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Von atemberaubenden Frühlingslandschaften, die in ein Meer aus Blüten getaucht sind, bis hin zu Kunst und Inselszenerien in Setouchi verbindet diese Reise historische Kultur, regionale Küche und die Schönheiten der Natur Westjapans. Von Nagasaki über Fukuoka und weiter in die Region Setouchi führt die Route durch Landschaften, in denen Natur und Kultur harmonisch miteinander verschmelzen. Folgen Sie dem Frühling durch Szenerien mit prächtigen Kirsch- und Rapsblüten, vorbei an eindrucksvollen, von Vulkanen geformten Landschaften und hin zu stillen Küstenpanoramen.
Region Kyushu – Spektakuläre Frühlingslandschaften in voller Blütenpracht und eindrucksvoller Natur
Tag 1, Nagasaki: Frühling auf der vulkanischen Halbinsel Shimabara
Beginnen Sie Ihre Reise in Nagasaki, an der Westküste von Kyushu. Die Präfektur bietet eine beeindruckende landschaftliche Vielfalt und ist zugleich geprägt von einer einzigartigen Kultur und Atmosphäre, die durch den jahrhundertelangen Austausch mit anderen Ländern entstanden ist. Zu den zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten zählen auch Stätten des UNESCO-Welterbes.
Shirakimine-Hochebene
Etwa 45 Autominuten vom Flughafen Nagasaki, dem Tor zur Präfektur, erstreckt sich die Shirakimine-Hochebene über sanfte Hügel mit Blick auf die Ariake-See. Im Frühling wird sie zu einem beliebten Ausflugsziel, wenn Kirschbäume und Rapsfelder die Landschaft in ein Blütenmeer verwandeln. Genießen Sie einen entspannten Spaziergang oder eine Wanderung inmitten der Blütenpracht. Die Kirschblüte erreicht hier gewöhnlich zwischen Ende März und Anfang April ihren Höhepunkt. Im April bietet sich ein besonders reizvoller Anblick, wenn die Kirschblüten gemeinsam mit einem weitläufigen Teppich aus leuchtend gelben Rapsblüten die Landschaft schmücken.
Handgezogene Somen aus Shimabara
Fahren Sie von der blumenreichen Hochebene Richtung Süden auf die Halbinsel Shimabara. Shimabara ist seit jeher als „Stadt des Wassers“ bekannt und verfügt über zahlreiche natürliche Quellwasservorkommen. Zum Mittagessen empfiehlt sich eine regionale Spezialität: handgezogene Somen-Nudeln aus Shimabara, die mit dem klaren Wasser der Region hergestellt werden. Die besonders dünnen und glatten Nudeln zeichnen sich durch einen angenehm festen Biss aus.
Yamanotera Yukyo beispielsweise ist ein von üppigem Grün umgebenes Restaurant im Unzen-Amakusa National Park. Probieren Sie hier Nagashi Somen, bei denen Shimabara-Somen in fließendem, kühlem Wasser serviert werden, begleitet von einfachen Gerichten aus regionalen Zutaten.
Shimabara Hibaruyama Flower Park
Verbringen Sie den Nachmittag im Shimabara Hibaruyama Flower Park. Vom Park aus bietet sich ein eindrucksvoller Blick aus nächster Nähe auf den Heisei Shinzan, den höchsten Gipfel des Berges Unzen. Die Kombination aus Kirschblüten und der imposanten Vulkanlandschaft macht diese Szenerie einzigartig.
Den ganzen Frühling über präsentiert der Park eine abwechslungsreiche Abfolge saisonaler Blumen, beginnend mit Kirschblüten und Rapsblüten, bevor sie den Mohnblumen weichen. Gepflegte Wanderwege laden zu einem gemütlichen Spaziergang durch die abwechslungsreiche Landschaft ein.
https://shimabaraonsen.com/en/guide/hanamatsuri
Übernachten Sie anschließend im Shimabara Onsen, einem an der Küste gelegenen Thermalquellengebiet, und lassen Sie den Reisetag entspannt ausklingen.
https://shimabaraonsen.com/en/guide/onsen
Tag 2, Von Nagasaki nach Fukuoka: Spektakuläre Blütenpracht und Kunst
Nehmen Sie vom Bahnhof Isahaya den Nishi Kyushu Shinkansen und einen Limited-Express-Zug nach Fukuoka, der größten Stadt Kyushus. Fukuoka gilt als eines der führenden kulinarischen Reiseziele Japans und bietet zugleich eine vielfältige Auswahl an Sehenswürdigkeiten – von historischen und kulturellen Stätten wie dem enmangu-Schrein von Dazaifu bis hin zu reizvollen Küstenlandschaften.
Uminonakamichi Seaside Park
Vom Bahnhof Hakata geht es weiter zum Uminonakamichi Seaside Park. In diesem weitläufigen Park blühen das ganze Jahr über Blumen der Saison. Die Lage direkt am Meer vermittelt ein Gefühl von Weite und eine angenehm frische Atmosphäre.
