Olympische Dimensionen – Stories entlang des Fackellaufs durch Nippon

Tokyo 2020 – Geschichten um den Fackellauf der Olympischen und Paralympischen Spiele in Japan

Am 25. März 2021 startete die olympische Fackel ihre 121-tägige Reise durch alle 47 Präfekturen Japans, bevor sie anlässlich der Eröffnung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 in Tokio das magische Feuer entzünden wird. Leider bleiben die Gäste aus Übersee fern. Um die Distanz ein wenig zu überwinden, untermalt das Japan Online Media Center (JOMC) die Reise der Fackel für Medienschaffende, die hinter die Kulissen dieses faszinierenden Landes leuchten wollen, zeitgleich mit Newslettern zu den jeweiligen Regionen. Atemberaubende Geschichten für Medienschaffende jenseits von Olympia gehen hier Hand in Hand.

Obwohl die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokyo ohne ausländische Zuschauer stattfinden werden, ist das Interesse am Land der aufgehenden Sonne grösser denn je. Weil Japan mehr als Kirschblüte und Kimono ist, setzt die Japanische Fremdenverkehrszentrale (JNTO) auf eine Serie von Newslettern und Stories für Medienschaffende, die Blicke hinter die Kulissen des gängigen Japans werfen wollen. Damit soll der internationale Wissenshunger über bisher wenig bekannte Orte abseits der bekannten Touristenrouten gestillt werden. Zugleich liefern die Spiele die perfekte Bühne, um Seitenblicke und Schlaglichter für das Publikum zu schaffen. Denn auch die Touristiker haben sich sportliche Ziele für die Zeit nach der Pandemie gesetzt: Die japanische Regierung will bis 2030 60 Millionen Gäste ins Land bringen. 2019 waren es auch 54'000 Schweizerinnen und Schweizer – eine Zunahme von + 3.5 % im Vergleich zum Vorjahr.

«Hope lights the way»: Fackel aus rezykliertem Aluminium aus Fukushima

Das Motto des Olympischen Fackellaufs Tokio 2020 soll die Erholung der vom Erdbeben in Ostjapan 2011 betroffenen Regionen demonstrieren. Fukushima war eines der am stärksten von der Naturkatastrophe betroffenen Gebiete und bildet den Startpunkt. Die Fackel ist teilweise aus rezykliertem Aluminium der provisorischen Häuser von Opfern gegossen. Sie wird von rund 10’000 Fackelträgern, darunter auch vom 118-jährigen Kane Tanaka, durch Nippon getragen. Angesichts der globalen Pandemie hat das Motto «Hope lights the way» eine ganz neue Dimension gewonnen: Die Kraft des Feuers soll nicht nur Japanerinnen und Japaner vereinen, sondern weltweit Hoffnung ausstrahlen.

Fast wie in der Schweiz: Wandern auf dem Nakasendo Trail durch die «Poststädte» des Kiso-Tals in den japanischen Alpen. (Foto: Kiso Ontake Tourism Office)

 

Olympische Disziplin: Gehen über alle Berge

Herr und Frau Schweizer lieben das Gehen, nicht als olympische Disziplin zwar, aber in übertragenem Sinne: Wandern ist Trumpf, auch in Japan. Einer der ersten JOMC-Newsletter widmet sich denn auch diesem Trend-Thema: Mit dem an der nördlichsten Spitze von Honshu gelegenen Michinoku Coastal Trail lockt ein 1'000 Kilometer langer Weitwanderweg. 28 Abschnitte frischer Luft, atemberaubende Aufstiege und Talwanderungen entlang der Küste und Bergrücken bürgen für Abenteuer non-stop. Wer hingegen eine Reise durch die japanische Geschichte der Edo-Zeit unternehmen will, dem sei der Nakasendo und Kisoji Trail in der Präfektur Nagano ans Herz gelegt. Die ursprünglich zwischen Kyoto und Tokio gebauten Hauptstrassen vermitteln mit ihren «Poststädten», die ihr traditionelles Aussehen bis dato bewahrten, Einblicke in die Vergangenheit – Postkarten-Ansichten der japanischen Alpen und des Kiso-Tals also.

Die Ruhe selbst: In diversen Zen-Tempeln erlangen Touristen dank Zazen-Meditation mehr Konzentration und Achtsamkeit.

 

Für ungebrochenen Siegeswillen: Zazen-Meditation

Die mentale Einstellung und Konzentration spielen während des Wettkampfes eine matchentscheidende Rolle. Nicht zufällig schwören Olympioniken wie Lebron James oder Novak Djokovic auch auf Meditation und Achtsamkeitsübungen aus Japan. Zazen – was übersetzt «sitzende Meditation» bedeutet – ist eine Disziplin des Zen-Buddhismus und umfasst drei Stufen. Der Weg zu besserer Konzentration und Achtsamkeit kann unter anderem in dem im Jahr 1253 erbauten Kenchoji Tempel, Kamakura, erlernt werden. Diese und ähnliche Stories und Hinweise auf Akteure liefern die JMOC-Newsletter – ein unendlicher Geschichten-Fundus für Medienschaffende.

Die Newsletter sind momentan auf Englisch, Französisch und Chinesisch verfügbar. Das Pressebüro der Japanischen Fremdenverkehrszentrale (JNTO) hilft bei Interviewanfragen vor und während der Spiele (E-Mail Adresse: PR2020@jnto.go.jp).

Mehr Links:

- Neuigkeiten und Newsletter des Japan Online Media Center stehen hier zur Verfügung: https://business.jnto.go.jp/news/?category=jomc_newsletter&year=all
- Informationen zu touristischen Themen: https://business.jnto.go.jp/
- Allgemeine Informationen zu Japan: https://www.japan.travel/de/de/
- Media Kit Tokyo and Beyond: 2020: https://business.jnto.go.jp/event/tokyoandbeyond2020_mediakit/en1.pdf
- JOMC Newsletter mit Wanderrouten: https://business.jnto.go.jp/news/pdf/walking_routes_in_japan_with_a_sense_of_history_and_nature.pdf
- JOMC Newsletter mit Informationen zur Zazen-Meditation: https://business.jnto.go.jp/news/pdf/the_appeal_of_zazen_to_athletes.pdf

Über JNTO

Die Japan National Tourism Organization (JNTO) wurde 1964 gegründet, um die Entwicklung des japanischen Tourismus zu fördern. Mit Hauptsitz in Yotsuya, Shinjuku-ku, Tokyo ist die JNTO im In- und Ausland an einer Vielzahl von Aktivitäten beteiligt. Das Ziel ist, internationale Touristen aus der ganzen Welt zu einer Japanreise zu inspirieren. Weltweit betreibt JNTO 22 Überseebüros.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Website: www.japan.travel/de

Facebook: @japantourismus

Instagram: @japantourismus

 
Medienkontakt:

Japanische Fremdenverkehrszentrale
Bettina Kraemer
Kaiserstraße 11
60311 Frankfurt am Main
Tel. +49 (0)69 – 203 54
bettina_kraemer@jnto.go.jp


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