Yakitori: Grillparty mit japanischem Twist

Traditionelles japanisches Barbecue

Es muss nicht immer Ketchup, Knoblauch- und Cocktailsoße sein

Yakitori (焼き鳥) bedeutet übersetzt so viel wie „gegrillter Vogel“. Hierzulande als würzig-süß glasierte Hähnchenspeise vom Lieblingsasiaten bekannt, bezeichnet Yakitori in seiner kulinarischen Heimat inzwischen eine Vielzahl von selbst vegetarischem Grillgut, das üblicherweise nach dem Garvorgang mit einer dicken Soße auf Sojasoßenbasis beträufelt wird. Doch die klassischste Art des Yakitori, sind immer noch die auf Bambusstäbe gezogenen Hähnchenstücke, die auf einem Holzkohlegrill bei möglichst hoher Temperatur zubereitet werden. Wer diese heißen Temperaturen bis zu 1000 °C erreichen will, der grillt die Spieße unter regelmäßigem Drehen über Binchōzumi (備長炭) – sogenannter „weißer Grillkohle“.

Das Schöne an Yakitori-Spießen ist, dass sie sich kinderleicht zuhause zubereiten lassen, damit die fernöstlichen Aromen Abwechslung in die heimische Küche bringen. Die Soße kann man anschließend auch als Dip servieren.

Wer den beliebtesten aller japanischen Snacks jedoch lieber im Original kosten will, für den lohnt eine kulinarische Reise nach Fukuoka (福岡市), dem japanischen Street-Food-Mekka. Als Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur (福岡県) auf Kyūshū (九州), Japans südlichster Hauptinsel, zieht die Küstenmetropole mit ihrer erschwinglichen Straßenküche Foodies jeden Alters magisch in ihren Bann. Hier finden sich überall Yatai (屋台). Diese quirlig bunten mobilen Imbissstände bieten Platz für bis zu acht Personen und somit auch Gelegenheit, mit Einheimischen bei einer Runde Yakitori und Sake in Kontakt zu treten. Ein besonderes Erlebnis verspricht dabei ein Besuch auf der Unterhaltungsmeile Nakasu Island, einer Sandbank zwischen zwei Flüssen mitten in der Stadt, wo sich knapp 20 Yatai romantisch am Wasser aneinanderreihen.

Oder besuchen Sie auf der Japanreise ein Izakaya. Auch dort werden Yakitori gereicht. Mehr Informationen über die Küche Japans gibt es hier.

 

 

Traditionelles Yakitori-Rezept für die Zubereitung in der Pfanne:

Zutaten:

2 Hähnchenkeulen

2 EL Zucker

1 Stange Porree / Lauch

2 EL Mirin

3 EL Sojasoße

2 EL Sake

6 Holzspieße zum Grillen (15 cm lang)

Zubereitung:

  1. Schneiden Sie den Porree in 3 cm lange Stücke. Sollte er schmal sein, können Sie die Stücke so verwenden, doch sollte er dicker sein, schneiden Sie ihn längs durch und rollen sie die Hälften wieder zusammen. Wenn Sie keinen Lauch mögen, lassen sich alternativ auch grüne Paprika oder grüner Spargel verwenden!
  2. Entbeinen Sie die gewaschene Hähnchenkeule und schneiden Sie sie dann in kleine Stücke, in etwa so groß wie die Porree-Röllchen.
  3. Stechen Sie das Fleisch abwechselnd mit den Porree-Röllchen auf die Spieße.
  4. Mischen Sie die verbleibenden Zutaten in einer kleinen Schale zu einer Sauce zusammen.
  5. Braten Sie die Spieße bei mittlerer Hitze in einer Pfanne für 3 Minuten auf jeder Seite.
  6. Setzen Sie den Deckel auf die Pfanne und lassen Sie die Spieße für 5 Minuten bei schwacher Hitze weiterbraten.
  7. Wenn das Fleisch gut durchgegart ist, legen Sie die Spieße auf einen Teller.
  8. Geben Sie die Soße in die Pfanne und lassen Sie sie bei mittlerer Hitze karamellisieren. Träufeln Sie diese anschließend über die Yakitori-Spieße.

 

Mit freundlicher Genehmigung von JAPANDIGEST


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