Japanische Kunst in Deutschland – Ausstellung „Yayoi Kusama: Eine Retrospektive“ in Berlin eröffnet

Wer sich für zeitgenössische japanische Kunst interessiert oder auf der Japan Reise schon auf der japanischen Insel Naoshima war, dem ist der Name Yayoi Kusama sicher schon geläufig. Zu den Highlights des Kunsterlebens auf Naoshima gehören nämlich nicht zuletzt ihre gepunkteten Kürbisse, die dort im freien vor wunderbarer Naturkulisse ausgestellt sind.

Die japanische Künstlerin Yayoi Kusama zählt zu den bedeutendsten der Gegenwart.

Vom 23. April bis 15. August 2021 widmet der Gropius Bau in Berlin Kusama nun die erste umfassende Retrospektive in Deutschland.

Japan Kunst – Ausstellung „Yayoi Kusama: Eine Retrospektive“ vom 23. April bis 15. August 2021 im Gropius Bau in Berlin

„Yayoi Kusama: Eine Retrospektive“ wird von Stephanie Rosenthal, Direktorin des Gropius Bau, in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin und ihrem Studio in Tokyo kuratiert. Die Ausstellung schöpft aus Yayoi Kusamas persönlichem Archiv, das Stephanie Rosenthal und ihr Ausstellungsteam persönlich besucht haben.

Yayoi Kusama, Infinity Mirror Room – Phalli’s Field, 1965 / Bild: YAYOI KUSAMA, Courtesy: Ota Fine Arts, Victoria Miro

Auf knapp 3000 m² zeichnet die Ausstellung „Yayoi Kusama: Eine Retrospektive“ zentrale Schaffensperioden aus über 70 Jahren nach und umfasst eine Reihe aktueller Arbeiten, darunter auch einen neuen Infinity Mirror Room. Ein wesentliches Anliegen der Retrospektive ist es, die Entwicklung von Kusamas Schaffen von frühen Gemälden und akkumulativen Skulpturen hin zu immersiven Erlebnisräumen nachzuzeichnen und insbesondere ihre bislang wenig beachtete künstlerische Aktivität in Deutschland und Europa aufzuarbeiten. Dabei rückt auch die Rolle Kusamas als Pionierin des Personal Branding ins Blickfeld, die ihre künstlerische Persona und ihr multidisziplinäres Schaffen schon früh bewusst inszenierte und vermarktete.

Yayoi Kusama: Eine Retrospektive, Installationsansicht, 2021, Gropius Bau / Foto: Luca Girardini

Der wegweisende Charakter ihrer Präsentationsformen und künstlerischen Sujets wird im Rahmen der Retrospektive durch Rekonstruktionen erlebbar. Diese eröffnen einen Zugang zu Kusamas frühen Ausstellungsprojekten in Deutschland und Europa in den 1960er Jahren, sowie zu zentralen Einzelausstellungen in den USA und Asien aus den 1950er bis 1980er Jahren.

Alle Informationen zur Ausstellung finden Sie auf der Seite der Berliner Festspiele

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