Im Frühling verwandeln etwa eine Million Nemophila-Blüten, auch als „Baby Blue Eyes“ bekannt, den Blumenhügel in ein blaues Blütenmeer. Anfang April fällt ihre Blütezeit mit der Kirschblüte zusammen und schafft eine wunderschöne Landschaft mit einem reizvollen Farbenspiel aus zartem Rosa und Blau. Der Park zählt zu den bekanntesten Ausflugszielen Fukuokas, vor allem um den Frühling zu genießen.
https://www.crossroadfukuoka.jp/en/spot/12408
teamLab Forest Fukuoka – SBI SECURITIES Co., Ltd
Vom Uminonakamichi Seaside Park bietet es sich an, mit der Fähre über die Bucht von Hakata ins Zentrum von Fukuoka zu fahren. teamLab Forest Fukuoka ist eine interaktive Erlebniswelt für digitale Kunst, in der Licht, Bilder und Klänge miteinander verschmelzen. Fantastische Szenerien entfalten sich in alle Richtungen und vermitteln das Gefühl, in eine andere Welt einzutauchen.
https://gofukuoka.jp/spots/detail/257499
Probieren Sie am Abend lokale Spezialitäten an den Yatai-Straßenständen von Tenjin oder Nakasu und genießen Sie die lebendige Atmosphäre von Fukuoka bei Nacht.
Region Setouchi – Küstenlandschaften und saisonale Spezialitäten
Tag 3, Fukuoka, Yamaguchi und Hiroshima: Kunst und landschaftliche Schönheit am Seto-Binnenmeer
Iwakuni in der Präfektur Yamaguchi ist mit dem Shinkansen etwa 90 Minuten von Hakata entfernt. Die Stadt ist dafür bekannt, den Charme einer historischen Burgstadt bis heute bewahrt zu haben. Zu den Wahrzeichen gehören die fünf eleganten Holzbögen der Kintai-Brücke und die hoch über der Stadt thronende Burg Iwakuni. Von dort geht es weiter in die Nachbarpräfektur Hiroshima.
Mit Blick auf das Seto-Binnenmeer vereint dieser Kunstkomplex ein Museum, mehrere Villen und ein Restaurant. Das Konzept lautet „Kunst inmitten von Kunst betrachten“. Die Anlage ist harmonisch in die Kulisse aus dem Meer und den zahlreichen Inseln eingebettet. Farbenfrohe, bewegliche Galerien scheinen auf einem Spiegelbecken zu schweben und ergeben ein unvergessliches architektonisches Gesamtbild.
Übernachten Sie in der angrenzenden Simose Art Garden Villa. Hier verbinden sich Kunst, Natur und Architektur zu einem eleganten Resort-Erlebnis, ergänzt durch französische Küche mit regionalen Zutaten. Museum, Villen und Restaurant bilden gemeinsam ein einzigartiges, kleines Luxusresort, das rund um das Thema Kunst konzipiert wurde.
Tag 4, Hiroshima: Miyajima und kulinarische Spezialitäten Hiroshimas
Hiroshima liegt mit dem Nahverkehrszug vom Bahnhof Iwakuni etwa eine Stunde, mit dem Shinkansen vom Bahnhof Shin-Iwakuni nur 15 Minuten entfernt. Bekannt für die zum UNESCO-Welterbe gehörende Atombombenkuppel und den Friedenspark von Hiroshima zählt die Stadt zu den bedeutendsten Städten der Region Chugoku und zieht Besucher aus aller Welt an.
Kajaktour rund um Miyajima
Nehmen Sie den Zug und die Fähre nach Miyajima. Nach Ihrer Ankunft starten Sie zu einer Kajaktour und entdecken die Landschaft der Insel vom Wasser aus. Während Sie über das ruhige Seto-Binnenmeer paddeln, können Sie den großen Torii des zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Itsukushima-Schreins ganz aus der Nähe bestaunen.
Diese beliebte Aktivität bietet die Gelegenheit, die Natur und die historische Landschaft Miyajimas aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben als vom Land aus.
https://dive-hiroshima.com/de/feature/feature-24097/
Okonomiyaki nach Hiroshima-Art gehört zu den bekanntesten Spezialitäten der Stadt. Charakteristisch sind großzügige Schichten aus Kohl, Nudeln und verschiedenen herzhaften Zutaten, die auf einer heißen Eisenplatte zubereitet werden. Im Zentrum Hiroshimas ist das Okonomimura ein beliebtes Ziel, das mehr als 25 Okonomiyaki-Restaurants unter einem Dach vereint. Rund um die heiße Grillplatte versammelt, können Besucher die lebhafte Atmosphäre der Okonomiyaki-Kultur von Hiroshima hautnah erleben.
