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Winterzauber in Japan

Trouvaillen für Schneehasen – Winterzauber in Japan

Wie im Film: das beschauliche Shima Onsen. © Visit Gunma

 

Während Schneesportler:innen in der Schweiz über die Pisten flitzen, präsentiert sich das schneereiche Japan von einer anderen Seite: Hier zählt nicht Geschwindigkeit, sondern Ruhe. Schneelandschaften, dampfende Onsen und abgelegene Bergpfade schaffen Räume für «Quality Time». Abseits der klassischen Routen offenbaren sich atypische Wintererlebnisse. Vier handverlesene Orte führen tief in Japans Berge und zeigen den Winter von seiner sanften Seite.

Iya, Präfektur Tokushima: auf luftigen Abwegen, im besten Sinn Es ist eine kleine Weltreise, aber eine, die sich lohnt: Tief in den Bergen der Präfektur Tokushima auf Shikoku liegt das Iya-Tal, eine der abgelegensten Regionen Japans. Von Osaka erreicht man das Tal in rund vier Stunden per Bus, von Takamatsu Station in knapp 3 Stunden mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Schnee liegt über den steilen Schluchten, moosbedeckten Hängen und den legendären Kazura-bashi-Brücken, die hoch über dem Yoshino-Fluss schwanken. Wer Höhenangst hat, überquert den Fluss lieber in Begleitung: Augen zu und durch. Geführte Winterwanderungen führen über schmale Pfade durch Berglandschaften, vorbei an jahrhundertealten strohgedeckten Bauernhäusern und fotogenen Aussichtspunkten. Nach der Bewegung folgt das Innehalten: In den abgelegenen Onsen – etwa im Hotel Iya Onsen, wo das hoteleigene Onsen per Seilbahn erreichbar ist – dampft das mineralreiche Wasser in der kalten Luft.

 

Shima Onsen, Präfektur Gunma: Onsen-Hopping in verschneiter Idylle

Shima Onsen liegt in einem engen Tal in Gunma, etwa zwei Stunden nordwestlich von Tokyo entfernt (Schnellzug bis Nakanojo, dann Bus). Der Name «Shima» bedeutet «40'000» – so viele Leiden soll das weiche, leicht mineralische Wasser lindern. Seit 989 werden die Quellen genutzt, traditionell bei Verdauungsbeschwerden, Nervenleiden und Hautproblemen. Statt eines grossen Badezentrums finden Besucher:innen beschauliche Quellen, Fussbäder und historische Ryokan entlang des Flusses.

Ein besonderes Highlight ist das Sekizenkan Ryokan, das älteste Hotel Japans mit heisser Quelle und Inspiration für den sehenswerten Animationsfilm «Chihiros Reise ins Zauberland». Über Brücken, kurze Waldpfade und Trinkquellen lässt sich das Tal zu Fuss erkunden. Shima ist ein wahrer Naturspielplatz: Von hier aus lassen sich Wintersport in den Bergen von Minakami oder ausgedehnte Schneeschuhwanderungen unternehmen.

 

Biei, Präfektur Hokkaido: auf Schneeschuhen durch Hokkaidos endlose Weiten

Apropos Schneeschuhwandern: Der heisse Tipp dafür in Japan heisst Biei, etwa zwei Stunden von Sapporo entfernt (JR Hakodate Line nach Asahikawa, dann JR Furano Line), das sich im Winter in eine unwirkliche Schneelandschaft verwandelt. Sanfte Hügel, weisse Felder und einzelne, markante Bäume wirken wie gemalt – die «Patchwork»- und «Panorama»-Roads laden zu Spaziergängen oder Schneeschuhwanderungen ein. Highlights sind der Blaue Teich von Shirogane, dessen milchig-blaues Wasser von Eis und Schnee eingerahmt wird, und die Shirahige-Fälle, die in den glitzernden Biei-Fluss stürzen. Kleine Lodges und Cafés am Rande der verschneiten Matten garantieren wärmende Pausen mit regionalen Spezialitäten wie cremige Mais- oder Milchsuppe, während die klare Hokkaido-Luft Körper und Geist erfrischt.

 

Takumishuku Craft Valley, Präfektur Shizuoka: mit Geduld zu farbigen Gewändern

Winter heisst auch immer «Teatime» – ein Steilpass für das winterliche Japan: Im bergigen Hinterland von Shizuoka City, etwa anderthalb Stunden südwestlich von Tokyo per Tokaido Shinkansen erreichbar, liegt Takumishuku, ein ruhiges und architektonisch gelungenes Handwerksdorf inmitten von Wäldern und Teeplantagen. In Japans wichtigster Teeregion wird konzentriert gearbeitet – Eile gibt es hier nicht. Gerade im Winter entfalten die Workshops ihre besondere Ruhe. Bei Tee- und Indigofärbungen tauchen Gäste Stoffe in natürliche Farbbäder und beobachten, wie sich die Blau-Nuancen langsam akzentuieren. Auch Arbeiten mit Bambus oder Keramik verlangen Geduld; das daraus entstehende Objekt ist zweitrangig, entscheidend ist der Prozess. Den Abschluss bildet ein Aufenthalt im Craft Inn Waraku: In privaten Onsen blickt man aus dem dampfenden Wasser in das dunkler werdende Tal, geniesst Tee und kleine Köstlichkeiten aus der Region.

 


Weiterführende Links:

Takumishuku entdecken: www.takumishuku.jp/en
Reiseideen für die Stadt Shizuoka: www.japan.travel/de/destinations/tokai/shizuoka/shizuoka-and-around
Alles zum Iya-Tal: www.japan.travel/de/destinations/shikoku/tokushima/iya-valley-area
Das malerische Shima Onsen: www.japan.travel/de/spot/313 und www.japan.travel/de/spot/2080
Die legendäre Iya-Kazurabashi-Brücke: www.japan.travel/de/spot/851
Minakami entdecken: www.japan.travel/de/destinations/kanto/gunma/minakami-area
Die Präfektur Gunma: www.japan.travel/de/destinations/kanto/gunma
Biei’s besondere Landschaften: www.japan.travel/de/spot/1890
Wie gemalt, der Blaue Teich: www.japan.travel/de/spot/1889

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