der Fünf“ mit fünf unterschiedlichen Farben und Geschmacksrichtungen zubereitet. Die daraus entstehenden Gerichte sind zumeist ohne Fleisch, Fisch oder kräftige Aromen und wechseln je nach Jahreszeit, um Körper und Seele zu nähren.

 

 

3. Spezielle Figuren aus Süßigkeiten

In Japan kann man sich ohne Probleme den ganzen Tag von Süßigkeiten und leckeren Snacks ernähren. Besonders einzigartig sind zuckersüße und kunstvoll gestaltete Bonbons, sogenannten Amezaiku. Diese spezielle Süßigkeit sieht aus wie feine, aus Glas geblasene Figuren. Es handelt sich dabei jedoch nicht um eine hübsche Glasdekoration, sondern um ein aus Zuckersirup hergestelltes und künstlerisch modelliertes Bonbon. Die Amezaiku schmecken nicht nur besonders gut, bei der Herstellung zuzusehen ist fast schon eine Unterhaltungsform. Denn dabei sind Geschick und flinke Hände erforderlich.

Diese Art der ästhetischen Süßigkeit war besonders in der Edo-Zeit beliebt, damals wurden die verzierten Bonbons als Opfergabe in die Tempel gebracht. Die Kunstwerke gewannen immer mehr an Beliebtheit, viele Straßenkünstler widmeten sich der Gestaltung der Zuckerfiguren und präsentierten diese an Straßenständen vor staunendem Publikum. Heutzutage wird das Handwerk kaum mehr professionell ausgeführt. Eine Handvoll Meister begeistern ihre Kunden aber immer noch mit der süßen Verführung, beispielsweise das traditionelle japanische Süßwarengeschäft und Atelier Ame-zaiku Yoshihara in Tokyo.

 

4. Themen Cafés und Roboter Restaurants

Kulinarisch gesehen sind die Japaner auf jeden Fall experimentierfreudiger und etwas kurioser als wir Deutschen. Deutlich wird dies vor allem an den vielen außergewöhnlichen Themen-Restaurants, die beispielsweise in Tokyo in der ganzen Stadt verteilt sind. Was für uns in Europa absurd und skurril klingt, ist in Japan ein großer Trend. Zu diesem zählen auch die beliebten Roboter Restaurants, das bekannteste davon ist das Robot Restaurant in Tokyo.

Das Robot Restaurant im Herzen des Rotlichtviertels Kabukicho in Shinjuku ist kein normales Restaurant in dem man japanische Spezialitäten verkosten kann, sondern eine bunte Welt, deren futuristische Gestalten und neonfarbene Lichter Gäste in ein aufregendes Spektakel entführen. Showeinlagen mit Neon-Lichtern, Samurais, Ninjas, Robotern und Tänzern bieten eine unvergessliche Darbietung, sodass neben den spektakulären Lichtershows, riesigen Roboter-Kreaturen und skurrilen Song- und Tanzeinlagen das Essen nur eine Nebenrolle spielt.

 

 

5. Den Geburtsort der Ninjas erkunden

Rauschende Sturzbäche, reißende Stromschnellen und lange Wasserfälle sind die Heimat einer magischen Legende – der Ninjas.

Die Wasserfälle von Akame sind eine Reihe von Wasserfällen, die durch Akame-cho, Nabari, Mie fließen. Akame bedeutet übersetzt „rote Augen“ und leitet sich von einer mythischen Begegnung an den Wasserfällen ab. Einer Legende nach traf vor mehr als 1300 Jahren ein Mann namens En no Gyoja an den Akame Wasserfällen auf Fudo-myoo, eine esoterische Gottheit des Buddhismus, auch als Gott des Feuers bezeichnet, welcher auf einem rotäugigen Ochsen daherkam. En no Gyoja gilt als Begründer der japanischen Bergaskese und Helden wie er sind heute als Ninjas bekannt, ein besonders ausgebildete Kämpfer aus dem früheren Japan. 

Zwischen dem 15. und dem 18. Jahrhundert wurde dieser Ort als Übungsgelände der Iga-ryu-Ninja genutzt. Heute können Abenteuerlustige den Geburtsort der Ninjas bei einem 90-minütigen Kurs erkunden und dabei im Ninja-Anzug lernen, wie man als Ninja Steine wirft, Wände erklimmt und eine Seilquerung bewältigt. Auch die 48 Wasserfälle können im Ninja Kostüm entdeckt werden. Ein ca. vier Kilometer langer Erholungspfad entlang der Wasserfälle wird als Wanderweg genutzt, auf dem man das Wandern genießen kann, während man dem Rauschen der Wasserfälle lauscht.


 

Weitere Informationen zu Japan finden Sie auf der Website der Japanischen Fremdenverkehrszentrale.

Weiteres Bildmaterial finden Sie nach einer kostenfreien Registrierung in der Bilddatenbank der Japanischen Fremdenverkehrszentrale.

 

Über JNTO:

Die Japan National Tourism Organization (JNTO) wurde 1964 gegründet, um die Entwicklung des japanischen Tourismus zu fördern. Mit Hauptsitz in Yotsuya, Shinjuku-ku, Tokyo, ist JNTO im In- und Ausland tätig. Das Ziel ist, internationale Touristen aus der ganzen Welt zu einer Japanreise zu inspirieren. JNTO betreibt weltweit 22 Überseebüros, darunter die Japanische Fremdenverkehrszentrale in Frankfurt am Main.

Weitere Informationen finden Sie unter:
Website: https://www.japan.travel/de/de/
Facebook: @japantourismus
Instagram: @japantourismus

 

Pressekontakt:

Japanische Fremdenverkehrszentrale
Bettina Krämer
Kaiserstraße 11
60311 Frankfurt am Main
Tel. +49 (0)69 – 203 54
bettina_kraemer@jnto.go.jp

KPRN network GmbH
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