Weihnachten in Japan – Das Fest der Liebe zwischen KFC und Erdbeerkuchen

Während hierzulande langsam Weihnachtsstimmung und Vorfreude auf den Heiligen Abend im Kreis der Familie einkehren, wird in Japan ganz anders Weihnachten gefeiert. Das ‚Fest der Liebe‘ wird im Land der aufgehenden Sonne eher wörtlich genommen und als eine Art zweiter Valentinstag interpretiert. In Japan gehört lediglich ein Prozent der Bevölkerung dem christlichen Glauben an. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Weihnachten als westlicher Trend einen anderen Charakter hat. Schulen, Universitäten und Geschäfte haben geöffnet und die Bevölkerung geht ihrem Alltag nach - alles mit dem kleinen Unterschied, dass ein buntes Funkeln von Millionen Lichtern die Innenstädte ziert und in dieser Zeit besonders der Umsatz im Einzelhandel angekurbelt wird.

 

Der Odaiba Memorial Tree in Tokyo vor der Rainbow Bridge (Teil der Winter Illumination des Decks Tokyo Beach)

 

Das Fest der Liebe(nden)

Der Weihnachtsabend in Japan dreht sich ganz um Pärchen und Verliebte, sodass ein Date gerade an diesem besonderen Abend auf ernste Absichten schließen lässt. Ein romantischer Spaziergang durch die erleuchtete Stadt oder einen Park mit zahlreichen Lichtinstallationen, gehört ebenso zum Weihnachtsabend wie der Besuch eines schicken Restaurants. Dabei gilt: umso hochpreisiger, desto besser und gelungener der Abend. Bei festen, langjährigen Paaren ist eine kleine Bescherung durchaus üblich - darüber hinaus werden jedoch eher selten Weihnachtsgeschenke ausgetauscht.

 

Das Kentucky Fried Chciken Menu für 2019

 

Der Weihnachtsbraten á la Japan

Wer den Weihnachtsabend nicht mit dem Partner in einem Restaurant verbringt, der geht einer anderen japanischen Tradition nach: Hühnchen-Schmaus bei Kentucky Fried Chicken (KFC). Seit einer gelungenen Marketing-Kampagne im Jahr 1974 gehört der Gang zu einer der unzähligen Fastfood-Filialen in Japan einfach zum Fest dazu.

Aufgrund der großen Anfrage können sogar spezielle „Christmas-Packages“ vorbestellt werden. Sie enthalten eine große Portion Fried Chicken, Salat, sowie Schokotorte. Versehen mit vielen kleinen, weihnachtlichen Motiven unterstreichen die Bundles den „Christmas-Spirit“ und sorgen auch optisch für Weihnachtstimmung.

 

In der Weihnachtsbäckerei

Das weihnachtliche Backen erfreut sich auch in Japan großer Beliebtheit. Zuckersüße Kreationen werden überall in einem Ausmaß erschaffen, dass sogar in einigen Geschäften Tokyos die Buttermenge pro Kopf rationiert werden muss. Der „Christmaskaki“ ist dabei der populärste Kuchen: luftiger Biskuit-Teig wird hier traditionell mit weißer Schokolade, Sahne und Erdbeeren verziert. Die Farben orientieren sich am Coca-Cola Weihnachtsmann und werden somit als besonders festlich empfunden.

 

Drei Tipps, um das weihnachtliche Japan zu erleben

Der Deutsch-japanische Weihnachtsmarkt in Osaka gilt unter den Expats als wirksames Mittel gegen aufkommendes Heimweh: Ob Glühwein, Bratwurst oder traditioneller Riesen-Tannenbaum – hier kann man mitten in Japan die vertraute Weihnachtsmarkt-Atmosphäre genießen.

Der „Tokyo Christmas Market“ ist einer von insgesamt fünf Weihnachtsmärkten in Tokyo, der durch die Unterstützung der German Tourism Organization eine besonders authentisch deutsche Note hat. Farbenprächtige Weihnachtsbeleuchtung und traditionelle Heißgetränke dürfen natürlich nicht fehlen.

Besonders hübsch anzusehen sind auch die „Nabana no Sato Winter Illuminations“. Über die ganze Wintersaison wird der Flower Park „Nabana no Sato“ in Nagoya von Millionen kleiner LED Lichter in Szene gesetzt.

Ganz anders als hierzulande, ist es mit dem weihnachtlichen Treiben bereits am 25. Dezember wieder vorbei. Die Weihnachtsdeko verschwindet aus Geschäften und Shopping-Malls, während die Städte sich auf das nächste Fest vorbereiten: Neujahr. Dieses ist in Japan ein traditionelles Familienfest, das ebenfalls mit spannenden Bräuchen aufwartet.

Mehr zu Silvester und Neujahr finden Sie hier.

 

 

Über JNTO:

Die Japan National Tourism Organization (JNTO) wurde 1964 gegründet, um die Entwicklung des japanischen Tourismus zu fördern. Mit Hauptsitz in Yotsuya, Shinjuku-ku, Tokio ist die JNTO im In- und Ausland an einer Vielzahl von Aktivitäten beteiligt. Das Ziel ist, internationale Touristen aus der ganzen Welt zu einer Japanreise zu inspirieren. Mit der diesjährigen Eröffnung der Außenstelle auf den Philippinen, betreibt die JNTO weltweit 21 Überseebüros, darunter die japanische Fremdenverkehrszentrale in Frankfurt am Main. 

Weitere Informationen finden Sie unter:
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Pressekontakt:
Japanische Fremdenverkehrszentrale
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bettina_kraemer@jnto.go.jp

 

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