Hassho im zweiten Stock ist ein bekanntes Restaurant, vor dem sich häufig lange Warteschlangen bilden. Die Gerichte hier zeichnen sich durch aromatisch angebratene Nudeln und eine hauchdünne Teigschicht aus und bieten den authentischen Geschmack von Okonomiyaki nach Hiroshima-Art.
Tag 5, Von Hiroshima nach Okayama: Frühlingsgenüsse in Okayama
Okayama ist von Hiroshima aus mit dem Shinkansen in etwa 40 Minuten erreichbar. Zu den Höhepunkten dieser beliebten Reisedestination zählen der Korakuen-Garten, einer der drei berühmtesten Landschaftsgärten Japans, und das Historische Bikan-Viertel von Kurashiki. Dank seines milden Klimas ist Okayama außerdem für sein hochwertiges Obst bekannt.
Erdbeerpflücken
In Japan werden zahlreiche Erdbeersorten angebaut, die für ihre ausgeprägte Süße und ihr Aroma geschätzt werden. Erdbeeren selbst zu pflücken und sie sofort zu genießen, ist eine beliebte Möglichkeit, den Frühling auch in seiner Geschmacksvielfalt zu erleben.
Auf der Yamada Bee Farm, etwa 90 Autominuten vom Bahnhof Okayama entfernt, können Besucher verschiedene Erdbeersorten selbst pflücken und miteinander vergleichen.
https://www.okayama-japan.jp/en/spot/10725
Sushi genießen
Sushi werden heute auf der ganzen Welt geschätzt – doch die Spezialität in ihrem Ursprungsland zu erleben, ist etwas ganz Besonderes. Frischer Fisch und Meeresfrüchte, die geschickten Handgriffe eines Sushi-Meisters direkt vor den Augen der Gäste und fein aufeinander abgestimmte Aromen verbinden sich zu einem typisch japanischen Genusserlebnis für alle fünf Sinne.
Für das Abendessen empfiehlt sich ein Besuch im Sushi Haru, das vom Bahnhof Okayama aus bequem erreichbar ist. Das Restaurant serviert sorgfältig zubereitetes Sushi, bei dem saisonale Zutaten und die kunstvolle Reifung des Fischs perfekt zur Geltung kommen.
Tag 6, Okayama, Hyogo und Osaka: Himeji zur Kirschblütenzeit
Himeji in der Präfektur Hyogo ist mit dem Shinkansen etwa 20 Minuten von Okayama entfernt. Zuvor lohnt sich jedoch ein Abstecher nach Ako. Der am ruhigen Seto-Binnenmeer gelegene Ort beherbergt ein renommiertes, alteingesessenes italienisches Restaurant, das Feinschmecker aus ganz Japan anzieht.
Die kulinarischen Schätze des Seto-Binnenmeers genießen
Fisch und Meeresfrüchte aus den nährstoffreichen Gewässern des Seto-Binnenmeers sollte man sich bei einem Besuch der Region nicht entgehen lassen. Wie wäre es, zur Abwechslung die Schätze des Meeres mit italienischer Küche zu genießen?
Besuchen Sie zum Mittagessen das beliebte italienische Restaurant Sakuragumi. Dort werden die Zutaten mit großer Sorgfalt ausgewählt und zum Teil sogar direkt aus Italien importiert. Das Restaurant erfreut sich großer Beliebtheit und zieht stets zahlreiche Gäste an. Der weite Blick auf das Seto-Binnenmeer ist ein weiteres Highlight. Lassen Sie sich vor der wunderschönen Kulisse kulinarisch verwöhnen.
https://ako-kankou.jp/en/dining/sakuragumi.html
Besuchen Sie am Nachmittag die Burg Himeji, eine der berühmtesten Burgen Japans und UNESCO-Weltkulturerbe. Erkunden Sie das Innere des original erhaltenen Hauptburgfrieds und erleben Sie die ausgefeilte Bauweise und Schönheit japanischer Burgenarchitektur.
Die Kirschblüte erreicht hier gewöhnlich zwischen Ende März und Anfang April ihren Höhepunkt. Dann bilden die zarten Blüten einen reizvollen Rahmen für den prächtigen weißen Hauptturm und schaffen eine Szene von beeindruckender Schönheit.
Ebenfalls einen Besuch wert ist der Koko-en, ein traditioneller japanischer Garten unmittelbar neben der Burg Himeji. Mit der Burg im Hintergrund entfaltet sich im Frühling eine elegante Landschaft in den zarten Farben der Kirschblüte.
Nach einem Spaziergang durch die Gartenanlage können Sie im Teehaus Sojuan bei Matcha und traditionellen japanischen Süßigkeiten eine Pause einlegen. Nehmen Sie sich Zeit, die Ruhe der japanischen Kultur zu erleben, während Ihre Frühlingsreise durch Westjapan ihrem Ende entgegengeht.
Himeji liegt mit dem Shinkansen etwa 30 Minuten von Osaka entfernt und bietet eine bequeme Anbindung an den Internationalen Flughafen Kansai.
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